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26. Mai 2012 18:22
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

Album "Advent"
von riky am: 02.12.2007, 12:51 Uhr

 

Mein treuer, adventlicher Begleiter,
deine roten Blütenblätter strahlen mich an,
stimmst mich ein, auf die Weihnacht,
bist ein Fixstern in meinem Advent.

 

 

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von riky am: 02.12.2008, 15:47 Uhr
Die Adventzeit hat begonnen. Am Sonntag konnten wir die erste Kerze am Adventkranz anzünden. Der helle Schein und die angenehme Wärme der Flamme lässt uns ein wenig innehalten. Innehalten, ja, das ist das Stichwort, zu sehr sind wir damit beschäftigt, alles unter einen Nenner zu bekommen, so viel ist noch zu erledigen, so viele Leute wollen noch etwas von einem haben, so viele Dinge warten darauf, getan zu werden, nur auf uns selbst vergessen wir allzu leicht. Daher gönnt euch jeden Tag (wenigstens bis Weihnachten) eine kleine, feine und doch so herrliche Viertelstunde, ganze 15 klitzekleine Minuten nur, was ist das schon von einem ganzen Tag der 24 Stunden hat, das sind gerade mal ein bisschen mehr als 1 %. Heute, Montag, der 1. Dezember, beginnen wir mit einem Weihnachtsgedicht, mein Lieblingsgedicht, von Joseph von Eichendorff, liest es in Ruhe durch, genießt es Wort für Wort und versucht auch mal zwischen den Zeilen zu lesen: WeihnachtenMarkt und Straßen stehn verlassen,still erleuchtet jedes Haus,sinnend geh ich durch die Gassen,alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauenbuntes Spielzeug fromm geschmückt,tausend Kindlein stehn und schauen,sind so wunderstill beglückt. Und ich wandre aus den Mauernbis hinaus ins freie Feld,hehres Glänzen, heilges Schauern,wie so weit und still die Welt! Sterne hoch die Kreise schlingen,aus des Schnees Einsamkeit,steigts wie wunderbares Singen,o du gnadenreiche Zeit.  Ich wünsche Euch allen einen schönen Advent!Riky Graz, am 1. Dezember 2008
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von riky am: 02.12.2008, 15:54 Uhr
Es gibt Texte oder Lieder oder beides, die einem im Gedächtnis bleiben, weil sie einen bewegen, berühren oder nachdenklich werden lassen. Manche von ihnen – vielleicht schon 1000mal gehört – haben plötzlich zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Seite zum Klingen gebracht, weshalb es dann zu einem besonderen Kleinod wird, so ein Lied ist jenes: Zehn Minuten stillMusik und Text: Schiffkowitz (STS)Es war a langer Tag und i bin so müd
Und wie Millionen Augen tanzt 'brochenes Licht
Weckt's mi net auf, wir haben Pfüat Gott g'sagt gestern nacht
Das Leben is so leicht wenn'st deine Augen zumachst
Sie hat g'sagt, bleib da, setz di irgendwo hin
I hätt des wissen soll'n, dass sie letzlich g'winnt
Das Glück, so hat sie g'sagt, das is a warm's G'wehr
He du, versteck dei Seel, die Leut starr'n schon her
Mach mir die Freud, sei bitte zehn Minuten still
Es is nur heut, es geht nur um a Stück'l G'fühl
Und lass die Kerz'n brennen so lang's brennen will
Mach mir die Freud, sei bitte zehn Minuten still
Denk dir, es gibt kan Himmel, renn um dei Leb'n
Schau durch an gläsernen Zwiebel, da kommt der Regen
Der Frieden such sei' Chance mit'n G'sicht zur der Wand
Lass' ma's dabei bewenden, komm gib mir dei Hand
Mach mir die Freud, sei bitte zehn Minuten still
Es is nur heut, es geht nur um a Stück'l G'fühl
Und lass die Kerz'n brennen so lang's brennen will
Mach mir die Freud, sei bitte zehn Minuten still
10 (oder auch 15) Minuten still zu sein, sich in eine Ecke zu setzen und einfach nur mal die Ruhe genießen, in sich hinein horchen. Gerade jetzt fängt – obwohl es ja die ruhigste Zeit im Jahr werden sollte – die Hektik an, hie und da eine Insel der Ruhe zu suchen und dann zu genießen, ist ein Versuch, ein kleines bisschen davon für sich zu erhalten.Ich wünsche euch allen eine angenehme Stille!

Riky

  
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von riky am: 03.12.2008, 00:12 Uhr
Unser Leben besteht aus vielen, vielen Momenten, aneinandergereiht wie Perlen auf einer langen Kette, sie schimmern in vielen Farben, je nachdem ob wir damit lustige, fröhliche, beschwingte, nachdenkliche oder auch traurige Abschnitte unseres Lebens verbinden, sind es pastellfarbige bis zu dunkelbraune und hoffentlich nur ganz, ganz selten mal eine schwarze Perle dabei.  

Eine dieser himmelblauen Perle verbinde ich mit folgendem Bild, an einem meiner Wohlfühlorte:

Tausende Sterne

tanzen auf pulv’rigem Schnee,
spüre den Atem.
 Genieße die Langsamkeitund lass’ Gedanken fliegen. Ich wünsche euch viele, viele himmelblaue Perlen. 

Riky

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von riky am: 03.12.2008, 20:49 Uhr
Wohlfühlorte sind ganz besondere Bereiche in meinem Leben, an denen ich mich zurückziehen und mich auch mal fallen lassen kann. Da kann ich meinen kleinen und großen Träumen nachhängen, da kann ich vergessen, meinen Gedanken freien Lauf lassen, da kann ich mich mal mit ‚nem Adler durch die Lüfte schwingen oder mit dem Mann im Mond plaudern. Da fallen sämtliche Sorgen von mir ab und ich gehe auf eine beschwingte Reise. Solche Orte sind Zufluchtsorte, sind wie ein Iglu in einer Eiswüste, sind Freiraum und Geborgenheit in einem.   Einer davon ist mein Wohnort GRAZ: 

… mein Bezugspunkt, zu dem ich immer gerne zurückkehre. Graz, mit seiner Altstadt, mit seinen vielen, vielen netten kleinen Lokalen, in denen es sich so herrlich plaudern lässt, bei einem Capuccino, bei einem Glas Prosecco und den besten Brötchen der Stadt, bei einem guten Bier und einem Laugenbrezerl. Hier gibt es Ein- und Ausblicke, Ansichten und Innenhöfe, Aufstiege und Tiefsinniges. Du steigst empor zum Jungfernsteg und blickst hinab in die Tiefe, du quälst dich hinauf auf den Fürstenstand und wirst belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht, du besuchst die Ritter und bewunderst ihre eisigen Geschmeide, ein Riesen-Alien lässt dich in seinem Bauch verschwinden und gewährt dir einen Blick auf den gegenüberliegenden Uhrturm, in einer kleinen Nische entdeckst du einen Zwerg aus Stein und hörst seine lautlose Geschichte, in einem wunderschönen Park wirst du mit atemberaubenden Farbenräder begrüßt und einer herrlichen Stille, dreimal täglich schwebt über deinem Kopf ein Steirerpärchen und tanzt für dich, zur Geisterstunde wandeln die Ghost-Walker durch die City und hören Gruseliges, hoch oben und doch im Herzen der Stadt hält einsam der Hackher-Löwe die Wache und beschützt uns, die Weikhard-Uhr schlägt zum Treffpunkt und lädt alle ein, hin und wieder vermissen wir ihn und hoffen auf seine Rückkehr, unseren Oskar, und dann gibt es noch die vielen kleinen und verschwiegenen Plätzchen und Ecken, an denen sich nicht nur Verliebte treffen.

 

Ich wünsche euch allen mindestens einen Wohlfühlort.

Riky

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von riky am: 04.12.2008, 22:33 Uhr
Schon frühmorgens ist er unterwegs, treibt sich durch die engen Gassen und zwischen den Bäumen umher. Nur zu oft wird er als unangenehmer Gast empfunden.  Doch demjenigen, der sich die Mühe macht, ihn zu beobachten und ihn näher kennen zu lernen, dem zeigt er sich von einer geheimnisvollen, mystischen und interessanten Seite. Manchmal kriecht er ganz langsam am Boden entlang, schaut hinter jedem Baum hervor, erhebt sich nur mühsam, verschlingt aber jeden Stein und jedes Grashalm. Dann wieder können wir ihn mit seinen Gespielinnen zwischen den Bäumen tanzen sehen, beschwingt und leichtfüßig steigt er empor, berührt ganz zart die kahlen Äste und schwebt über die Dächer hinweg, fast bis zum Mond hinauf. Hin und wieder treibt er auch gerne seine Spielchen mit uns, ist wie ein kleines verspieltes Kind, kommt und geht, gerade wie es ihm gefällt, mal macht er dicht, so dass keiner mehr durch ihn hindurch blicken kann, dann wieder sieht er wie ein Zerrissener aus. Er lässt so gerne Türme und Bergspitzen verschwinden, aber vielem gibt er mit seinem Weichzeichner einen besonderen Touch. Von seiner schönsten Seite zeigt er sich uns, wenn er sich im Morgengrauen langsam vom See verabschiedet, schnell noch einen zärtlichen Kuss auf die leicht kräuselnden Wellen hinhaucht, bevor die Sonne ihn auflöst. 

 

Ich wünsche euch allen hin und wieder einen Blick für das Neblig-Mystisch-Schöne! 

Riky

 

 

 

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von riky am: 05.12.2008, 19:37 Uhr

Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger wurden, war es wieder an der Zeit, sich mit den Kindern auf das Sofa zu setzen, sich mit einer kuscheligen Decke zuzudecken und aus den hervorgeholten Büchern vorzulesen. Auf dem Couchtisch stand eine große Kanne herrlich duftender Früchtetee und eine Kerze brannte. Die Kinder wurden ganz, ganz friedlich, sie genossen die Nähe der Anderen und waren ganz begierig, endlich wieder zu hören, wie der Nikolaus mit seinem Zahnweh fertig wurde oder das Christkind das Glöckchen reparierte oder auch was es mit der geheimnisvollen Schmuckdose auf sich hatte, später gesellten sich die Knickerbockerbande oder Hanni und Nanni dazu und andere lustige oder besinnliche Geschichten. In der Zwischenzeit sind die Kinder groß und teils bereits aus dem Hause, aber die Freude, sich am Abend gemütlich auf dem Sofa zu räkeln und genussvoll einen Tee zu trinken, dabei ein gutes Buch in der Hand zu haben und darin zu schmökern oder eine von den Lieblings-CD’s zu hören, ist geblieben. Die 1. Kerze auf dem Adventkranz wirft sanfte Schatten und im Kaminofen prasselt heimelig das Feuer. Diese Minuten – nach einem hektischen Tag – geben mir Kraft und inneren Frieden.

Ich wünsche euch allen mindestens 15 kuschelige Minuten an jedem Abend im Advent. 

Riky

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von riky am: 06.12.2008, 22:54 Uhr
Der Himmel hat auf mich eine ganz besondere Anziehung, vor allem der Nachthimmel. Wenn ich – so wie letzte Nacht – hinauf schaue und den Mond erblicke, wie er gerade mal die Hälfte seiner vollen Pracht erreicht hat und trotzdem eine Faszination ausstrahlt, dann versinkt für einige Minuten alles um mich herum. Dann bleibe ich gerne stehen und suche nach den Sternen. Hier in Graz sind leider nur wenige zu sehen, manchmal in ganz klaren Nächten vielleicht ein paar mehr. Das ist jedoch nicht mit der Fülle an Sternen zu vergleichen, die sich auf der Turracher Höhe mir offenbaren. Da strahlen sie mit dem Mond um die Wette, da kann ich nicht nur Sternbilder wie den kleinen und großen Wagen oder Kassiopaia erkennen, sondern viele mehr. Aber egal ob hier in Graz oder auf der Turrach, der Nachthimmel strahlt eine gewisse Ruhe aus, vielleicht weil er so weit von uns entfernt ist und wir deshalb nichts daran verändern können. Am liebsten habe ich den Mond, wenn er gerade mal eine schmale Sichel oder wenn er prall und kugelrund ist. Als Kind habe ich mir immer gewünscht, der Mann im Mond würde herabsteigen und mir eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen. Aber vielleicht sollten wir es hin und wieder zulassen und so wie damals als Kind Zwiegespräche mit dem Mond führen. Ich wünsche euch allen einen Blick in den Nachthimmel! 

Riky

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von riky am: 08.12.2008, 11:49 Uhr

Wenn ich meinen inneren Schweinehund überliste, wenn ich keine Ausreden mehr finde, wenn ich vor allem meinen Kopf frei bekommen möchte von all den täglichen Ungereimtheiten und den kleineren und größeren Sorgen, dann ziehe ich mir gerne meine Joggingschuhe an und beginne zum Laufen oder ich nehme mir die Walkingstöcke und gehe nordic-walken. Dazu brauche ich kein Home- oder Fitness-Studio, sondern einfach nur ein schönes Fleckerl Erde, wo ich tief durchatmen und losstarten kann. Auch wenn noch am Beginn die Füße schwer wie Blei sind, aber mit jedem Schritt geht es leichter und beschwingter. Da kann ich so herrlich meinen Gedanken freien Lauf lassen, da kann ich abschalten und mich frei fühlen, da gehört die Welt mir und ich genieße es, dabei die Natur um mich herum zu beobachten. Da erhebt sich mal der Nebel vom See oder die Sonne blitzt durch das Blattwerk der Bäume oder das Laub raschelt unter den Füßen. Dabei lässt es sich so herrlich träumen, da entstehen plötzlich aus miteinander verwobenen Äste ein Spinnennetz, aus einem Baumstammrest ein knurriger alter Mann, aus Moos ein Herz und vieles mehr, es entstehen verzauberte Landschaften, so vieles ist dabei zu entdecken und zu erspähen.  

Ich wünsche euch allen eine verzauberte Landschaft! 

Riky

 

 

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von riky am: 08.12.2008, 23:04 Uhr

Das verlängerte Wochenende ist zu Ende, in den Einkaufszentren war die Hölle los, der offene Feiertag musste genutzt werden, um Einkäufe zu tätigen, die an einem anderen Tag nicht möglich gewesen wären. Jedoch nach Geschäftsschluss kehrt wieder Ruhe in der City ein, die letzten Adventstände schließen ihre Buden, die Innenstadt leert sich. Dann beginnt der Zauber der Stadt wieder zu wirken, die sanften Lichtspiele der Weihnachtsbeleuchtung und der Laternen begleiten die letzten Besucher, gespenstische Schatten tanzen auf dem Boden und hauchen der atemlosen Stadt ein besonderes Leben ein. Gräser werden zu Kunstobjekten und altbekannte Plätze zu futuristischen Gemälden. Jetzt kannst du durch die Straßen wandeln und siehst die eigentliche Schönheit dieser Stadt. Sanft und milde liegt sie vor dir, bereit sich für den Interessierten zu öffnen und einmalige Einblicke zu gewähren. … und noch ein letztes Ständchen der Musikanten.

Licht der Laternen
tanzt über Plätze und Straßen,
Geister erwachen.

Stadt hält ihren Atem an,
lädt ein, Stille zu fühlen.

 Ich wünsche euch allen eine atemlose Stille! 

Riky

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von riky am: 10.12.2008, 00:02 Uhr
Wo sind sie nur geblieben? Hoffnungs- und erwartungsvoll, ja sogar sehnsüchtig schaue ich in den Briefkasten. Jede Menge Post nehme ich heraus, und was finde ich vor? Nur Werbematerial, Rechnungen und sonstige nicht unbedingt notwendigen Informationen. Keine Ansichtskarte, kein persönlicher Brief und kein netter Gruß.  Wo sind sie nur geblieben? Die Briefschreiber, die von jedem Eck dieser Welt verfassenden Ansichtskarten-Sender, die liebevollen Geburtstagswünsche-Verfasser? Gibt es sie noch, oder gehören sie wirklich schon zu den vom Aussterben bedrohten Spezien? Hat den keiner mehr Lust sich an den Schreibtisch zu setzen, ein liebevoll ausgesuchtes Briefpapier aus der Schublade zu holen, um dann mit Füllfeder oder Kugelschreiber sich einem Mitmenschen mitzuteilen, nette Grüße zu senden oder seine Liebe zu gestehen. Wohin sind die leicht nach Parfum duftenden Seiten, das edle oder farbenfrohe Briefpapier und die schönen Sonderbriefmarken verschwunden?  Gibt es nur mehr „HDL“, „LG“, „BBB“ und „HASE“, gibt es nur mehr das Handy, gibt es nur mehr ICQ und Chatrooms? Schade eigentlich, denn jeder, der einmal von einer Freundin oder einem Freund, von seiner/m Geliebten oder auch nur von seiner Schwester, seinem Bruder einen liebevoll geschriebenen Brief erhalten hat, weiß, dass diese auf fast nichts reduzierte Sprache da nicht mithalten kann. Da gibt es doch die vielen kleinen unausgesprochenen Dinge, die wir zwischen den Zeilen zum Lesen bekommen, da gibt es Schnörkel und Gedankenstriche, da gibt es Zeichnungen und Fotos, da gibt es Unterstrichenes und Hervorgehobenes, da gibt es Erinnerungsstücke oder gepresste Blumen, da gibt es das gewisse Etwas und das Aufrüttelnde, vielleicht auch mal eine getrocknete Träne oder einen hin gehauchten Lippenstiftkuss. Will jeder auf so einen Brief verzichten? Darum rufe ich auf: Schreibt mal wieder!!!Gerade jetzt in der Adventzeit wäre es einen Versuch wert und die Freude bei den Adressaten garantiert.    Ich wünsche euch allen  viele zauberhafte Briefe! 

Riky

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von riky am: 10.12.2008, 23:41 Uhr
Gerade vor Weihnachen – eigentlich sollte es die stillste Zeit im Jahr sein – gibt sich eine Weihnachtsfeier der anderen die Hand. Sind auch noch Geburtstage - die in diesen Monat fallen – zu feiern, dann ist es schon schwierig eine Lücke im übervollen Terminkalender zu finden.  Daher freue ich mich jetzt schon auf die kommenden Tage, die ich auf der Turracher Höhe – meinem 2. Wohlfühlort – verbringen werde. Die Wanderungen durch den Zirbenwald – meinem Märchenwald – und über das Hochmoor geben mir die Möglichkeit zu entspannen. Hier entstehen so manche schöne Aufnahmen mit meiner Kamera und so manche Geschichten geistern mir tagelang im Kopf herum. Da entstehen schon mal ganz spontan Gedichte oder einfach auch nur Niederschriften meiner Gefühle und Empfindungen. Ich liebe es, entweder alleine oder auch zu zweit durch den Wald zu streifen, entlang den Loipen zu wandern, durch den tiefen Schnee zu stapfen oder vor einer verlassenen Hütte zu sitzen und mir die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. In der Nacht vor dem Einschlafen den Wildbach rauschen zu hören und durch das Fenster direkt in den Sternenhimmel zu schauen, verschaffen mir nicht nur einen tiefen und erholsamen Schlaf, sondern auch herrliche Träume.  

Hier finde ich meine innere Ruhe wieder und kann Kraft für die kommenden Aufgaben sammeln.

Ich wünsche euch allen so manche Lücke im Terminkalender!

Riky

 

 
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von riky am: 11.12.2008, 22:28 Uhr

Es regnet fast bis zur Unendlichkeit, die Schleusen des Himmels haben sich geöffnet und schicken 1000e Tränen zu Boden. In höheren Lagen verwandeln sich die Regentropfen zu Schneeflocken, die dann wie Sterne sachte auf den Boden segeln und alles mit einer weißen Schicht bedecken. Fast könnte ich neidisch werden, wenn ich aus dem Fenster schaue und in eine graue Masse blicke. Die feuchte Kälte kriecht nicht nur ins Haus, sondern auch in die Knochen. 

  Doch in einer ruhigen Minute (oder auch 15) schließe ich meine Augen und gehe mit den einzelnen Regentropfen auf eine Reise. Schau ihnen zu, wie sie zum Rinnsal werden und hurtig über Stock und Stein plätschern, sich mit anderen vereinigen, um dann in einem Bach zu verschwinden. Nun geht es beschwingt weiter, lebensbejahend und voller Heiterkeit entdecken sie Land und Leute, manchmal geht es richtig flott voran, dann wiederum kommen sie fast zum Stillstand, fließen gemächlich dahin, verharren, treffen auf andere, gleichartige , werden größer und breiter, tiefer und behäbiger. Nach einer langen Reise durch Täler und Schluchten, durch Ebenen und Weiten, gelangen sie an ihren Bestimmungsort. Dort werden sie schon erwartet von ihren salzigen Brüdern und Schwestern, dort erfahren sie die Schönheit und die wilde Kraft des Meeres, sehen wie es sich aufbäumt und wie es brodelt, Furcht erregend und alles verschlingend, um kurze Zeit später jedoch sanft und lieblich, mit sich im Wasser spiegelndem Mond, zu wiegen.

 Ich wünsche euch allen hin und wieder regenreiche Tagträume!

Riky

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von riky am: 12.12.2008, 22:49 Uhr
Wenn – wie in den letzten 2 Tagen – so ein schmuddeliges Wetter draußen herrscht, dann lege ich mir sehr gerne Leonard Cohen in den CD-Player. Ich liebe seine melancholischen Lieder, seine rauchige Stimme und seine lyrischen Texte, da kann ich so richtig wegtauchen. Seine Songs gehen mir unter die Haut und versüßen mir nicht nur Regentage.  So wie dieses hier: If you want a lover
I'll do anything you ask me to
And if you want another kind of love
I'll wear a mask for you
If you want a partner
Take my hand
Or if you want to strike me down in anger
Here I stand
I'm your man

If you want a boxer
I will step into the ring for you
And if you want a doctor
I'll examine every inch of you
If you want a driver
Climb inside
Or if you want to take me for a ride
You know you can
I'm your man

Ah, the moon's too bright
The chain's too tight
The beast won't go to sleep
I've been running through these promises to you
That I made and I could not keep
Ah but a man never got a woman back
Not by begging on his knees
Or I'd crawl to you baby
And I'd fall at your feet
And I'd howl at your beauty
Like a dog in heat
And I'd claw at your heart
And I'd tear at your sheet
I'd say please, please
I'm your man

And if you've got to sleep
A moment on the road
I will steer for you
And if you want to work the street alone
I'll disappear for you
If you want a father for your child
Or only want to walk with me a while
Across the sand
I'm your man

If you want a lover
I'll do anything you ask me to
And if you want another kind of love
I'll wear a mask for you
 Da fällt es nicht schwer zu träumen oder auf Wolke 7 zu schweben.  Musik ist immer ein toller Begleiter, hilft mir dabei, den Tag in seinen schönsten Farben zu sehen oder mich auch einmal mit einer ganzen Box Taschentücher in eine Ecke zu verkriechen und zu heulen, was das Zeug’s herhält, dann wieder durch die Küche zu tanzen und dabei zu vergessen, dass die Nudeln schon gesalzen sind, macht das Joggen zum Vergnügen und lässt mich leichtfüßig über den Waldboden laufen. Ein Live-Konzert zu erleben ist ein krönendes Ereignis: sei es STS, die mir aus der Seele sprechen, oder Reinhard Mey, der so herrliche Balladen schreibt, Mark Knopfler, der mir mit seiner Gitarre die Sterne vom Himmel holt oder Leonard Cohen mit seinem ganz besonderem Charme. Die ganze Welt ist voller wunderbarer Töne. Ich wünsche euch allen viele musikalische Momente! 

Riky

 
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von riky am: 13.12.2008, 23:19 Uhr
Für einen Abend einmal das ganze Haus für sich allein zu haben, ist hin und wieder ganz nett. Zu tun, was ich will, ob mal einen „Herz-Schmerz-Film“ anzusehen oder den Mark Knopfler mit einer gewissen Lautstärke durch das Haus schallen zu lassen, jetzt ist alles erlaubt. Ich nutze dieses Mal die Zeit, um endlich mit den Weihnachtskeksen zu beginnen – etwas spät dieses Jahr, aber gerade noch rechtzeitig. Als erstes kommt der Nusszwieback dran, den man so herrlich knabbern kann und der nicht zu süß ist, danach die Mascarino-Kugerl, die nach Kaffee und Baileys schmecken. Neben dem Fernsehen geht auch das Schneiden der vielen Trockenfrüchte für die Rohkostkugeln und das Früchtebrot leichter von der Hand. Zum Schluss werde ich noch den Lebkuchenteig ansetzen, damit dieser über Nacht rasten und am nächsten Tag zu Sternen, Herzen und Glocken verarbeitet werden kann. Am Plan stehen noch die Vanillekipferl und die Rumwürfel, die mein Mann so liebt.  

Aber warum mache ich mir die ganze Arbeit, leichter und vermutlich auch billiger wäre es, in ein Geschäft oder auf dem Markt zu gehen und die Kekse dort zu kaufen. Nur der Duft nach Zimt und Vanille, nach Orangen und Nelken, der durch das ganze Haus zieht, den kann ich nicht mitkaufen, den gibt es nur selbst gemacht. … und damit verbunden, die lieben Erinnerungen, die vor meinem geistigen Auge auferstehen: als Kind in der Küche mit den Geschwistern und der Mutter, am Tisch fleißig die Kekse ausstechend und nebenbei immer wieder an den fertigen Keksen naschend, die Kerze, die auf der Fensterbank vor sich hinflackert und die gebastelten Sterne auf der Fensterscheibe. Das war Advent von seiner schönsten Seite.

 

Ich wünsche euch allen herrlichen Zimt-Vanille-Nelken-Duft im Haus! 

Riky

 
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von riky am: 14.12.2008, 22:44 Uhr
15. Dezember Sie sind überall, sind überall im ganzen Haus verstreut, sie sind auf meinem Nachtkästchen, in meinem Büro, im Ess- und natürlich im Wohnzimmer, aber auch in der Küche. Mindestens eines von ihnen geht auch immer mit auf Reisen, meistens sind es dann mehrere. Sie begleiten mich schon mein Leben lang, als Kind noch ausgeborgt, später dann stolz und freudig selbst erstanden. Im Laufe der Jahre sind immer mehr dazugekommen und es sieht nicht danach aus, als wenn es schon die letzten wären. Sie versüßen mir mein Leben, sie berühren mich oder bringen mich zum Lachen oder auch zum Weinen. Mit ihnen kann ich die Welt um mich herum vergessen oder sie besser begreifen. Sie nehmen mich mit in ferne Länder, auf unentdeckte Planeten und in die Tiefen des Meeres. Sie geben mir tiefe Einblicke in die Seelen Fremder, lassen mich fasziniert Archäologen bei der Arbeit zusehen oder mit dem Kommissar auf Verbrecherjagd gehen, da lerne ich Ernest Hemingway oder Giuseppe Verdi kennen, sehe Ingeborg Bachmann und Paul Celan beim Schreiben ihrer Liebesbriefe zu, da betrete ich mit Ramses die Pyramide, besteige mit Reinhold Messner den Nanga Parbat oder gehe mit Hans Hass auf Tiefseetauchfahrt, da flüstere ich mit den Pferden – gemeinsam mit Robert Redford – oder ich wandle mit Haruki Murakami durch Japan und vieles mehr.  

Sie in der Hand zu halten und darin zu blättern ist ein Vergnügen, das ich nicht missen möchte, geschweige denn jemals darauf verzichten. Sie sind heißt geliebt und unentbehrlich. Daher gibt es dafür keine Alternative, kein Internet, kein Hörbuch oder sonst was. Bücher bleiben Bücher.

Ich wünsche euch allen unvergessliche Buch-Bekanntschaften! 

Riky

 
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von riky am: 16.12.2008, 01:10 Uhr
Ich liebe ihn, am Morgen, wenn ich aufstehe und mir noch verstohlen den Traum aus den Augen wische, nach dem Mittagessen zum Abrunden oder wenn ich unterwegs bin zum Entspannen. Sei es auf Reisen oder zu Hause, sei es bei Freunden oder im Büro, jedoch am liebsten habe ich ihn, wenn ich Zeit für eine alles versprechende Stunde mir gönne. Dann kann ich ihn so richtig genießen. Er muss kräftig und stark sein, sein Geruch muss mir in die Nase steigen und süße Erwartungen hochsteigen lassen, er muss aber auch „heiß“ sein, denn Lauwarmes kann ich nicht ausstehen, er muss in mir angenehme Gefühle auslösen und mir für kurze Zeit den Himmel auf Erden bringen. 

Am liebsten habe ich ihn mit einem weißen Häubchen, vielleicht noch mit einem Herzen drauf. Meine Anforderungen sind hoch, nur ein perfekter kann bei mir landen, alle anderen haben keine Chance. Ich liebe meinen Cappuccino.

 

 

Ich wünsche euch allen unvergessliche Kaffee-Pausen! 

Riky

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von riky am: 16.12.2008, 23:24 Uhr
Lieber Freund, du bist so schweigsam und trotzdem erzählst du mir so viel, du schwebst in höheren Sphären und doch bist du mit dem Boden fest verwurzelt, du gewährst Unterschlupf und stehst aber für Freiheit, du bist voller Leben und Musik und zelebrierst auch Stille. Du bist schon eine Weile hier, hast die Sonne lachen sehen, dann wieder warst du zu Tränen gerührt, dich konntet jedoch nichts erschüttern, du bist wie der Fels in der Brandung, stark und voller Lebensfreude. Deine Arme heben sich gegen den Himmel, du nimmst das Gift in dich auf und gibst das Leben weiter. Reich ich dir die Hand, dann spüre ich deine Stärke und ich fühle mich geborgen.  

 

Ich wünsche euch allen mindestens einen Lebensbaum! 

Riky

 

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von riky am: 18.12.2008, 00:10 Uhr
Adventzeit, Zeit für Weihnachtspost, ob Karte oder E-Mail, ob SMS oder Telefonat. Ich liebe es, die weihnachtlichen Grüße zu schreiben und zu verschicken. Ein schönes Papier und Kuvert, ein besonderes Gedicht und natürlich ein dazu passendes Foto.  

Wenn ich dann am Schreibtisch sitze und Karte um Karte schreibe, mir dabei Gedanken mache, mit welchem netten Gruß ich dem Empfänger eine Freude machen kann, dann kommen ganz langsam aber stetig die Erinnerungen hoch, Erinnerungen an einen besonderen Menschen, den ich sehr geliebt habe, meine MUM. Auch wenn es hie und da schmerzlich ist, weil sie mir auch nach 3 ½ Jahren noch immer so fehlt, sind diese Momente etwas sehr, sehr Schönes. Wir können und dürfen uns erinnern, an Gegebenheiten, an viele kleine Momente, an ein bestimmtes Wort oder an eine witzige Episoden, an das Lachen oder vielmehr an das Lächeln, an eine besondere Geste oder an besondere Vorlieben, an Gemeinsamkeiten oder an gemeinsame Aktivitäten, sei es die adventlichen Basteleien und das Kekse backen, sei es die Einkaufsbummel die mit ihr so lustig waren oder die gemeinsamen Badeurlaube mit ihr und den Kindern in Bibione. So vieles kommt mir gerade jetzt vor Weihnachten wieder aus den Tiefen meines Herzen hervor und lassen mich ein wenig wehmütig und dankbar werden, dankbar für die Möglichkeit, sich erinnern zu können. Es sind meine Erinnerungs-Moment-Aufnahmen.

 Die Pusteblume, dessen hauchzarte Samen in alle Winde verstreut werden, ist eine einfache Blume so wie es meine MUM war jedoch übertrifft sie in ihrer Schönheit jede andere Rose. Ich wünsche euch allen schöne Erinnerungs-Moment-Aufnahmen.

Riky

 

 

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von riky am: 19.12.2008, 00:05 Uhr
Was wäre, wenn ich mit einem Ballon durch die Lüfte fahren könnte. Ich würde die Welt von oben sehen, hätte einen Weitblick bis in die tiefsten Täler und den höchsten Gipfel. Die Häuser, Straßen und Plätze sähen wie eine Spielzeugstadt aus und die Menschen wie Ameisen. Ich könnte mit den vorbei fliegenden oder auch mich begleiteten Vögel ein kleines Schwätzchen halten und dem Adler bei seinen tollkühnen Schwingen zusehen. Die Bergspitzen wären so nahe, dass ich sie fast mit den Fingerspitzen berühren möchte und ganz, ganz weit hinten, blitzte das Meer mir einladend zu. Aller Stress und alle Sorgen würden auf dem Boden bleiben und ich fühlte mich frei, frei und ein bisschen abgehoben. Frei, frei um mich leicht zu fühlen und Abenteuerlust zu verspüren, frei um sich über 100% lebendig zu fühlen, frei um die Höhenluft tief einzuatmen, die Wolken zu berühren und zu wünschen, es würde nie enden.  

 

Mein „Was wäre wenn …“ wird wahr, demnächst, im neuen Jahr, dank einiger lieber Freunde.  Ich wünsche euch allen manchmal die Verwirklichung eines „Was wäre wenn …“

Riky

 
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von riky am: 20.12.2008, 01:11 Uhr
Mitternacht ist vorbei, ich liege bereits in meinem Bett und blicke in den Nachthimmel. Mein Tag war lang und ich bin müde, ich schließe meine Augen und noch bevor ich einschlafe, schweifen meine Gedanken ab und ich lande – wie so oft – an meinem dritten Wohlfühlort.  Ich rieche das Meer und spüre die salzige Luft auf meinen Lippen. Es ist noch früh am Morgen, die letzten Nebelschwaden erheben sich und lassen die ersten Sonnenstrahlen durch. Ein goldiger Schimmer blendet meine Augen und ich finde mich auf einem der schönsten Plätze wieder. Ein Fremder reicht mir die Hand – leise Musik erklingt – und wie von selbst wiegen wir uns zu den lieblichen Klängen. Weiter führen mich meine Schritte, durch die verzweigten Gässchen, über die unzähligen Brücken und vorbei an den kleinen Campis. Tausende Geschichten aus alter Zeit drängen sich mir auf, sind fühlbar, zeigen mir die Palazzi und die verschwiegenen und verzauberten Orte. Hinauf gestiegen, über unzählige Stufen, um auf die noch jungfräuliche Stadt zu blicken, bevor das geschäftige Treiben beginnt. Da lädt ein Cafe zum Verweilen ein, dort lockt eine Osteria mit einem Umbra Wein und mit den kleinen, köstlichen Cichetti.   Sehnsucht Musik durchströmt mich,
wenn ich deinen Blick spüre
auf meinem Gesicht.
 Sinnlicher Schauer läuft mir
zart über meinen Rücken.
 Leicht wie ein Windhauch
streift deine Hand meinen Arm,
Gänsehaut steigt auf.
 Tanze mit mir durch die Nacht,
leider ist es nur ein Traum.
   Ich wünsche euch allen geheime Sehnsüchte, die sich erfüllen mögen! 

Riky

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von riky am: 21.12.2008, 00:37 Uhr

Die ersten von ihnen habe ich bereits gesichtet, noch kommen sie von weit, weit her. Aber sie lassen in mir schon eine Vorfreude auf zukünftige Tage aufkommen. Sie ist der Inbegriff von Frühling, von Beginn und Erwachen. Sie weckt Gefühle von Freiheit und Stolz, sie hat Eleganz und Farbenpracht. Einzeln ist sie wie eine stolze und edle Dame, in Gruppen jugendlich, lebendig und sprühend voller Freude. Sie streckt und windet sich gerne in alle Richtungen, mag es überhaupt nicht, eingeengt zu werden und braucht kein Schnick-Schnack als Beiwerk, um sich und der Welt etwas zu beweisen. Sie ist Poesie in Wort und Farben, sie ist Cha-Cha-Cha und Paso Doble in einem, sie ist ein Feuerwerk an Musik und Gefühlen. Dort, wo sie erscheint, geht die Sonne auf und verbreitet ein warmes Licht.

Sie ist meine Lebensblume. 

Ein Strauß Poesie
verzaubert den neuen Tag,
Töne erklingen.
 

Buchstaben tanzen umher,
sind Balsam für die Seele.
  

Ich wünsche euch allen eine Lebensblume!

Riky

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von riky am: 21.12.2008, 21:40 Uhr
22. Dezember Elfen tanzen durch den Wald, die Sonne bahnt sich ihren Weg durch das Laub der Wälder, bei jedem Schritt knistert das Holz unter den Füßen und das Laub raschelt.  Die Engel-Heerscharen erklingen, zuerst leise und sanft, dann immer kräftiger bis zu einem musikalischen Orkan. Da hört man Geigen, Trompeten und Posaune, da singen die Engel im Chor, da erzählt der „Erzengel“ die Geschichte der „Heiligen Nacht“. Es ist himmlisch, himmlisch schön und bezaubernd. Der Lärm der Stadt und des Alltags bleibt draußen, sobald sich die Tür des Saales schließt. Ein Abend voll Musik, Mendelssohn, Bach und Beethoven, lustiger und besinnlicher Geschichten, erzählt von einer sonoren Stimme, die Gänsehaut aufkommen lässt. Ein Weihnachtskonzert der besonderen Art.  … gehört an diesem Abend:Wann fängt Weihnachten anvon Rolf Krenzer Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kraft des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt und begreift,was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkeln ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht
und zögert nicht,
sondern du gehst, so wie du bist, darauf zu

dann, ja dann fängt Weihnachten an.

Ich wünsche euch allen einen persönlichen Weihnachtsengel! 

Riky

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von riky am: 23.12.2008, 00:23 Uhr
Mit ihm lerne ich die schönsten Ecken Griechenlands kennen, mit ihr kann ich bei einem Bier (oder Prosecco) bis spät in die Nacht plaudern, mit ihm über meine Lieblingsgruppe STS sinnieren, mit ihr ist es so herrlich beim Moser bei einem Kaffee oder heißer Schokolade zusammen zu sitzen, mit ihm über himmlische Genüsse reflektieren, mit ihr macht das Joggen noch mal so viel Spaß, mit ihm bin ich bei den Anglizismen einer Meinung, mit ihr diskutiere ich über Murakami und Neil Diamond, mit ihm sehe ich das Licht von einer anderen Seite, mit ihr ist Bummeln ein lustiger Zeitvertreib, mit ihm sehe ich die Elfen im Zirbenwald, mit ihr habe ich liebe Erinnerungen, mit ihm fühle ich Geborgenheit, mit ihr verbindet mich die Fürsorge, mit ihnen habe ich nicht nur die Liebe zu Venezia gemeinsam. 
Sie hören mir zu, wenn ich reden muss,
 sie lachen mit mir gemeinsam, wenn ich glücklich bin,
 sie trösten mich, wenn ich weine,
sie lieben mich, so wie ich bin,
sie akzeptieren meine kleinen Schwächen,
sie sind für mich da, wenn ich sie brauche.
 Sie sind meine Familie, mein Mann, meine Kinder, meine Freunde! 

 

 

 Ich wünsche euch allen einen Herzensmensch! Erika – für meine Sabine: MUM 
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von riky am: 24.12.2008, 00:16 Uhr
Ich bin so reich an … … reich an Stille, weil ich sie suche,
… reich an vielen himmelblauen Perlen, die sich durch mein Leben ziehen,
… reich an Wohlfühlorten, an denen ich Kraft und Energie tanken kann,… reich an Neblig-Mystisch-Schönem, um Gespenster tanzen zu sehen ,… reich an kuscheligen 15 Minuten, die ich mir zwischendurch einfach mal gönne,… reich an Blicken in den Nachthimmel, weil dieser mir die Sterne bringt,… reich an verzauberten Landschaften, die mir Geschichten erzählen, … reich an der atemlosen Stille meiner Stadt, da ich zuhören kann,… reich an geschriebenen und erhaltenen Briefen, um zwischen den Zeilen zu lesen,… reich an Lücken im Terminkalender, auch wenn sie nur klitzekleine sind,… reich an regenreichen Tagträumen, um ihnen bis zum Meer zu folgen,… reich an musikalischen Momenten, um auf Wolke 7 zu schweben,… reich an Zimt-Vanille-Nelken-Duft, der mir die Kindheit nahe bringt,… reich an unvergessliche Buch-Bekanntschaften, um ins Geschichtenreich einzutauchen,… reich an lieb gewordenen Kaffee-Pausen zum Abschalten,… reich an Lebensbäumen, knorrig, stark und unerschütterlich,… reich an Erinnerungs-Moment-Aufnahmen, die tief in meinem Herzen sind,… reich an „Was wären wenn …“, damit sie sich erfüllen können, … reich an geheimen Sehnsüchten, die mir alleine gehören,… reich an Freude über meine Lebensblume, die mir den Frühling bringt,… reich an persönlichen Weihnachtsengerl,

… reich an Freunden und Familie, ohne die mein Leben leer wären.

Ich wünsche euch allen „diese Reichtümer“! 

Riky

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von riky am: 24.12.2008, 00:27 Uhr
STERNSTUNDE  Tausende Sterne
fallen aus Federwolken,
decken sachte zu.
 Erzeugen eine Stille,
die fühl- und sichtbar ist.
 Tausende Sterne
tanzen auf pulv’rigem Schnee,
spüre den Atem.
 Genieß die Langsamkeit
und lass’ Gedanken fliegen.
 Tausende Sterne
strahlen vom Weihnachtshimmel
und zwinkern dir zu.
 

Lärm des Alltags verschwindet,
macht Platz für leise Musik.

Ich wünsche allen, die sich hier her auf meinem Weblog verirrt haben, ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Tage im Kreise der Familie und Freunden und einen buntfröhlichen Start ins Jahr 2009.

Riky

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