26. Mai 2012 15:29 | |||||
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Der erste Advent ist am Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Mit dem ersten Sonntag im Advent beginnt in den katholischen und evangelischen Kirchen das neue Kirchenjahr. Die Adventszeit endet am Heiligen Abend mit dem Sonnenuntergang. In deutschsprachigen Ländern verbreitet sind Rorate genannte frühmorgendliche Eucharistiefeiern im Kerzenlicht (katholisch).
Die Adventzeit war ursprünglich eine Fastenzeit, die die Alte Kirche auf die Tage zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Erscheinungsfest am 6. Jänner festlegte. Diese acht Wochen ergeben abzüglich der fastenfreien Sonn- und Samstage insgesamt vierzigTage.
Der 3. Adventssonntag heißt im katholischen und lutherischen Kirchenjahr Gaudete (Freuet euch!). Diese Vorfreude drückt sich in der katholischen und in der Liturgie der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche durch das rosafarbene Messgewand des Pfarrers und der Antependien aus, das als lithurgische Farbe das Violett der anderen Adventstage ablöst.In der Vorweihnachtszeit darf der Adventkranz nicht fehlen
Er weist mit seinen vier Kerzen auf das Licht hin, das Christus in die Welt gebracht hat. Dabei gibt es ihn noch gar nicht so lange: erst seit der Jahrhundertwende.
Damals schmückte der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern (*1808, +1881), seinen Kronleuchter mit viel Tannengrün und setzte 24 Kerzen darauf. Für jeden Tag im Dezember bis zum Heiligabend eine. 1925 hing ein Adventkranz mit 4 Kerzen zum 1. mal in einer katholischen Kirche in Köln , seit 1930 fortan auch in München. Dieser Brauch verbreitete sich bis heute weltweit. Um 1935 werden dann die ersten häuslichen Adventkränze auch kirchlich geweiht, so wie es bis heute Brauch ist.
Immergrünes in der Wohnung allerdings gab es schon vor 600 Jahren. Zweige von Wacholder, Misteln und Tannen symbolisierten ungebrochene Lebenskraft, Haus und Hof sollten vor Schaden bewahrt bleiben.
Und auch die Kerzen haben ihre Geschichte: Im 14. Jahrhundert galten sie als Zeichen der Hoffnung auf eine neue, hellere Zeit. Kerzen in der Adventzeit waren traditionell rot, sinnbildlich für das Blut, welches Christus für die Menschen vergoss.
Heute werden nur noch 4 Kerzen auf einen Kranz gesetzt, für jeden Sonntag im Advent eine.
Der heute in der Adventzeit nicht mehr wegzudenkende Adventskalender entstand erst am Anfang dieses Jahrhunderts. Die eigentlichen Ursprünge lassen sich jedoch bis in das 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Die ersten Formen kommen aus dem protestantischen Umfeld. So wurde in religiösen Familien im Dezember 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt.
Eine einfache Variante: 24 an die Wand oder Türe gemalte Kreidestriche, von denen die Kinder täglich einen wegwischen durften (sog. Strichkalender). Oder es wurden Strohhalme in eine Krippe gelegt, für jeden Tag bis Heilig Abend. Weitere Formen sind die Weihnachtsuhr, oder aber eine Adventskerze die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt werden durfte.
Die wohl früheste Form eines selbst gebastelten Adventkalenders stammt wohl aus dem Jahre 1851. Das erste gedruckte Exemplar verdankt seine Existenz den Kindheitserlebnissen eines schwäbischen Pfarrersohnes aus Maulbronn - Gerhard Lang (1881 - 1974). Seine Mutter zeichnete 24 Kästchen auf einen Karton - auf jedes war ein "Wibele" genäht. Als Teilhaber der lithographischen Anstalt Reichhold & Lang verzichtete Gerhard Lang auf die Gebäckstücke und verwendete stattdessen farbenprächtige Zeichnungen, die ausgeschnitten und auf einen Pappkarton geklebt werden konnten. 1908 verließ dieser erste, wenn auch noch fensterlose Adventskalender die Druckpresse. Damals sprach man noch von "Weihnachts-Kalender", oder "Münchener Weihnachts- Kalender".
Seit ca. 1920 erschienen die ersten Adventskalender mit Türchen zum Öffnen auf dem Markt, so wie wir sie heute kennen.
Ebenso fertigte die badische Sankt Johannis Druckerei Anfang der 20er Jahre religiöse Adventskalender, deren geöffnete Fenster Bibel Verse anstatt Bilder zeigten.
Der 2. Weltkrieg setzte dem Höhenflug des Adventskalenders ein jähes Ende. Grund hierfür war die Knappheit des Papiers und das Verbot, Bildkalender herzustellen. Erst in der Nachkriegszeit konnte der Adventskalender wieder an seinem Erfolg anknüpfen.

Ich schenke dir Frieden
in dieser Zeit
eins mit allem Sein
ICH BIN
für Frieden im Lichterschein
© Silke Kühn

Ich wünsche allen Freunden und Besuchern
meines Weblogs
ein friedvolles Weihnachtsfest
und alles Gute....
Freude, Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und Erfolg für 2009
schrema-maria-ridy-maridy

"Man sagt,
SONNENSTRAHLEN
...die den Winter vertreiben -
mit ihrem Licht die Farben des Frühlings
zum Leuchten bringen....
öffne die Augen...
für DAS LEBEN -
für DIE LIEBE -
für DEN FRÜHLING -
IN DIR...
Engelbert Schinkel

Ich wünsche mir nie etwas von einem Jahr.
Ich wünsche mir von mir selbst etwas:
Zum Beispiel, dass ich nicht müde werde,
meine Expeditionen zu wagen, dass ich in meiner
Arbeit an Geist und Körper noch genauer werde und
dass ich mich vor Selbstbluff bewahre.
Ich habe mir abgewöhnt, von jemanden anderen
etwas zu wünschen.
Was man nicht selbst leistet,
wird einem auch das Jahr nicht bringen können.
André Heller
Viel Glück und ein Prösterchen für 2010
wünscht schrema-Maria


In einem Winkel der Welt kauerte verbissen, trotzig und freudlos eine dicke, schauerliche Finsternis.
Plötzlich erschien in dieser Not ein kleines Licht, klein, aber ein Licht. Jemand hatte es hingestellt. Es war ganz einfach da und leuchtete.
Einer, der vorüberging, meinte: „Du ständest besser woanders als in... diesem abgelegenen Winkel.“
„Warum?“ fragte das Licht. „Ich leuchte, weil ich Licht bin, und weil ich leuchte, bin ich Licht. Ich leuchte nicht, um gesehen zu werden, nein, ich leuchte, weil es mir Freude macht, Licht zu sein.“
Aber die düstere Finsternis ging zähneknirschend und wütend gegen das Licht an.
Und doch war die ganze große Finsternis machtlos gegen dieses winzige Licht.
Ich wünsche in dieser Vorweihnachtszeit allen ein Licht im Herzen...und sei es auch noch so klein...
28.November 2010