10. Februar 2012 06:53 | |||||
|
|
Mitglied seit: 29.12.2006
Geburtstag: 10.11.1995 Hobbys: informieren unterha... |
|||
Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Nachdem sich mein Taschentuchverbrauch von 30 pro Stunde auf ca. zwei pro Stunde verringert hat und ich mich dank der Errungenschaften der Pharmazie wieder auf dem Weg der Besserung befinde, habe ich mich für Lokale & Rezepte-Kollegin Waltraud ins Zeug geschmissen und endlich nach zwei Monaten Verzögerung eine Geschichte über die von mir über alles geliebte Avocadofrucht geschrieben.
Das ist jetzt an sich kein großer Verdienst, schließlich produzieren meine braven MitarbeiterInnen und KollegInnen interessante Geschichten am laufenden Band, aber an Hand dieser Geschichte lässt sich gut demonstrieren, in welchen Tiefen des Spezialwissens sich journalistische Arbeit oft abspielt.
Im speziellen Fall geht es um Nahuatl, eine uto-aztektische Sprache, die von Tolteken, Azteken und Tlaxcalteken gesprochen wurde und noch immer in Teilen Mexikos gesprochen wird. Jedenfalls stammt die Avocadofrucht von dort, die Wissenschaft ist sich aber uneins, ob der Name Avocado eine Ableitung von ahuacatl, dem Hoden (wegen der Form), ist, oder von ahacuatl, was so viel heißt wie "Butter aus dem Wald".
Was soll uns das jetzt eigentlich sagen?
Naja, vor allem, dass es irre Spaß macht, in Zeiten von Regierungs-Tohuwabohu, Finanzkrise, neben der täglichen Schauerei und Kriegsberichterstattung und wenn im Büro nicht alles so ganz läuft, wie man sich's vorstellt, sich mit absolut unwichtigen und unbedeutenden Themen zu beschäftigen. Und solang das noch möglich ist, kann's uns allen noch nicht allzu schlecht gehen, n'est pas?
Katrin Leinfellner