26. Mai 2012 08:47 | |||||
|
|
Mitglied seit: 11.08.2008
Geschlecht: männlich Sternzeichen: Jungfrau |
|||
Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Chicorée ist schmackhaftes Wintergemüse
Wenn im Winter die Auswahl an Vitaminbringern immer geringer und gleichzeitig teurer wird, schlägt die große Stunde von Chicorée:
Als knackige Zutat im Salat und als frische Vorspeise mit Dip ist das Sprossengemüse bekannt. Doch auch gekocht, gedünstet, geschmort oder im Auflauf machen die blassen Blätter eine gute Figur.
Als Rohkost harmoniert Chicorée dank seines leicht bitteren Geschmacks hervorragend mit süßlich-fruchtigen Zutaten. Sehr gute Begleiter im Salat sind saftige Mandarinenscheiben, Orangenfilets, Ananasstückchen oder auch Apfelscheiben. Das Salatdressing darf ruhig kräftig sein - zum Beispiel mit Essig, Öl und Senf oder mit Balsamico und Honig.
Die festen, leicht schaufelförmigen Blätter eignen sich auch hervorragend zum Dippen, etwa in grüne Mayonnaise, Cocktail- oder Currysoße. Besonders gut macht sich die Kombination mit Milchprodukten wie saurer Sahne oder Frischkäse.
Auch in warmen Chicorée-Gerichten übernehmen Milchprodukte eine wichtige Rolle. In Frankreich und Belgien werden Chicorée-Sprossen klassisch mit Kochschinken umwickelt und dann in einer Sahne- oder Béchamelsoße im Ofen gegart. Etwas leichter wird die Soße mit Vollmilch und Crème fraîche.
Zusammen mit gegarten Kartoffeln oder Toastscheiben, Milch und Ei landen die Blätter im Auflauf, gemeinsam mit Schinken, Tomaten und Schmand auf der Quiche oder mit Kaninchenfilets in Blätterteigpasteten. Überbacken mit Greyerzer schmeckt Chicorée ebenfalls. Aber es geht noch ausgefallener: Mit Champignons, Rahm und Portwein wird aus dem Gemüse ein köstliches Gratin.
Egal, wie das Gemüse letztlich auf den Tisch kommt:
Die Zubereitung dauert nur wenige Minuten und erfordert kaum Aufwand. Weil der Kopf nicht mit Erde in Berührung kommt, reicht es sogar, ihn als ganzes kurz unter Wasser zu halten.
Bräunliche oder rötliche Blattstellen sollten entfernt werden. Der harte Strunk wird mit einem scharfen Messer möglichst vollständig herausgeschnitten: Er enthält die meisten der markanten Bitterstoffe. Und die sind nicht jedermanns Sache. Wenn der Kopf nicht als ganzes zubereitet wird, wird er entweder in feine Streifen geschnitten oder die Blätter werden einzeln abgelöst.
Beim Garen muss man nur aufpassen, dass das Gemüse nicht zu weich wird. Nach 15 bis 20 Minuten ist ein ganzer Spross durch. Blattstreifen brauchen nur wenige Minuten. Haben andere Zutaten in einem Auflauf oder einer Gemüsepfanne eine deutlich längere Garzeit, so sollten diese vorgegart werden.