10. Februar 2012 09:52 | |||||
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Der italienische Autor, der beruflich als Mafia-Ankläger in Bari Kopf und Kragen riskiert, ist derzeit der Lieblingsautor der Redaktion. Sein Rechtsanwalt Guerrieri ist, ganz im Gegensatz anderer Heroen amerikanischer Machart (wer hier an Grisham denkt, liegt durchaus richtig) ein Mann mit vielen Eigenschaften, persönlichen Problemen und Schwächen, aber er ist auch ein hochsympathischer Gerechtigkeitsfanatiker, der gegen die korrupte Obrigkeit kämpft. Ein Gerichts-Thriller mit vielen leisen, subtilen Zwischentönen.
Werner Krause
Mit Johann Sebastian Bach feierte er seinen ersten Triumph, als er 2003 mit den "Goldberg-Variationen" sein Aufsehen erregendes
CD-Debüt gab. Jetzt kehrt Martin Stadtfeld, der 2002 als erster deutscher Pianist den ersten Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig gewonnen hatte, zum Thomaskantor zurück: Dem ersten Band des "Wohltemperierten Klaviers" gilt sein neues Doppel-Album. "Bach schlägt eigentlich jeden in Bann, weil die vielen kurzen Stücke alle emotionalen Seiten abdecken und jeweils radikal in ihrer Aussage sind."
Der jetzt 28-jährige Pianist spielt das "Alte Testament der Klavierliteratur" mit hoch differenzierter Anschlagskultur, um den 24 Präludien und Fugen jeweils ein eigenes Profil abzugewinnen. Mit hartem Ton weist er etwa darauf hin, dass das c-moll-Präludium zunächst für Cembalo konzipiert war, während er bei kontemplativen Stücken wie dem f-moll-Präludium oder der dis-moll-Fuge mit fast romantisch anmutender Legatokultur aufwartet . Vor allem in den Präludien demonstriert Stadtfeld gestalterische Phantasie, während er in den strengeren Fugen großen Wert darauf legt, die kontrapunktische Polyphonie zu verdeutlichen, was aber angesichts meist flinker Tempi nicht immer ganz schlüssig gelingt. Bei aller analytischen Klarheit haftet seinem Spiel aber stets ein hohes Maß an Empfindsamkeit, Sinnlichkeit und Poesie an.
Johann Sebastian Bach: "Das Wohltemperierte Klavier I".
Martin Stadtfeld (Klavier).
Sony Classical, 2 CDs.
Ernst Naredi-Rainer