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09. Februar 2012 17:05
isabella & kurt
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Mitglied seit: 13.03.2007
Hobbys: taiji qigong reise...
 

Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

von qigong am: 13.09.2007, 15:33 Uhr

und hier will ich mit einer kurzversion eines sprichwortes beginnen:

1) - anders

2) - denkt

um 04:00 uhr frueh dachte kurti er wird von buddhas erleuchtung kurz gestreift - fehlanzeige, es war montezumas rache.  es plagten ihn magenkraempfe mit schweren durchfall, schlimmer konnte es einen nicht erwischen.

um 06:00 hiess es abfahrt nach bodghaya, gottseidank verschlief der fahrer und so konnte kurti sich noch ein bisschen ausrasten bzw. auf  der toilette verharren - jeder der in seinem leben dies schon einmal durchmachen musste, weiss was fuer eine tolles gefuehl es ist

a) eine toilette

und

b) toilettpapier in sichtweite

zu wissen, beides in indien nicht immer so einfach und nicht gerade auf einer 10 stuendigen fahrt in einem ueberfuellten bus zu sitzen.

um 08:00 uhr ging es dann endlich los, aus spargruenden verzichteten wir auf ac, was ein schwerer fehler war, da wir so den ganzen staub einatmen mussten. ausserdem gelangten wir durch die verspaetung in einen km langen staud von lkw fahrern, die richtung kalkutta unterwegs waren. es war unertraeglich heiss - ca. 45 grad  - 1000ende von trucks waren genau an diesem tag unterwegs.

wir zwaengten uns entweder zwischen den reihen oder am arnde durch. da die strasse ungeteert war, lag soviel staub in der luft, das alles gelb war - so stellen wir uns im krieg die deportationen der gefangenen vor. die meiste zeit standen wir, da die sogenannte strasse eher wie ein trampelpfad von wasserbueffeln aussah, eine berg und talbahn die die trucks nur im schritttempo schafften.

fuer 120 km benoetigten wir genau 5 stunden, kurti lag erschoepft von seinem durchfall danieder - er wollte eigentlihc nur mehr sterben - eine neue grenzerfahrung, da er meinte, das sterben nur eine erloesung sein koenne.

in der hoffnung, das bei der rueckfahrt vielleicht nicht ganz indien gerade nach varansi unterwegs sei, redeten wir uns gegenseitig mut zu, dass es nur besser werden koenne. bihar ist der alleraermste bundesstaat von ganz indien mit einem kriminellen und korrupten minister, wie uns der fahrer versicherte, der das ganze geld in die eigene tasche statt in den strassenbau steckt. die armut war wirklich schrecklich - die ganze strecke entlang keine haeuser, sondern nur bambusstangen mit stofffetzen, keine bunten saris und keine gluecklichen gesichter. sie wirkten finster, sassen am strassenrand, klopften steine oder schmiedeten eisen mit hilfe eines blasebalges und alles wirkte wie finsterstes mittelalter.

ploetzlich kamen wir auf eine asphaltierte strasse und der ganze spuck war vorbei, die trucks waren verschwunden und wor waren alleine auf der strasse und brauchten fuer die restlichen 120 km 90 minuten - ganz nett fuer eine vorgegebene fahrtzeit von 4 stunden laut unsereres reisefuehreres ravi.

alles war ploetzlich liebelich gruen, ueberall palmen, ein paar wasserbueffel, die friedlich in den reissuempfen badetetn, ein paar kuehe, die unbewegt auf der strasse standen, als gehoere sie ihnen und wieder zufriedene geischter.

ueberall tempeln aus allen buddhistischen laendern wie:

thailand, burma, vietnam., japan, china, tibet und bhutan etc. - das ist indien, man weiss nie, was einen erwartet - ob himmel oder hoelle.

wir fuehlten uns wie einem inferno entronnen und so hatte isabella aus der wut heraus kraft, die worte zu verfassen, die ravi von uns zu hoeren bekommen sollte:

never - really never you should recommend this trip to other tourists (den die wuerden auszucken!)

and if he knows, what he is selling - did he drive only once this bad damaged road by himself? (vermutlich nicht, als glaeubiger hindu ist bodghaya das, was fuer uns mekka ist)

kurti hat es sich im zimmer zurecht gemacht und suchte laufend die toilette auf, aber nach 2 stunden schlaf , etlichen kohletabletten und das wundermittel citrosept ging es ihm schon besser.

wir besuchten noch ein paar tempel, besonders der thailaendische war wunderscheone, sie haben nur einen fehler: schon im eingangsbereich ist eine absperrung, so sind sie wie ein museum, man kann kurz hineinschaun, abr man kann sich nicht hinsetzten und meditieren oder die stimmung aufnehmen.

so, das wars wieder von cnn kabel assam - mit dem hinweis:

esse nie einen toast, wo die tomaten und gurken nicht mitgegrillt sind!

lg

isabella & kurt

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