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Album "Kräuter und Gewürze"
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Safran
von kuecheundkeller am: 26.01.2009, 11:16 Uhr

Safran ist das teuerste Gewürz der Welt!

Getrocknete Blütennarben einer Krokusart. Die ganzen Fäden sind am besten. Der Geschmack ist würzig-bitter und sehr intensiv. Gut für Gebäck, Fischgerichte, feine Ragouts und Brühen. In Europa bekannte Gerichte, die Safran enthalten, sind Bouillabaisse, Risotto alla milanese, schwedische Lussekatter (ein Süßgebäck) und Paella. Im Iran werden besonders Reisgerichte gerne mit Safran verfeinert.

Um den aromatischen Duft zu bewahren, sollte Safran nicht allzu lange gekocht werden. Es empfiehlt sich, die Narbenschenkel einige Minuten in etwas warmem Wasser einzuweichen und mit der Flüssigkeit gegen Ende der Garzeit dem Gericht zuzugeben. Eine noch intensivere Färbung erhält man, wenn die Safranfäden frisch gemörsert werden.

Safran-Kauf - Nicht auf Fälschungen hereinfallen!

Safran ist sehr teuer, daher sind etliche Fälschungen im Handel. Man kann davon ausgehen, dass fast alle Gewürze, die in Urlaubsländern angeboten werden, nicht echt sind.

Statt der Blütenstempel des Safrankrokus würden oft andere Pflanzen wie zum Beispiel die Blüten der Ringelblume oder Färberdistel eingefärbt und als Safran angepriesen.

Safranpulver wird auch sehr oft entweder ganz durch Kurkuma ersetzt oder zumindest damit gestreckt. Ganz dreiste Fälscher mischten sogar Ziegelmehl unter. Von Pulver sollte man also generell die Finger lassen.

Echte Safranfäden erkenne man zum Beispiel an ihrer Farbe

Sie sind ziegelrot und fühlen sich leicht fettig an. Am untrüglichsten erkenne man ihre Echtheit aber bei der Nassprobe: Der Safran quillt im Wasser auf und nimmt dabei eine trompetenähnliche Form an. Außerdem seien die Ränder leicht gezackt, und das Wasser müsse sich leicht rot färben. Aber auch diese Probe funktioniert nur, wenn der Safran nicht über ein Jahr alt ist. Danach sollte man ihn aber ohnehin nicht mehr kaufen oder verwenden.

Ein schönes Beispiel für die Färbekraft von Safran!

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