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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

Album "Schule"
von oitzinger am: 01.03.2007, 22:27 Uhr
Donnerstag, der 1. März 2007 Liebes Tagebuch, der zweite Tag nach meiner Klausur. Ich muss mich erst sehr langsam an das Tagebuchschreiben wieder gewöhnen, ich durchmachte eine Zeit der Entbehrungen, der Tränen und des Wahnsinns, aber mit Hilfe der Getränkeindustrie kann man dem Lernkoller und der Müdigkeit entkommen. Davon soll das heutige Foto zeugen: Betriebswirtschaftslehre muss nicht langweilig sein. Wenn man sich des einen oder gar des anderen Energydrinks bemüht, kann es sogar sehr aufregend sein. Wenn ich jetzt noch meine Herzrhythmusstörungen und das nervöse Zucken in Griff bekomme, bin ich wieder ganz der Alte.  Gute Nacht liebes Tagebuch Dein herzallerliebsteroitzinger
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von oitzinger am: 21.03.2007, 21:51 Uhr

Fortsetzung ... das Grauen hat kein Ende

 
SCHANUELA:Könnten wir bitte mit den Führungskonzepten weiterfahren?

oitzinger:

Nur zu …

SCHANUELA:Die Kontingenztheorie.
Erzähler:Schanuela blickte oitzinger erwartungsfroh und herablassend an …
SCHANUELA:Und? Willst Du nicht Deinen Senf auch zu diesem Führungskonzept abgeben? Wer hat’s erfunden?’

oitzinger:

Aber nur, wenn Du nicht wieder böse wirst.

SCHANUELA:Ich bin nicht böse!!!“

oitzinger:

Doch Du hast schon eine etwas sehr ausgeprägte autoritäre Art.

SCHANUELA:Ich bin ausgesprochen delegativ!!!

oitzinger:

Ha! Dermal muss ich aber laut lachen, vielleicht wenn Du einen Vollrausch hast bist Du bestenfalls patriarchalisch oder in Deinem Fall matriarchalisch und eventuell in ganz besonderen Glücksfällen vielleicht beratend.

Erzähler:Schanuela wurde böse und stampfte mit ihren Lederstiefeln fest auf den Laminatboden, dass der Staub nur so weg flog. oitzinger hatte ja keine Zeit zum Wohnungsputz.
SCHANUELA:Ich bin nicht autoritär und zweitens liegt mein letzter Vollrausch schon eine Ewigkeit zurück und drittens bin ich durchaus konsultativ, partizipativ und sehr oft, sehr delegativ!!!
Erzähler:Womit unsere beiden Protagonisten in ihrer Weise die Führungsstile wiederholt haben.

oitzinger:

Wobei noch zu erwähnen wäre, dass die Führungsstile von Tannenbaum und Schmid entwickelt wurden.

Erzähler:Jaaaa, oitzinger, is’ schon gut!

oitzinger:

Ich wollt’s nur gesagt haben.

SCHANUELA:Mir vorzuwerfen, ich wäre autoritär ist lächerlich, sag Du mir lieber mal, was es mit der Kontingenztheorie auf sich hat und wer diese erfunden hat, das bist Du mir noch immer schuldig!

oitzinger:

Die Kontingenztheorie, also die Kontingenztheorie … die Theorie der Kontingenz … hmm … Theorie der Inkontinenz …???

SCHANUELA:Kontingenz nicht Inkontinenz, Du Dummdödl! Der oberg’scheite oitzinger hat wohl den Erfinder der Kontingenztheorie vergessen?

oitzinger:

Nein! Hab’ ich nicht, ich muss nur noch … mnemotechnisch …???

Erzähler:oitzinger wollte unauffällig Richtung Kontingenztheorie blättern, in diesem Augenblick, knallte eine Reitpeitsche auf seine Hände.

oitzinger:

Auuuuu, was soll den das?! Woher hast Du denn die Peitsche?

SCHANUELA:Welche Peitsche? Ich weiß wirklich nicht, was Du hast … ?

oitzinger:

Ich hätt' schwören können, dass …

SCHANUELA:… der Erfinder der Kontingenztheorie! Aber Zack-Zack!!
Erzähler:Jetzt hatte oitzinger einen Geistesblitz und intonierte augenblicklich:

oitzinger:

Wenn ich einmal reich wär' - wi di wi di wi di wi di wi di wi di bum - alle Tage wär' ich wi di bum …

SCHANUELA:???  - Das wissen wir schon lang, dass Du vollkommen 'wi di bum' bist – von wem stammt das Kontingenzmodell?!!

oitzinger:

Nichts einfacher als das, - also dieses Lied wird vom armen Milchmann Tevje gesungen, welches aus dem Musical Anatevka stammt.

SCHANUELA:Und?

oitzinger:

Und der englische Titel dieses Musicals lautet Fiddler on the Roof. Die Kontingenztheorie stammt von Fiddler … äh … Fiedler oder man spricht vom Führungsmodell von Fiedler.

SCHANUELA:???

oitzinger:

Was?

SCHANUELA:Gehts noch ein bissel komplizierter, willst Du den Prüfern irgendetwas vorsingen? Was ist der LPC-Wert?!
 

Fortsetzung folgt … durchhalten ... es dauert nicht mehr lange.

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von oitzinger am: 22.03.2007, 21:03 Uhr

Bald geschafft …

  
SCHANUELA:Gehts noch ein bissel komplizierter, willst Du den Prüfern irgendetwas vorsingen? Was ist der LPC-Wert?!

oitzinger:

Der LPC-Wert steht für Last preferred Coworker.

SCHANUELA:FALSCH !!! LEAST nicht LAST !!! LEAST!!!

oitzinger:

Mein Gott, da ist ja praktisch kein Unterschied.

SCHANUELA:Least steht für 'geringgeschätzt' und last für temporär der oder das Letzte, capito, Mister oitzinger?
Erzähler:Schanuela setzt ihr Alice-Im-Wunderland-Grinsekatz-Grinsen wieder auf und wirft anschließend ihren Kopf, mitsamt ihrer Löwenmähne nach hinten und streicht mit ihrem Handrücken unters Kinn, wie es sonst nur Italiener tun, wenn sie ihrem Gegenüber, ihre Geringschätzung kundtun wollen. oitzinger will es ihr gleich tun, wirft seinen Kopf nach hinten, scheitert aber bei dem Rückwerfen seiner Mähne, mangels Quantität.

oitzinger:

Jaaa, aber warum heißt es dann, last but not least – die halbe Welt macht hier einen Fehler…?

SCHANUELA:Du bist sooooo blöd! Weiter im Klartext, was besagt der LPC-Wert?!

oitzinger:

Mit Hilfe des LPC-Wertes wird ermittelt, welche Einstellung die Führungskraft gegenüber dem am LEAST-preferred-coworker, also den am wenig geschätzten Mitarbeiters hat, daraus wird geschluss …

Erzähler:Schanuela beäugt oitzinger misstrauisch, ob er wohl nicht in den Skripten spickt.

oitzinger:

… folgert, ob der Chef eher aufgabenbezogen oder mitarbeiterbezogen ist. Bei einem hohen LPC Wert ist er sehr wohlwollend seinen Mitarbeitern gegenüber eingestellt, bei sehr niedrigem LPC-Wert ist der Chef sehr abweisend und autoritär, so wie Du – Du Niedrig-LPC-lerin!

Erzähler:Schanuela griff zu ihrer Energiehalskette, holte aus und schleuderte den Stein nach oitzinger und traf oitzinger exakt auf die Stirn. Der Sanitäter meinte, nach der Erstversorgung, dass der Cut über dem linken Auge, spätestens wenn oitzinger heiratet, verschwunden sei.

oitzinger:

Na, das kann ja noch dauern.
Außerdem hast Du dieses Bibelzitat 'wer ohne Sünde sei, werfe den ersten Stein' völlig falsch interpretiert.

SCHANUELA:Ich dachte mehr an das alte Testament. David gegen Goliath.
oitzinger:Dann hätte ich Goliath sein sollen?
SCHANUELA:Hätt’ste wohl gerne. Nein eher David gegen Vollidiot!
Hast Du noch irgendetwas zum LPC-Wert zu sagen?

oitzinger:

Ich möchte noch ergänzend hinzufügen, dass ich einen sehr hohen LPC-Wert habe und ganz nett zum am wenig geschätzten Coworker bin.

SCHANUELA:Kunststück! Immerhin bist Du der am wenig geschätzte Mitarbeiter in Eurer Firma.

oitzinger:

Ja, schon, aber … aber … ich hab’ mich nun mal ganz doll lieb, wenn’s schon kein anderer tut …

Erzähler:oitzinger wischte sich eine Träne weg.
SCHANUELA:Männer mit ihrem Selbstmitleid! Erzähl’ mir lieber was vom Teamorientierten Strukturmodell der überlappenden Gruppen, in Zusammenhang mit horizontalen und vertikalen Linking Pins – und HÖR ENDLICH DAMIT AUF!!!

oitzinger:

Was denn ich mach’ doch gar nichts, ich hab’ den Textmarker schon längst auf den Tisch gelegt?

SCHANUELA:Aber Du atmest, immer ein und aus und ein und aus und ein … das stört ungemein …
Erzähler:oitzinger wollte höflich bleiben, beendete seine Atmung und fiel in Ohnmacht. An dieser Stelle wollen wir uns von den Zweien verabschieden und ...

… wenn sie die Prüfung nicht bestanden hätten, würden sie noch weiter streiten …
 

Ende

 

PS:
Sollte das Pseudonym „Schanuela“ dennoch auffliegen, dann möchte ich noch erwähnen, dass die „Schanuela“ im Großen und Ganzen eine Liebe ist und das sag’ ich nicht nur, weil ich mir ein bisserl Sorge um meine Nase mache.

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