26. Mai 2012 14:17 | |||||
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Mitglied seit: 13.10.2006
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Da soll noch einmal jemand sagen, Fernsehen bildet nicht.
Im deutschen Anruffernsehen lernt man stets dazu – vorausgesetzt man hält so lange durch, bis sie endlich die Lösung verraten. Wer kennt nicht die Quiz-Sendungen, die auf 9Live, Tele 5, DSF & Co laufen und wo man Begriffe erraten soll, um Geld gewinnen zu können.
Nun wird dem Vorbeizapper das Hängenbleiben nicht nur insofern schwer gemacht, als dauernde Countdowns, nach deren Ablauf nichts passiert, die Nerven strapazieren. Aber selbst wenn Anrufer durchgestellt werden, sind richtige Antworten kaum zu finden. So suchte zum Beispiel einer dieser Sender vor kurzem nach Begriffen, die auf „-licht“ enden. Die Lösungen waren unter anderem „stachelicht“ und „schwindlicht“ – veraltete Schreibweisen von stachelig und schwindlig.
Ebenso naheliegend die Begriffe, die neulich mit „Wasser-„ gesucht wurden: Als Lösungen wurden unter anderem Wasserbrotwurzel, Wasserkeilhebewerk oder Wasserringmonitor angeboten. Noch nie gehört? Eben, man lernt nie aus.
Auch der gesuchte weibliche Vorname, der auf „A“ enden sollte, war mit „Ognjena“ bestimmt nur zur Erweiterung des Seherwissens gedacht. Und widerspricht offenbar nicht der Regel, dass die gesuchten Begriffe in „allgemein zugänglichen, mehrbändigen Nachschlagewerken“ oder „einschlägiger Fachliteratur“ enthalten sein müssen.
Ein Trost für viele: Das Call-TV-Geschäft läuft längst nicht mehr so gut wie früher. Schließlich lassen sich auch die geduldigsten Seher nicht ewig für dumm verkaufen. Ob Anruffernsehen als Geschäftsmodell besser funktionieren würde, wenn man es seriös betriebe, ist allerdings auch ungeklärt. Jedenfalls werden immer mehr fern bleiben, so lange man im Grunde nur darauf abzielt, Spielsüchtigen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Nora Kanzler