26. Mai 2012 16:32 | |||||
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Bereits 565 soll an der gleichen Stelle eine Burg "der zwei Türme" bestanden haben, die aus Materialien der Ruinen des von Attila zerstörten Aquilea errichtet wurde, während der Überlieferung nach der Name auf Rambaldo von Strassau zurückgehen soll.
Der genaue Zeitpunkt der Errichtung ist umstritte
n.
Der Zugang zum Schloss erfolgt heute wie in alter Zeit über das antike Tor "Porta Cistigna"
und nach dem "Borgo vecchio" (alte Vorstadt) gelangt man zum
Haupttrakt, der sich an einen antiken Turm aus der Karolingerzeit anlehnt und von Nebengebäuden umgeben ist, die früher landwirtschaftlichen und administrativen Zwecken dienten.
Das Castello di Sopra ("Oberes Schloss") ist wie das aus der gleichen Zeit stammende, angrenzende Castello di Sotto ("Unteres Schloss") in eine zauberhafte, mittelalterliche Ansiedlung eingebettet und von einem großen, erholsamen Park mit jahrhundertealten Baumbestand und klaren, aus Grundwasser gespeisten Wasserläufen umgeben.
Die Inneneinrichtung besteht immer noch aus dem antiken Mobiliar mit Bildern der Ahnen und familiären Erinnerungsstücken, eine magische Atmosphäre, in der die Geschichte nie aufgehört hat, lebendige Gegenwart zu sein.![]()
In jüngerer Vergangenheit war das Schloss Residenz von Michele Strassoldo, Vizekönig von Lombardo-Venetien und der Steiermark, dessen Schwester Francesca Romana mit Feldmarschall Radetzky in der Schlosskirche getraut wurde.
Das Schloss wurde zum bevorzugten Ziel vieler hoher Würdenträger des österreichischen Kaiserhauses, darunter auch Feldmarschall Kuhn von Kuhnenfeld, Berater und Kriegsminister von Kaiser Franz Josef, Urgroßvater der derzeitigen Besitzerin, welcher häufig bei seiner Tochter Rosa, Frau von Giulio Cesare Strassoldo zu Gast war und nach seiner Pensionierung - Ende des 19.Jh., eine Villa im Ort erwarb, die er vergrößern und den Park neu gestalten ließ.