26. Mai 2012 14:12 | |||||
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Mitglied seit: 13.10.2006
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
So, das hab ich jetzt davon: Letzte Woche habe ich noch mit
den Kollegen gewitzelt, warum wohl die Stimmen in Navigationsgeräten immer weiblich sind. Die Spekulationen darüber waren immer ähnlicher Natur: Entweder erschien es logisch, weil mehr Männer Navigationsgeräte verwenden und sich lieber von Frauen den Weg weisen lassen. Oder man ging einen Schritt weiter und stellte fest, dass Männer es ohnehin gewohnt sind, zu tun, was Frauen ihnen sagen … Ist es also eine logische Konsequenz daraus, dass ausgerechnet ich nun eine männliche Stimme in meinem neuen Navi habe?
Mein „Mio“ lag unter dem Weihnachtsbaum und siehe da: Die deutsche Stimme, die mir nun den Weg weisen soll, trägt den klingenden Namen „Otto“. Genauer gesagt: Seit gestern „Otto v 0.1“, weil bereits einmal von mir über das Internet upgedatet und nun weicher und angenehmer als zuvor. Was kann der Kleine nun alles? Eigentlich alles …
Er zeigt mir den Weg – wenn ich will auch nach Korsika (inklusive Wasserstraßen, wo man dann den Weg diverser
Fähren nach Marseille und Nizza kreuzt), er warnt mich vor Staus und Unfällen, er weiß, wo ich die nächste Tankstelle oder einen Bankomaten finde, er kommuniziert mit meinem Handy und ruft Leute für mich an (hoffentlich nicht unbeabsichtigt) und er kann mir Musik vorspielen und Bilder verwalten.
Was will man mehr? Nun ja, wenn man technisch ein wenig verspielt ist, kommt man beim „Mio“ sehr schnell drauf: viel mehr! Denn das wirklich Geniale an diesem Navigationsgerät ist, dass es ein Windows-Betriebssystem sein eigen nennt und daher wirklich gut über den PC zu steuern ist. Darauf läuft die Software "iGo", die man nach eigenen Vorstellungen verändern kann. Also habe ich mir als erstes das besorgt, was jeder Autofahrer schon immer wollte: die Radarfallenwarnung. Nicht, dass ich notorisch rase, aber eine gewisse Freude, zu wissen, wann man geblitzt werden könnte, bleibt. Außerdem habe ich dank eines technischen Helferleins dafür gesorgt, dass Otto nicht mehr stottert.
Und wenn wir schon dabei sind, an Ottos Stimme zu modulieren, warum dann nicht gleich einen Schritt weiter gehen: Dank eines deutschen Bastlers (Web-Tipp: GPS-Passion – unglaublich, womit sich Leute den ganzen Tag beschäftigen) kann mir nun auf Wunsch auch „Bine“ den Weg ansagen – mit sanfter weiblicher Stimme. Nur hab ich mich jetzt schon so an Otto gewöhnt … mal schauen, immerhin kann ich jetzt wählen. Dann noch schnell das Kartenmaterial aktualisiert, damit es mir nicht geht, wie zuletzt einem Tiroler, der von seinem Navi auf eine vereiste Rodelpiste gelotst wurde … und los geht’s!