Kein Flash-Plugin vorhanden
Benutzername 
Passwort 
10. Februar 2012 14:28
Das Kultur-Weblog der Kleinen Zeitung
kultur-icon.jpg
Mitglied seit: 17.10.2006
 

Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

von naredirainer am: 01.03.2010, 20:33 Uhr

Lange verpönt und nur in der zensurierten Fassung als "Katerina Ismailowa" zugänglich, erfreut sich das Original der bedeutendsten Oper von Dmitri Schostakowitsch immer größerer Beliebtheit. Die Salzburger Festspiele haben "Lady Macbeth von Mzensk" 2001 in einer Inszenierung von Peter Mussbach unter Valery Gergiev herausgebracht, die Grazer Oper übernimmt in der nächsten Spielzeit die Inszenierung, mit der Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann sein Regiedebüt an der Wiener Staatsoper gegeben hatte.

Auf DVD führt Martin Kusejs Amsterdamer Inszenierung, bei der Mariss Jansons am Pult stand, die Qualitätsliste vor dem 2004 mit Nadine Secunde und Christopher Ventris in Barcelona entstandenen Mitschnitt an. Auch die jetzt als DVD und Blu-ray veröffentlichte Dokumentation einer Produktion des Maggio Musicale Fiorentino 2008 kann mit Amsterdam nicht ganz konkurrieren.

Regisseur Lev Dodin meidet die von Kusej drastisch ausgestellte Brutalität, huldigt in den Bühnenbildern von David Borovsky einem folkloristisch angehauchten Realismus, den er bisweilen zu parodistischer Ironie steigert.

In dieser Inszenierung wirkt Vladimir Vaneev als Boris weniger abgefeimt und bösartig als in Amsterdam. Jeanne-Michèle Charbonnet überschreitet mit der Titelpartie ihre stimmlichen Grenzen, Sergej Kunaev bringt für den Sergej kühl kalkulierten tenoralen Charme mit. James Conlon dirigiert sorgfältig, bietet aber im Vergleich zu Jansons eine geglättete, etwas verharmlosende Lesart.

Dmitri Schostakowitsch: "Lady Macbeth von Mzensk".
Jeanne-Michèle Charbonnet, Sergej Kunaev, Vladimir Vaneev, Chor und Orchester des Maggio Musicale Fiorentino; Dirigent: James Conlon.
Regie: Lev Dodin.
Arthaus, 1 DVD bzw. 1 Blu-ray.

 

 

 

Ernst Naredi-Rainer

arthaus    charbonnet    conlon    dodin    james    jeann-michele    kunaev    lady    lev    macbeth    mzensk    schostakowitsch    sergej    vaneev    vladimir    von
0 Kommentare   Kommentieren
http://meinekleine.kleinezeitung.at/kultur/stories/387144/modTrackback
Zurück
User ist offline
Tags/Schlagwörter
beethoven   cd   classics   cpo   david   der   deutsche   film   franz   georg   grammophon   harmonia   händel   la   ludwig   mundi   orchestra   symphonie   virgin   von  
RSS Box
Zufallsbild
naredi
Meine Alben
Meine Buchtipps

Christopher Hogwood
Georg Friedrich Händel.


Wolfgang A. Mozart, Klaus M. Brandauer
Brandauer liest Mozart. 2 CDs
Meine Musiktipps

Nikolaus Harnoncourt and Concentus Musicus Wien, Johann Sebastian Bach, Nikolaus Harnoncourt
Brandenburgische Konzerte 1-6


Zubin Mehta, Wp, Various
Neujahrskonzert 2007


Cecilia Bartoli, Wolfgang Amadeus Mozart
Mozart Arias


Cecilia Bartoli, Bryn Terfel, W.a. Mozart/Rossini/Donizetti, Myung-Whun Chung
Cecilia und Bryn: Duets


Terfel, Mackerras, Sco, Georg Friedrich Händel, Sir Charles Mackerras
Arien
Meine Filmtipps