26. Mai 2012 13:46 | |||||
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Mitglied seit: 13.10.2006
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Nun ist es schon einen Monat her, dass Google seinen eigenen Browser "Chrome" auf den Markt geworfen hat und die Wogen der
Aufregung sind einigermaßen verebbt. Was wurde nicht alles spekuliert ... Natürlich stieß den Gegnern vor allem die Datensammelei, die Google schon seit langem vorgeworfen wird, einmal mehr auf. Um dem zu begegnen, hat Google eine Datenschutzbestimmung erlassen, in der steht, dass beim Besuch der Google-Seite Cookies gesetzt werden. Das ist soweit wenig überraschend.
Wohl aber die Tatsache, dass sich Chrome auch Cookies von Google holt, wenn man dort gar keine Seiten abruft. Diese Cookies werden dann zusammen mit anderen Daten wie zum Beispiel den eingetippten Adressen immer wieder an Google übertragen. Auch installiert Google seinen Browser nicht wie üblich im dafür vorgesehen Verzeichnis von Windows, sondern an einer Stelle, an der normalerweise Daten abgelegt werden. Das lässt natürlich Raum für Spekulationen.
Zusätzlich wurde Kritik laut, dass sich durch das neuerlich erweiterte Geschäftsfeld nun die Gewichte im Internet noch weiter zugunsten
Google verschieben könnten. Schließlich ist der Konzern die dominierende Kraft bei der Werbung im Internet und bietet zahlreiche Programme und Dienste von E-Mail über Office-Anwendungen bis zum virtuellen Globus mit "Google Earth" an. Chrome ist nun das perfekte Vehikel für Googles Anwendungen. Der Browser integriert die kostenlosen Anwendungen und mittels "Google Gears" laufen diese dann auch offline am PC und Google könnte in eine weitere Domäne Microsofts eindringen.
Natürlich besteht bei den Usern Bedarf nach einem Programm, das stabiler und schneller läuft als der Internet Explorer. Und da beim
neuen IE8 möglicherweise die neue Datenschutzfunktion "InPrivate-Browsing" Google das Geschäft mit kontextbezogener Werbung erschweren könnte, sah man offenbar Handlungsbedarf, selbst ein Produkt auf den Markt zu bringen. Doch bevor den Usern ernsthafte Gefahr droht, muss Chrome erstmal bedeutende Anteile am Webbrowsermarkt erobern - und die 70 Prozent, die Microsoft im Moment weltweit noch inne hat, werden nicht so leicht zu knacken sein.
Nora Kanzler