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Bärlauch
von kuecheundkeller am: 16.03.2009, 11:37 Uhr

Zur Bärlauch-Saison: Genuss ohne schlechten Atem

Wer gerne Knoblauch isst, kann aufgrund eines sehr ähnlichen Aromas ersatzweise auch Bärlauch verwenden. Daher sei er in allen Gerichten gut zu verwenden, die auch mit Knoblauch schmecken. Weil beim Bärlauch nicht die Zehen, sondern die Blätter verwendet werden, komme er vor allem im Topfen oder Salatessig schön zur Geltung.

"Bärlauch besitzt ein ähnliches Aroma wie Knoblauch, ruft aber nicht den unangenehmen Atem hervor", sagt Gabriele Kaufmann vom aid Infodienst in Bonn. In warmen Speisen sei darauf zu achten, dass der Bärlauch nicht lange mitgekocht wird, sagt Kaufmann. Sonst verliere er schnell sein Aroma. Besser sei es, die zerhackten Blätter kurz vor dem Servieren auf die Speise zu streuen. Bärlauch schmeckt laut Kaufmann nur, wenn er frisch ist. "Man besorgt ihn daher am besten auf dem Wochenmarkt." Auch einige Supermärkte führen ihn.

Wer den Bärlauch selbst im Wald sammeln möchte, sollte unbedingt darauf achten, ihn sicher zu erkennen. Vor allem für Laien sei er leicht mit der giftigen Herbstzeitlosen zu verwechseln. Die beste Erntezeit ist der Expertin zufolge kurz vor der Blüte im März. Zu finden sei er in schattigen Bereichen, unter Bäumen und überall dort, wo es feucht ist.

Bärlauch enthält Vitamin C, Eisen und Magnesium. Er wirkt dadurch antibakteriell und regt die Verdauung an. "Wie alle Kräuter ist er der Gesundheit sehr zuträglich", sagt Gabriele Kaufmann.

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