26. Mai 2012 18:21 | |||||
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Mitglied seit: 30.08.2004
Geschlecht: weiblich Geburtstag: 02.12.1958 Sternzeichen: Schütze Hobbys: jetzt und heute |
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Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
If I look at the sea,
I can see thousands of stars.
If I look at the sky,
I can see mountains of clouds.
If I look at the horizont,
I can see the touch of sky and water.
If I look at your face,
I can see many different sides.
If I look at your heart
I can feel your love.
... was muss ich tun, um dein Flair zu entdecken?
... wann muss ich kommen, um deine Götter zu fühlen?
... wie muss ich dich kennen lernen, um deine Schönheit zu entdecken?

Athen, du raubst mir den Atem - weil der Smog dich einhüllt.
Athen, du lässt meine Stimme verstummen - weil sich ein Kreischen und Schreien über all deine mystischen Stätten erhebt.
Athen, du vernebelst meinen Blick - weil Gerüste dich umgeben.
Athen, du verwirrst mein Fühlen - weil dich deine Götter verlassen haben.
Schade, ich hätte gerne dein Selbst kennen gelernt, aber vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit, dies nachzuholen. Bis dahin: wehmütig KALINICHTA.



Komm zu mir und verweile auf meinen Stufen,
die himmelwärts streben,
genieße den Blick in die Weite der mich umgebenden Landschaft,
die Berge, sie sind meine stummen Weggefährten,
höre die längst vergangenen Musikanten,
siehe, sie spielen nur für dich dich,
spüre, das Knistern in der Luft,
schließe die Augen und du siehst ein unvergessenens Schauspiel.


... ich wandle durch deine kleinen Gassen
und fühle mich wohl wie schon seit Tagen nicht mehr,
... ich blicke in deine kleinen Läden und finde so
manch künstlerisches Kleinod,
... ich wandere über deine Piazza und hebe meinen Blick
hinauf auf die von Venezianern erbaute Palamidi-Festung,
... ich sitze im Schatten der mehr als hundertjährigen
Platane und genieße eine Tasse guten Kaffee,
... ich schlendere an den Hafen und erfreue mich über die
hell erleuchtete, im Meer befindliche, Bourtzi-Burg,
... ich bin mit meinen Gedanken bei Poseidon und Amymone,
dessen Sohn Nauplia dem Mythos nach dein Namensgeber war.

... du bist ja eine einzige große Baustelle,
... wohin wir blicken, Bagger und Baumaschinen,
... überall Lärm und Staub,
... ist das dein Willkommensgruß für uns?

... wo hast du deine positiven Seiten versteckt,
... wann wirst du zu dem, was du versprochen hast,
... wie willst du uns versöhnen,
... oder lieben uns nur die Moskitos?

... langsam streckst du deine Fühler aus,
... deine Taverne am Hafen laden uns ein,
... zu Fisch und Fleisch, zu Wein und Ouzo,
... Abendstimmung und immer wieder zu einem netten Wort!
... die Kirche läutet auch für uns,
... die Kinder spielen Fußball auf dem Vorplatz,
... der namenlose Hund begleitet mich beim morgendlichen Joggen,
... die Katzen freuen sich über einen Leckerbissen!
... überall wohin ich blicke,
... ein Blumenmeer von weiß bis rot,
... der Duft der Zitronen steigt mir in die Nase,
... die Trauben und Oliven sind bald reif.
und am Abend lacht der Mond vom Himmel und lässt keinen Platz mehr für negative Gedanken.
Ödipus erinnerst du dich, hier bist du gestanden,
als dir ein alter Mann mit einem Wagen entgegen kam
und du nicht weiter konntest,
anstatt ihn freundlich passieren zu lassen,
hast du, oh Graus, ihn kaltblütig erschlagen.
Was du nicht wusstest, er war dein Vater
und König von Theben.

Dann nimmst du noch seine Witwe zur Frau,
nichts ahnend, dass sie auch deine Mutter ist,
du erhältst zwar das Königreich von Theben,
doch glücklich wirst du nicht.
Mit deinem Schicksal und deinen Untaten konfrontiert,
weißt du nicht mehr weiter,
voller Verzweiflung stichst du
dir selber die Augen aus,
entsagst aller Macht.
... frühmorgens zeigst du dich spiegelglatt,
... am Horizont verschleiern noch nächtliche Nebel
die Konturen von Inseln und den heimkehrenden Fischerbooten,
... die Sonne erhebt sich langsam über dem Festland
und bringt Leben auf das Wasser.

... du umschmeichelst sanft meinen Körper,
... kühlst meine erhitzte Haut,
... zeigst mir das Leben unter Wasser,
... Fische, Steine, Seeigeln, Seegras,
... alles erscheint größer, leichter, faszinierender,
... du eröffnest mir eine ganz neue Welt.
... du kannst es aber auch anders,
... dann bist du lebhaft und spielst mit uns allen,
... aber auch aufbrausend und zornig,
... vereinst du dich mit dem Wind und Gefahr droht,
... dann bleibe ich lieber an Land und schaue dir zu.
... am Abend beruhigst du dich dann meistens,
... zeigst dich wieder von deiner charmanten Seite,
... und wenn die Sonne dich dann liebevoll küsst,
... dann errötest du und 1000e Sterne erstrahlen.
... bereits Homer hat mich in seinen Epen beschrieben,
... wir, glanzvoll, eine vorgeschichtliche Weltmacht,
... jedoch, was ist übrig geblieben, fast 4000 Jahre alte Steine,
... auf denen jetzt Menschenmassen herumtrampeln.

... liebste Besucherin, hast du Interesse zu erfahren,
... alles über Agamemmnon, Odysseus, Menelaos,
... weißt du von dem Geschlecht der Atriden zu erzählen,
... von den Untaten, den Gräuel, von Totschlag und Ehebruch?

... so viele fallen dem Massaker zum Opfer,
... so viel Rache, bis in die nächste Generation,
... und am Ende gibt es nur Steine,
... eine Touristenattraktion.
Poseidon, Gott des Meeres und Bruder von Zeus,
bist du zornig, lässt du die Erde erbeben,
das Wasser steigt über die Ufer, Schiffe versinken,
der Wind, dein Gefährte, hilft dir dabei,
jedoch gut gelaunt, spielst du sanft mit den Wellen,
bringst die Seefahrer wohlbehalten nach Hause,
lässt dich begleiten von den Bewohnern des Meeres,
verschönerst so mancher Nixe den Tag.

Wenn ich zwischen den Säulen deines Tempels verweile
und langsam der Tag sich dem Ende zuneigt,
die Sonne das Meer in ein tiefes Rot taucht
und hinter dem Bergrücken verschwindet,
dann bin ich eins mit der Welt, mit meinen Gedanken,
und ich freu mich meines Lebens.
