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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

von KatrinLeinfellner am: 01.09.2008, 15:44 Uhr

Da kann mir hundert Mal jemand vom Stammtisch aus "De Bolitiga san eh olles *****lecha" in die Ohren brüllen, tausend mal über Mega-Gehälter und Privilegien sonder Zahl geraunzt werden, Meuchelmord- und Schlägerei-Parolen ausgekotzt werden: Ich mag Politiker.

Würden Sie sich tagein-tagaus der Geld- und Machtgier bezichtigen lassen, prinzipiell für deppert gehalten werden und an ihren Wochenenden wildfremde Babys streicheln und schweißige Hände schütteln wollen? Würden Sie es aushalten, Ihre Meinung nicht ehrlich sagen zu dürfen, weil sich irgendwann irgendjemand von Ihnen auf den Schlips getreten fühlen würde? Würden Sie es lieben, von Journalisten durchbohrt zu werden, die dann ohnehin nur dass schreiben, worauf es Ihnen so ganz und gar nicht ankommt? Sehen Sie.

Es gehört also zumindest viel Mut dazu, diesen Job machen zu wollen. Oder sehr viel Drogen.

Für eine Kabarett-Eintrittskarte zahlen Sie zwischen 15 und 50 Euro - stellen Sie sich vor, Sie müssten so viel pro Stunde Politiker-Blabla bezahlen - die Steuerlast könnten Sie sich wahrlicht nicht mehr leisten, dieses Stück bester Unterhaltung kriegen Sie also quasi fast frei Haus.

Ich freu mich sehr auf diese Wahlen und das damit verbundene Gratis-Kasperltheater -  man darf schließlich auch nicht vergessen, dass wir Onliner davon leben - so wie Werbeagenturen, Plakatierer, der ORF, Imageberater, Psychologen, Wahlurnenfabrikanten und sicher noch viele andere.


Katrin Leinfellner

3 Kommentare   Kommentieren
http://meinekleine.kleinezeitung.at/onlinered/stories/310215/modTrackback
Kommentare
anbieterung an geldgeber
von derObmann am: 03.09.2008, 14:05 Uhr
geschätzte frau redakteurin,
nur weil ein blog ist, muss es nicht gleich auch schwachsinn sein. Ich kann ja dem bierzelt-imperativ auch nix abgewinnen aber ihrer völlig HAIDEResken argumentation noch weniger.

Politiker bekommen ja nicht den unangenehmen geruch unsozialer gier oder unadäquater dummheit, weil sie so smarte, altruistische und stets auf das allgemeinwohl bedachte zeitgenossen wären, sondern ganz allein, weil sie sich seit geraumer zeit so verhalten, dass nur ein extrem negativer eindruck entstehen kann.
Sie lügen mit schöner regelmäßigkeit, sie bereichern sich, sie heucheln volksnähe, sie verschaffen politisch nahestehenden vorteile und benachteiligen andere, sie geben maßlos öffentliches geld für sich aus, sie schlagen ständig wirkungslose placebo-maßnahmen vor etc. und solche leute lieben sie?
Nur weil sie vor jeder wahl als scheingladiatoren zu scheinkämpfen um mikroskopische auffassungsunterschiede vor fernsehkameras gezerrt werden oder doch weil sie sich an für medienhäuser extrem wichtige geldgeber und rohstofflieferanten anbiedern wollen? Oder überweisen ihnen diverse parteikassen pr-honorare?
Und um ihre suboptimalen suggestivfragen zu beantworten: Ja, ich würde mich jederzeit journalisten aussetzen, meine meinung sagen und das vertreten, was uns alle weiter bringt und es würde gar nie dieser geruch entstehen wie bei den jetzigen politikern, weil ich zum unterscheid von denen nämlich authentisch wäre. Ich kann das leben, was ich vertrete und der aktuelle politische klerus tut in deutlich spürbrarer art und weise genau das gegenteil.
Wenn ich ein kabarett sehen will, dann gehe ich hin und zahle dafür. Ist meine freie entscheidung. Für ein zwar tägliches aber lausiges, unterbelichtetes zwangskabarettprogramm sind politikergehälter aber entschieden zu hoch und auch nicht gedacht. Ein glück, dass österreich auch ohne regierung jahrelang gut auskommen kann.
Wir bezahlen einen batzen geld für angebliche spezialisten, die österreichs entwicklung langfristig sichern sollten. Da hätte ich dann aber auch geren eine hochprofessionelle arbeit gesehen und kein kasperltheater, wie sie das nennen.
Nur weil was lustig ist, ist es nicht gut und noch weniger ist es im falle der politiker passend sondern schon mehr als themenverfehlung.
Das dritte reich war ja auch nicht gut nur weil man in der zeit viel autobahnen gebaut hat.
ääh...
von GideonStargrave am: 04.09.2008, 09:38 Uhr
nun, frau leinfellner, ich hoffe, Ihre kolumne ist als satire gedacht, denn politikerInnen zu "mögen" sollte selbst nach desinformationsfiguren wie haider, grasser, schüssel und wie sie alle heißen mögen kein kriterium für eine wahlentscheidung sein; den unsinn der "persönlichkeitswahl", den uns einst einige unserer besser gekleideten volksvertreterInnen aufgehalst haben, ist im kern undemokratisch und geht am thema vorbei. demokratische wählerInnen sollten nicht den liebsten, schönsten, lustigsten oder bestgekleideten wählen sondern ein für sie jeweils möglichst optimales programm.

Ihre -zugegeben, wahrscheinlich dem "volk" sehr nahe liegende- grabrede auf politische glaubwürdigkeit ist nicht lustig; sie ist ein trauriger beweis dafür, wie weit sich unsere medien von objektivem journalismus bereits entfernt haben und wie weit ihre betreiberInnen in zynismus und marketing-strategien abgeglitten sind.

ein lichtblick bleibt: wenn selbst eine autorin in einer vom katholischen presseverein styria betriebenen zeitung schon erkennt, wie verlogen auch ihre eigenen parteivertreterInnen der konservativ-(spieß)bürgerlichen fraktionen (und dazu zähle ich auch die spö und weite teile der grünen, nicht nur övp, bzö und fpö) so deutlich erkannt hat, wäre ja der weg frei für neue ideen.

jetzt bitte auch den nächsten schritt setzen und den, wie Sie es nennen, "kasperltheater"-figuren keine werbeplattform mehr in tageszeitungen und magazinen bieten sondern auf klare information bestehen.

aber daran wird Sie und Ihre mitarbeiterInnen sicher Ihr zweck-zynismus hindern. man will ja geld auf dem konto haben.
gratis?
von LittleWonder am: 04.09.2008, 09:49 Uhr
"Ich freu mich sehr auf diese Wahlen und das damit verbundene Gratis-Kasperltheater "

Gratis ist das Ganze mitnichten! Der Wahlkampf wird aus Steuergeldern finanziert. Also entweder, Sie zahlen keine Steuern oder Sie haben keine Ahnung von demokratischen Wahlen.
Auch Parteigelder sind Staats-(=Bürger-)Gelder!
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Test
Test
von nuss am: 08.10.2008, 09:09 Uhr

gratis?
"Ich freu mich sehr auf diese Wahlen und...
von LittleWonder am: 04.09.2008, 09:49 Uhr

ääh...
nun, frau leinfellner, ich hoffe, Ihre k...
von GideonStargrave am: 04.09.2008, 09:38 Uhr

anbieterung an geldgeber
geschätzte frau redakteurin, nur weil e...
von derObmann am: 03.09.2008, 14:05 Uhr

ach wie hab ich das alles vermisst ......
ach wie hab ich das alles vermisst ......
von gini am: 27.08.2008, 18:20 Uhr