26. Mai 2012 14:14 | |||||
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Mitglied seit: 13.10.2006
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
"Bücher sind erstaunlich: Sie sind die einzige Technologie, die 500 Jahre fast völlig unverändert überlebt haben," so Amazon-Gründer
Jeff Bezos. Daher startete wohl der Online-Buchhändler mit diesem Geschäftsfeld - und natürlich aufgrund der leichten Lager- und Versandmöglichkeiten. Doch natürlich arbeitet man auch bei Amazon beständig an neuen Geschäftsfeldern - schließlich will man seine Spitzenposition nicht verlieren. Nachdem man es erst mit Diversifikation versucht hat und auf CDs, Elektrogeräte und sogar Lebensmittel ausgebaut hat, geht es nun in Richtung Vertiefung des Sortiments.
In Amerika verkauft Amazon seit November 2007 exklusiv den "Kindle" - ein Gerät, mit man auf einem Display elektronische Texte
lesen kann. Und verkauft natürlich in seinem Online-Shop das "Ladematerial" dazu. Doch der Kindle geht über ein elektronisches Buch hinaus, er ist ein Gesamtsystem. Auf dem auch bei Sonnenlicht gut lesbaren Display werden die Texte dargestellt, mittels Minitastatur kann man blättern und sich Randnotizen machen. Wirklich neu ist aber, dass die Bücher über Mobilfunk geladen werden können. Der Preis für den Download ist dabei schon im Buchpreis enthalten.
Damit ist der Leser unabhängig von Zeit und Ort und kann überall sein gewünschtes Lesematerial nachladen. Dieser Service hat allerdings seinen Preis: So kostet ein Buch in etwa zehn Dollar, was angesichts der Tatsache, dass es "nur" in Form von Daten daherkommt, nicht ganz billig ist. Das ganze System erinnert stark an iTunes von Apple, wo CDs auch im Durchschnitt 10 Euro kosten, dafür bekommt man aber kein Booklet und hat nichts in der Hand. Und für Menschen, bei denen die Haptik einen Teil des sinnlichen Genusses ausmacht, ist das gewöhnungsbedürftig. Abgesehen davon, dass man nichts in sein Buch- oder CD-Regal stellen kann.
Nichtsdestotrotz hat Amazon vom Kindle angeblich schon über
200.000 Stück verkauft. Und nun dringt er von der virtuellen in die reale, um nicht zu sagen "alte" Welt vor. Man will das elektronische Buch nun nämlich auf der ehrwürdigen Frankfurter Buchmesse präsentieren. In einer Reihe mit seinen papierenen Gefährten ... mal sehen, wer den längeren Atem hat.
Nora Kanzler