10. Februar 2012 14:48 | |||||
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Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
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Zu allen Zeiten haben die Nacht und das Nächtliche Künstler aller Sparten fasziniert. Nicht zuletzt im Barock, wie eine interessante Zusammenstellung der "capella incognita" beweist.
Niederösterreichs einziges Originalklangensemble, vor zehn Jahren von Marcus Hufnagl gegründet, erarbeitet seine Interpretationen stets im Kollektiv. Das führt bisweilen zu Resultaten, denen man den Kompromiss anhört, meist aber zu Ergebnissen, die durch zupackende Frische, Sorgfalt im Detail und das Bemühen beeindruckt, nicht alle Stücke über einen Kamm zu scheren.
Antonio Vivaldis Konzert "La Notte" fehlt es nicht an feurigem Temperament, die Traummusik aus Händels Oper "Alcina" führt in eine Zauberwelt, wie man ihr auch in Henry Purcells "Fairy Queen" begegnet. Derb und spaßhaft geht es in Heinrich Ignaz Franz Bibers "Nachtwächterserenade" zu, in der der Bariton Gebhard Heegmann nicht eben eine glanzvolle Figur macht. Dominiert in Georg Philipp Telemanns Ouvertüre "Le Sommeil" das tänzerische Element, so erweist sich Georg Muffat auch in seinem Concerto grosso "Propitia Sydera" als einer der ersten Europäer: Ihm gelang es nämlich, die verschiedenen nationalen Schulen seiner Zeit zu einem sehr persönlichen Stil zu verschmelzen.
"die nacht".
capella incognita.
Extraplatte, 1 CD.