26. Mai 2012 14:14 | |||||
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Mitglied seit: 13.10.2006
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
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Das Team von Kleine Zeitung Digital
Vista nervt!! Was ich mir lange verkniffen habe, muss an dieser
Stelle nun doch einmal festgestellt werden. Was hatte man nicht in den ersten Wochen der Neuinstallation zu kämpfen: Das Lieblings-Brennprogramm funktionierte nicht mehr, Kollegen ärgerten sich über iTunes, das plötzlich über ihre iPod-Bibliothek herfiel, weil es irgendwie nicht kompatibel war. Dabei war ich gar nicht Vista-Umsteiger der ersten Stunde, weil man ohnehin schon landauf-landab gewarnt wurde, dass das neue Betriebssystem noch einige Kinderkrankheiten hätte.
Aber gut, man findet neue Programm, neue Wege, Dinge wieder zum Laufen zu bringen. Auch, dass man trotz WLAN mehrere Computer nicht miteinander zum Kommunzieren brachte und das Notebook plötzlich nicht mehr auf den Netzwerkdrucker zugreifen konnte, was unter XP noch einwandfrei funktioniert hatte, löste man, indem man Dateien per Mail oder USB-Stick hin- und herreichte.
Zugegeben: Die Optik des "neuen" Betriebssystems ist wirklich gelungen. Allerdings wird jeder, der einmal an einem Apple saß, enttäuscht zur Kenntnis nehmen müssen, dass da andere schon früher drauf gekommen sind. Was bleibt, sind nervige Administrator-Fragen, wenn man Dateien verschieben oder einfach nur Verknüpfungen vom Desktop löschen will.
Natürlich kann man alles einstellen, aber Windows Vista ist nicht darauf eingerichtet, dass der "dümmste anzunehmende User" etwas einstellen will - es funktioniert ja eh von selbst. Also suche man sich im Zweifel dann doch durch 100e Untermenüs und rate, wo man Einstellungen für Anwendungen, die früher leicht zu ändern waren, finden könnte.
Aber seit letzter Woche ist es soweit: Wir haben unser Betriebssystem einfach umgangen. Es war zwar die Anschaffung eines Servers nötig, aber nun funktioniert alles. Alle Geräte haben Zugriff auf den Netzwerkdrucker, man kann Dateien einfach
herumschieben, man kann sogar aus dem Internet von überall her auf Daten zugreifen, die man daheim am Server liegen hat. Muss wohl daran liegen, dass auf dem Server Linux läuft.
Wir würden ja gerne ganz umsteigen, aber nachdem man sich jahrelang in die Windows-Logik eingedacht hat, ist man halt nicht so schnell bereit, dieses ganze Wissen wieder über den Haufen zu werfen. Linux ist so nett und lässt uns zumindest ein bisschen teilhaben - und damit können wir auch leichter akzeptieren, wenn Windows wieder mal fragt "Sind Sie sicher, dass Sie ..."
Nora Kanzler