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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

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von norakanzler am: 12.02.2009, 16:49 Uhr

Wer in den 60er- und 70er-Jahren Aufmerksamkeit erregen und Meinung oder Protest verbreiten wollte, kreierte in mühevoller Kleinstarbeit Flugzettel, um durch das händische Austeilen wenigstens ein paar hundert Leute zu erreichen. Heute reichen wenige Klicks und ein paar Tastenanschläge am Computer sowie das Treffen des Zeitnervs, schon steht man im Brennpunkt des Geschehens.

Auf Onlineplattformen zum Meinungsaustausch und Kennenlernen wie Facebook oder StudiVZ bedarf es nur weniger Minuten Zeit, schon kann man sich deklarieren: Name, Alter, Fotos, Vorlieben. Um sich vollends zu entblößen, wird noch (den Millionen) Gruppen wie "Halb betrunken ist weggeschmissenes Geld" beigetreten.

Einen Helfer scheint das (relativ) neue Medium Internet jedoch nach wie vor zu benötigen, um richtig Wirbel zu schlagen: alte Medien wie Fernsehen und Zeitung. Ein Beispiel ist der Aufstand der jungen Generation gegen Heinz Prüllers Verabschiedung als ORF-Kommentator der Formel-1-Grand-Prix: Binnen kürzester Zeit bildeten sich Onlinegruppen wie auf Facebook.

Nach fünf Tagen haben Gruppen wie "Ohne Heinz Prüller keine Formel 1 im ORF" oder "Rettet Heinz Prüller" 1817 bzw. 872 Mitglieder. Ziemlich mau, hält man dagegen, dass Formel-1-Rennen im ORF im Schnitt von 363.000 Fans gesehen werden. Da entsprechen die 2689 "Pro-Prüllers" 0,7 Prozent der ORF-Klientel.

Ohne Hilfe der alten Medien ist auch die Online-Petition von vier Steirern zum Scheitern verurteilt. Seit gestern "liegt" sie unter www.initiativeheinzprueller.at auf. Im ersten Schwung unterzeichneten einmal 403 Personen. Die Initiatoren hoffen auf "so viel Unterstützung wie möglich". Und die ist ihnen zu wünschen. Anderenfalls schreibt Prüller wirklich ein Hundemusical ...

Christof Steiner

fernseher    internet    netzwerk    online    prüller    web
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ich kann kamperk nur zustimmen. Dein Weblog wurde auch schon von höherer Stelle für gut befunden. lg Wolfgang
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