26. Mai 2012 10:29 | |||||
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Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
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Spät, aber doch, setzt sich Daniel Barenboim auch mit Gustav Mahler auseinander. Seine Einspielung der 7. Symphonie ergänzt er durch den am 15. November 2006 in der Berliner Philharmonie entstandenen Livemitschnitt der 9. Symphonie, dem man die im Konzert gespannten großen Bögen deutlich anmerkt.
Mit seiner Staatskapelle Berlin bietet Barenboim eine Lesart, die allen ideologischen Ballast abschüttelt. Er beschwört nicht Abschied und Tragik, sondern realisiert mit jegliche Sentimentalität ausschließenden, ziemlich flotten Tempi relativ nüchtern, aber sehr detailgenau und klangschön, die Partitur, deren Lyrismen bei ihm im Vordergrund stehen. Kitsch ebenso meidend wie die Redukltion auf ein Röntgenbild der Partitur, legt er größten Wert darauf, ein Maximum von Mahlers Vielstimmigkeit wirklich hörbar zu machen.
Gustav Mahler: 9. Symphonie. Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim.
Warner Classics, 1 CD.
Ernst Naredi-Rainer