26. Mai 2012 13:13 | |||||
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Mitglied seit: 08.05.2003
Geschlecht: männlich Geburtstag: 23.09.1970 Sternzeichen: Jungfrau Hobbys: lesen gesellschaft... |
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Eigentlich wurde ja schon sehr viel über Raucher und Nichtraucher diskutiert, doch auf eine dritte Gruppe wird interessanterweise immer wieder vergessen:
Nämlich die Gruppe der Dealer. Nun so nennt man sie eigentlich gar nicht, eher bekannt unter dem harmlosen Namen Tabakindustrie oder Tabakkonzerne. Mächtige – finanzmächtige Konzerne, die es vorziehen ihre Fäden im Hintergrund zu ziehen.
Die größten weltweit tätigen Tabakkonzerne:
| Unternehmen | Sitz | Umsatz (2005) | Zigaretten- stückzahl (2003) |
| Altria (Philip Morris) | US | 63 Mrd US-$ | 736 Mrd. |
| Japan Tobacco | JP | 40 Mrd US-$ | 423 Mrd. |
| Imperial Tobacco (Reemtsma) | GB | 21 Mrd US-$ | 101 Mrd. |
| British American Tobacco | GB | 17 Mrd US-$ | 792 Mrd. |
| Altadis | ES, FR | 16 Mrd US-$ | 100 Mrd. |
| Gallaher Group | GB | 15 Mrd US-$ | k.A. |
| Reynolds American | US | 8 Mrd US-$ | k.A. |
Diese Form der Betätigung nennt man auf Neudeutsch „Lobbyismus“, andere Ausdrücke, wären wohl klagbar, deshalb bleibe ich auch bei diesem Begriff.
Ein Auszug auf Wikipedia gefällig:
„ … das Vorgehen der Tabakindustrie war in allen Staaten ähnlich: Politiker, Wissenschaftler und Journalisten wurden durch Aufträge, Beraterverträge, Einladungen zu Konferenzen und Sponsoring von Anlässen dafür belohnt, dass sie sich für die Anliegen der Tabakindustrie instrumentalisieren ließen.
Der Einfluss der Tabakindustrie auf die schweizerische und deutsche Politik in den 1980er- und 1990er-Jahren konnte aufgrund dieser Dokumente analysiert und belegt werden …“
Zum Weiterlesen unter Lobbyismus: http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakindustrie
Zu glauben, dass diese Vergehen der Vergangenheit angehören, wäre allerdings ziemlich blauäugig.
Vor wenigen Tagen sah ich im Norddeutschen Rundfunk in dem Medienmagazin ZAPP einen höchstinteressanten Beitrag über Lobbyismus mit dem Titel: ‚Gute Kontakte - Die Tabakindustrie und die Journalisten’ wie er zurzeit in Deutschland stattfindet. Allzu gerne hätte ich den Bericht über diese Sendung hier abgedruckt, aber die Autorenrechte verbieten es mir leider, zudem würde ich gegen das Copyright des Norddeutschen Rundfunks verstoßen. Das ist natürlich zu respektieren.
Frau Yasemin Yildiz von der Redaktion ZAPP war allerdings so freundlich und erteilte mir zumindest die Erlaubnis nachstehenden Link zu diesem Beitrag hier zu veröffentlichen:
http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID3852398,00.html
Ich kann diesen Bericht nur jedermann empfehlen zu lesen und auch das dazugehörige Video anzusehen, es verdeutlicht allzu sehr wie vermeintliche demokratiepolitische Entscheidungen unterwandert werden können.
Wenn ich bedenke, dass ich schon viele, viele Mal den ORF gebeten habe, die hervorragende deutsche Dokumentation „Komm ins Land der Leichen – Die Droge Tabak und ihre Opfer", Hessischer Rundfunk 1992, nur ein einziges mal auszustrahlen und diese Bitte stetig unbeantwortet blieb, dann hegen sich in mir Verdächtigungen, die ich hier gar nicht auszusprechen wage …
Oder weiß jemand anderer mir Gründe hiefür zu nennen …?
Links zum Thema:
Freitag, den 4. Mai 2007
(regnerisch, wollte eigentlich Wohnung putzen, bin aber versehentlich eingeschlafen, aber Bakterien sind ja bekanntlich geduldig)
Leserbrief eines Koma-Säufers (nur fiktiv)
Wieder einmal geht es gegen uns Komasäufer. In letzter Zeit kommt es regelrecht zu einer Koma-Säufer-Hatz, fast so wie bei der Christenverfolgung.
Erstens ist es Sport. Sicherlich einer der härtesten Sportarten, also nur etwas für richtige Männer, aber es wird ja niemand zum Komasaufen gezwungen und wenn es jemanden nicht passt, der muss ja nicht hingehen. Boxen ist ja auch schädlich und da sitzen die Politiker in der ersten Reihe. Außerdem müssten wir ja dann fettes Essen auch verbieten.
Zweitens mich nerven diese militanten Antialkoholiker. Ich reg’ mich ja auch nicht auf, wenn jemand nicht trinkt.
Drittens ist es ja sehr scheinheilig, über uns Komasäufer herzuziehen, aber dass wir den halben Staatshaushalt finanzieren, davon redet keiner. Österreich wäre pleite, wenn wir nicht saufen würden.
Außerdem und viertens sind wir Komasäufer sehr gesellige Menschen und viel lustiger als die Nichtsäufer.
Komasäufer dürfen nicht diskriminiert werden! Zudem ist Österreich ohnehin überreguliert, die Menschen sind reif genug, frei entscheiden zu können.
Wo ist übrigens das BZÖ, das mich hier unterstützen sollte?
Anonymer Komasäufer
Ein Service für oitzinger-Hasser
Die Zahl der oitzinger-Hasser wächst stetig und manch ein oitzinger-Hasser wünscht sich doch heimlich, dass dieser vermaledeite Satansbraten doch endlich sein Maul halten und die Radieschen von unten beschauen würde. Da dieses Blog auch als Service-Blog verstanden werden möchte, bin ich diesem Wunsche selbstverständlich unmittelbar nachgekommen und lege gleich mal ein Lichtbild bei, welches eben belegen soll, dass ich diese gewünschte Grenzerfahrung auch tatsächlich erlebte. Also ich weiß nicht, was so besonders daran sein soll. Aber bitte, Wunsch ist Wunsch, es soll nicht heißen, ich wäre ein Spielverderber.
Weniger radikale oitzinger-Hasser hätten zumindest gerne einmal diesen oitzinger so gehörig die Meinung gesagt, so richtig hemmungslos einmal draufhauen. Diesem Wunsch bin nicht ich, aber Herr G. M. aus L. freundlicherweise nachgekommen. Dummerweise haben einige oitzinger-Hasser diesen Brief nicht lesen können, weil sie nicht Abonnenten der Kleinen Zeitung sind, in anderen Regionen oder gerade im Ausland bei Internationalen Satanistenkonferenzen verweilten und deshalb sind sie an mich herangetreten, ob ich doch so lieb sei, diesen Brief doch noch einmal zu veröffentlichen. Aber selbstverständlich SERVICE wird in diesem Blog groß geschrieben. Dieser Blog ist für die Leser da. Der Leser ist König oder um politisch korrekt zu bleiben, für Republikaner: Der Leser ist hier … äh … oberstes Staatsorgan. Na, ja klingt etwas holprig. So, was wollte ich jetzt, ach ja, der besagte Brief. Für kurzsichtige Leser habe ich den Brief um einen Schriftgrad erhöht und auf Fett und in rot formatiert, um die Wichtigkeit zu unterstreichen … (äh unterstrichen, hab’ ich ihn, allerdings nicht), denn SERVICE wird in diesem Blog … aber eh schon wissen:
Auge in Auge diskutieren
Sehr geehrter Herr oitzinger!
Sind Sie eigentlich ein ausgeglichener Mensch? Denn wenn ich mir Ihre Leserbriefe in der Kleinen Zeitung so anschaue, hege ich starke Zweifel. Nicht genug damit, dass Sie ein Mitglied unseres Klubs vor geraumer Zeit mit dem Gesudere in den Dreck gezogen haben, ohne es zu kennen, fangen Sie schon wieder an. Es ist schon ein starkes Stück, wenn Sie die Pfeifenraucher mit so genannten Komatrinkern in einen Topf werfen. Kennen Sie einen Pfeifenraucher? Wissen Sie, dass es Europameisterschaften und Weltmeisterschaften im Pfeifelangzeitrauchen gibt? Kennen Sie die Regeln?
Natürlich ist es auch uns bewusst, dass es vielleicht gesünder ist, nicht zu rauchen, aber einen Rest persönlicher Freiheit will ich schon noch haben, ohne von solchen militanten Menschen wie Ihnen bevormundet zu werden. Vielleicht trauen Sie sich einmal, mit mir Auge in Auge zu diskutieren, natürlich ohne Alkohol, denn auch ich bin gegen die Sauforgien der Jugendlichen. G.M. aus L.
So, jetzt lassen wir den Applaus der oitzinger-Hasser erstmals verhallen … so … geht’s jetzt? Jetzt? … Nein, eine Zugabe gibt’s nicht, irgendwann muss auch einmal Schluss sein.
Dem ist selbstverständlich ein Leserbrief meinerseits vorangegangen, den ich ebenfalls hier auflisten möchte, um nicht in das Eck der Unobjektivität gestellt zu werden. Ich habe ihn bewusst extrem kurz gehalten und um nicht in eine allzu verbohrte Diskussion zu gelangen, hielt ich ihn beabsichtigt ironisch, offenbar ein Fehler meinerseits:
Keine Vorbilder
Frage an Radio Eriwan: Was ist der Unterschied zwischen Komasaufen und Pfeifenrauch-Meisterschaften? Antwort: Es gibt kaum einen, bei beiden geht es um eine sportliche Veranstaltungen bei denen Drogen im Mittelpunkt stehen. Zugegeben, geschmacklos dieser Witz, aber noch geschmackloser ist die Tatsache, dass solche Veranstaltungen in Österreich, Osttirol stattfinden. Bei solchen Vorbildern, braucht es uns nicht zu wundern, wenn wir schon Kindern mit dem „Tschick in der Pappn“ auf der Straße begegnen. oitzinger
So, jetzt lassen wir die Buhrufe und das Ausgepfeife der oitzinger-Hasser erstmals verhallen … so … geht’s jetzt? Jetzt? … Irgendwann muss einmal Schluss sein.
Eine Entgegnung in Form eines Leserbriefes würde den Rahmen sprengen, außerdem würde er wahrscheinlich bis zur Unkenntlichkeit gekürzt, demzufolge mach’ ich es gleich hier, außerdem fühl’ ich mich hier im trauten Heim, den Schlüssel hab’ ich gleich zweimal umgedreht, etwas sicherer. „Auge in Auge“ hat so etwas fast biblisch Martiales an sich und als beinahe bekennender Pazifist, wäre ich klar im Nachteil:
Entgegnung an Herrn G. M. aus L.:
Also zum Ersten und mir persönlich am Wichtigsten, ich habe nie und nimmer eine Person Ihres Klubs in den Dreck gezogen. Ich bekenne mich zum aufgeklärten Humanismus und zu den christlichen Werten und die Menschenwürde hat für mich einen ausgesprochen hohen Stellenwert und ist zumeist auch stetig die Ursache für meine Leserbriefe, die sie als Gesudere interpretieren. Ich habe dies schon vor beinahe einem Jahr (06.06.2007 - http://www.meinekleine.at/oitzinger/stories/214781/) ganz klar dargestellt, weshalb man diese Entgegnung ignoriert hat, scheint offenbar Taktik zu sein. Zudem habe ich die besagte Frau sehr wohl als freundliche Geschäftsfrau kennen gelernt. Meine Kritik bestand einzig und allein an den Medien und den Veranstaltern dieser Pfeifenrauch-Weltmeisterschaften.
Nun zu den anderen Fragen:
Ihr Vorwurf, dass ich Pfeifenraucher und Komatrinker in den gleichen Topf werfe ist nicht korrekt. Ich habe Pfeifenrauch-Meisterschaften und Komatrinken streng logisch verglichen und eigentlich sollte es auch eine humoristische Note beinhalten und nicht ganz ernst genommen werden.
Kennen Sie einen Pfeifenraucher?
Ja, ein Onkel, mittlerweile verstorben, war ein Pfeifenraucher. Wenn ich mich recht erinnere, ist oder war auch Jörg Haider Pfeifenraucher, den kenn ich allerdings nicht persönlich.
Wissen Sie, dass es Europameisterschaften und Weltmeisterschaften im Pfeife-Langzeitrauchen gibt?
Ja, die Existenz dieser Veranstaltungen war der Kernpunkt meiner Kritik in meinem Leserbrief. Das ist jener Leserbrief, den sie kritisierten.
Kennen Sie die Regeln?
Wenn ich mich nicht täusche, geht es darum, mit möglichst wenig Tabak, möglichst lange eine Pfeife zu rauchen.
Ob ich militant bin, vermag ich nicht zu beurteilen, glaube es aber eigentlich nicht zu sein. Vielleicht liegt es auch in einem übersteigerten Gerechtigkeitsverlangen meinerseits, dass ich den Drang habe, allzu geradliniges Denken zu hinterfragen. Als der Osttiroler Bote vor Jahren von „Drogenpartys“ berichtete, weil man ein paar Jugendliche mit einem Joint (zu Hause! keine Meisterschaft – wohl gemerkt) angetroffen hatte, konnte ich nicht umhin in einem Leserbrief zu schreiben - Achtung Ironie! - doch bitte hinkünftig die „Oberlienzer Schnapstage“ und die Veranstaltungen der „Lienzna Pfeifnracha“ auch als Drogenpartys zu benennen. Zu Ihrer Beruhigung, Herr G. M., dieser Satz wurde sorgfältig von der Redaktion des Osttiroler Botens gestrichen.
Zusammenfassend, kann ich Ihnen versichern, dass in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, sowohl Raucher, Trinker, Cannabiskonsumenten, aber auch Nichtraucher, Nichttrinker vorzufinden sind und ich habe mit ihnen ein ausgesprochen gutes Auskommen, denn meine Kritik liegt einzig und allein an den Veranstaltern dieser, meines Erachtens, mehr als fragwürdigen Meisterschaften und auch an den Machenschaften der Tabakkonzernen, die wohl auch unter anderem Sponsoren dieser Meisterschaften sind.
Gerade in der heutigen Zeit, in der sich der Wissensstand hinsichtlich der Gefahren des Tabakkonsums enorm erweitert hat, empfinde ich es als ein falsches Zeichen, unter Umständen sogar sittenwidrig, Drogenkonsum in einem vermeintlich sportlichen Wettkampf als normal darzustellen und gegeben hinzunehmen, unabhängig von der Quantität der konsumierten Droge.
Diese meine Meinung, werden Sie akzeptieren müssen, unabhängig, wie oft Sie sich auch bemüßigt fühlen, meine Person in aller Öffentlichkeit diffamieren zu wollen, genießen Sie Ihre Pfeife im trauten Heim, für Prohibition habe ich mich ohnehin nie ausgesprochen, zudem wäre sie ohnehin kontraproduktiv. Und mein Gesudere werden Sie wohl oder übel weiterhin ertragen müssen, zumindest so lange, bis ich die Radieschen wirklich von unten betrachte, denn ich erachte es für ausgesprochen wichtig die Meinungsbildung den Medien oder gar ausschließlich Politikern zu überlassen.
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So genug der Ernsthaftigkeit, in meinem Blog darf auch hin und wieder gelacht werden:
Und zu guter Letzt eine Nachricht an alle Nachbarn, „guten“ Freunden und Bekannten meiner Mutter:
Bitte hört endlich auf meiner Mutter zu ihrem missratenen und peinlichen Sohn zu kondolieren!
So, dann hätten wir das auch geklärt und irgendetwas war da ja noch … wenn ich nicht drauf komme … ach ja:
ALLES GUTE ZUM MUTTERTAG!!!