26. Mai 2012 10:33 | |||||
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
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16 und schwanger? Für die meisten Teenager der Weltuntergang. Nicht so für Juno, ein selbstbewusstes, unkonventionelles Mädchen, die "die Sache" auf ihre Weise anpackt - genauso pragmatisch war schließlich die Zeugung des Babys, das eher aus Langeweile denn aus Leidenschaft mit ihrem Freund Paulie entsteht.
"Hallo, ich möchte gerne eine Express-Abtreibung erwerben". Schnoddrig betritt Juno glech eine Klinik, macht sich dann aber doch auf die Suche nach Adoptiveltern - die sie mit Mark und Vanessa, einem wohlhabenden Pärchen aus der Vorstadt, die sich nichts sehnlicher wünschen als ein Kind, schon bald gefunden glaubt. Mit dem Werbungs-Komponisten Mark, der mit seiner Band früher im Vorprogramm der Kultband Melvins spielte, tauscht sie sogar bald CD-Rs aus. Doch die Ehe der beiden ist nicht so perfekt, wie es auf den ersten Blick scheint ...
„Können wir es nicht auf die althergebrachte Art und Weise machen? Ich könnte das Baby einfach in einen Korb legen und zu dir schicken.Wie Moses im Schilf.“ - "Nun ja, das ist ziemlich althergebracht".
Der Film lebt vor allem von den witzigen Dialogen und dem Sarkasmus, mit dem Juno den wohlmeinenden Erwachsenen begegnet - und von Hauptdarstellerin Ellen Paige, die sich "gefangen in einem Walkostüm, das ich nicht ausziehen kann" nicht unterkriegen lässt.
Das eigentlich ziemlich heikle Thema Teenie- Schwangerschaft funktioniert überraschend gut als Komödie mit Screwball-Elementen, da stören auch kleine Mängel wie die wenig ausgereiften Nebenfiguren und eine vielleicht doch gar zu unproblematische Darstellung des Themas kaum. Wunderbar passt auch der Soundtrack des Films, der von Kimya Dawson (Ex-Moldy Peaches) zusammengestellt wurde. Da darf es schon mal ein bisschen kitschig mit einem Gitarrenduett zweier Verliebter im Vorgarten enden: herzerfrischend und nicht herzzerreißend.
Juno. USA 2007. Regie: Jason Reitman. Mit: Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner, Jason Bateman u. a. Infos und Laufzeiten auf kleinezeitung.at/kino
Nina Müller