26. Mai 2012 14:17 | |||||
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Mitglied seit: 13.10.2006
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Gerade wurde wieder ein Fall bekannt, wo eine Salzburgerin
aufgrund eines Internetbetruges um unglaubliche 350.000 Euro erleichtert worden ist. Die Geschäftsfrau hat ein Erbschaftsversprechen, das per Mail an sie herangetragen wurde, für bare Münze genommen und den Betrag an unbekannte Kriminelle überwiesen.
Man sollte meinen, es sei mittlerweile bekannt, dass solche Massenmails weltweit zu Tausenden verschickt werden. Trotzdem wird die Polizei nicht müde, zu warnen, derartige Mails sofort zu löschen.
Es schreckt offenbar auch nicht ab, dass die Texte oft derartig
holprig verfasst sind, dass sie allein dadurch Skepsis beim Empfänger auslösen müssten. So beginnt zum Beispiel das Betrügermail der Salzburgerin mit dem Satz „Trauriges morgens empfing ich nicht Ihre Antwort.“ Dann wird beschrieben, dass ein verstorbener Kunde eines sogenannten „Finanzhauses in den Niederlanden“ ein Konto mit sechs Millionen Dollar hinterlassen habe, aber keine Erben da seien.
„Wegen unseren Finanzhaus vorschriften kann nur ein Ausländer als nächster Verwandten stehen und deshalb wollte ich Sie kontaktieren, um mit Ihnen zusammen zu arbeiten … Was ich von Ihnen verlange ist als nächster Verwandter des Verstorbenen zu stehen…“ Sollte das nicht stutzig machen? Die Salzburgerin finanzierte für den versprochenen 40 Prozent-Anteil der Erbschaft die angeblichen Anwaltskosten, Steuern und Spesen vor … und sah nie mehr einen Cent ihres Geldes.
Doch sie ist nicht die einzige, die auf so ein Spam-Mail
hereingefallen ist. Auch eine Amerikanerin schickte Internet-Betrügern mit einer ähnlichen Masche 400.000 Dollar an weltweit verstreute Konten. Einige wenige werden also arm im Internet … aber Spammer werden reich.
Denn US-Wissenschafter haben errechnet, dass der illegale Versand von gefälschten Nachrichten ein Millionengeschäft ist. Demnach arbeiten Spammer auch dann profitabel, wenn nur wenige Leute auf ihre Nachrichten herein fallen. Selbst wenn nur eines von 12,5 Millionen verschickten Mails erfolgreich ist, kann ein großes Spam-Netzwerk jährlich mehrere Millionen Dollar einbringen. Zumindest solange immer noch jemand darauf hineinfällt …
Nora Kanzler