26. Mai 2012 14:12 | |||||
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Die Deutschen haben in der Nacht auf Freitag das
iPhone bekommen - und viele von ihnen müssen schon schwer darauf gewartet haben, denn sie nahmen mitternächtliche Kälte und Regen in Kauf, um Punkt 12 Uhr nachts das begehrte Stück endlich in Händen zu halten. Am ersten richtigen Verkaufstag wurden dann bereits 10.000 iPhones in Deutschland verkauft.
Natürlich: Das iPhone kommt sehr stylish daher, ganz Apple halt. Aber viel faszinierender ist es, wieviel Geld Jobs & Co den Kunden damit aus der Tasche zieht. Rechnet man nämlich nach, haben der Apple-Chef und seine Partner bei T-Mobile sichergestellt, das jeder Käufer eines neuen Handys innerhalb der nächsten zwei Jahre mindestens 1.575 Euro dafür zahlen wird.
Weder der stolze Preis von 399 Euro noch
die zweijährige Vertragsbindung bei monatlichen Grundpreisen zwischen 49 und 89 Euro schreckte die Fans ab. Einmal im Laden, war der Vertrag schnell unterschrieben und das iPhone gekauft. Und man war Apple auch noch dankbar dafür, dass man einer der ersten sein durfte, der in Deutschland diese Summe auf sich nehmen durfte. Allerdings wird dabei eines übersehen: Der fast schon religiöse Kult um Apple entstand eigentlich daraus, dass man sich früher in einem exklusiven Klub befand.
Mit einem Mac konnte man auf die vielen "Normalos" herabschauen, die auf ihren PCs die Software von Microsoft installiert hatten und sich damit vielleicht noch Viren einfingen. Nun ist aber Apple selbst zum Massenproduzenten geworden. Der iPod ist der meistverkaufte MP3-Player der Welt und mit dem iPhone strebt man ähnliches an. Allerdings hat man die hohen Preise beibehalten und das könnte Apple bald auf den Kopf fallen.
Ein exklusives Produkt für viel Geld zu verkaufen, geht natürlich. Ein Massenprodukt aber ungewöhnlich teuer anzubieten, macht es trotzdem nicht exklusiv. Wohin also der Weg des iPhone und seiner Nachfolger führen wird, ist noch ungewiss. Das neue Superhandy ist auf jeden Fall zu teuer - oder noch zu billig.
Nora Kanzler
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