26. Mai 2012 10:05 | |||||
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Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
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Zu Lebzeiten hoch angesehen, fand Leopold Kozeluch (1747 bis 1818) in erster Linie nur als Gegner Mozarts Eingang in die Musikgeschichte. Kann man auch die Selbsteinschätzung des 1792 von Kaiser Franz II. von Österreich zum Hofkomponisten ernannten Böhmen, der allen Ernstes glaubte, seinem Kollegen überlegen zu sein, nicht teilen, so verdienen seine Werke doch Aufmerksamkeit.
Dieter Klöcker, der mit enzyklopädischem Ehrgeiz die Archive durchpflügende deutsche Meisterklarinettist, bricht mit seiner Einspielung der beiden authentischen Klarinettenkonzerte und der Sinfonia concertante in Es-Dur für Klarinette und Orchester jedenfalls sehr überzeugend eine Lanze für Kozeluch, der sich hier als überaus versierter Tonsetzer erweist, der die Möglichkeiten des Soloinstruments genau kennt und optimal ausnützt. Das Prager Kammerorchester bemüht sich engagiert um eine Musik, die zwar keine unverwechselbare Eigenart besitzt, aber doch zwischen Mannheimer Schule, Wiener Klassik und Frühromantik abwechslungsreiche Fassetten findet.
Leopold Kozeluch: Klarinettenkonzerte.
Dieter Klöcker (Klarinette), Prager Kammerorchester.
Orfeo, 1 CD.
Ernst Naredi-Rainer