26. Mai 2012 14:14 | |||||
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Mitglied seit: 13.10.2006
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Jetzt, wo alle möglichen Abba-Ableger Kino und Musicalbühnen überrollen, hat man schon mal den einen oder anderen ihrer Songs im Ohr - sie setzen sich einfach gnadenlos fest. Wer aber seine alten Schweden-Hits wieder ausgraben möchte, könnte ernüchtert feststellen, dass diese noch auf Vinyl lagern und kein Plattenspieler weit und breit zu sehen ist. Natürlich: CDs nachkaufen, wäre eine Möglichkeit. Aber regelmäßige Leser dieses Blogs haben bestimmt schon festgestellt, dass der Trend hin zum digitalen Musikfile geht.
Keine Sorge, hier folgt nun keine Anleitung zum illegalen Musikdownload aus dem Internet. Ganz im Gegenteil: Wir reichen Ihnen exklusiv einen Tipp weiter, den die deutsche Polizei gerade in ihrer neuen Broschüre für "Rechtsfragen bei der Internetnutzung" empfohlen hat. Die deutschen Ordnungshüter wittern nämlich besonders bei den "Urheberrechten große Unkenntnis und meist auch kein Unrechtsbewusstsein" der Internetuser. So weit so gut ...
Möglicherweise fallen aber nun die Polizei-Tipps nicht unbedingt so
aus, wie es sich die Musikindustrie gewünscht hätte. Um rechtlichen Problemen zu entgehen, solle man nämlich einfach "Softwareprogramme nutzen, die das Aufzeichnen von Musikstücken aus Internetradios ermöglichen." Das ist ebenso legal, wie dereinst das gute alte Aufnehmen von Liedern auf Kassette aus dem Radio.
So genannte "Streamripper" durchstöbern Tausende von Webradios nach den gesuchten Songs und zeichnen sie auf. Der Nachteil bei den meisten dieser Programme: Wie früher beim Radiohören, muss man genau den Start eines Songs erwischen, um das Lied komplett aufnehmen zu können. Drückt man die Taste etwas später, fehlt ein Stück. Wer aber einfach nur die aktuelle Hitparade oder Songs einer gewissen Musikrichtung aufnehmen will, sucht sich aus einer Liste von Internetradios das richtige heraus und nimmt dann einfach das gesamte Programm oder spezielle Sendungen auf. Damit bekommt man sehr schnell - und legal - ein riesengroßes Musikarchiv zustande.
Eine kostenpflichtige Alternative wäre "Audials One". Das
Programm überwacht ständig über 15.000 Internetradios und nimmt daraus selbständig genau jene Lieder auf, die man zuvor gesucht hat. Je nach Anforderung kann man sich also überlegen, ob einem dieser Komfort die 50 Euro Einmalinvestition wert ist oder ob man lieber "Steamripper" & Co als kostenlose Alternative verwendet. Auf jeden Fall hat sich eines wieder bewahrheitet: Die Polizei ist und bleibt dein Freund und Helfer.
Nora Kanzler