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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

von soyrita am: 09.12.2008, 13:42 Uhr

Heute Früh hab ich im Fernsehen mir die Sendung am Schauplatz angesehen. Da ist mir echt schlecht geworden davon. Die Lebensmittel vom Vortag die nicht mehr verkauft werden kommen zur Verbrennunganlage. Das kostet noch mehr Energie als die Herstellung. In Afrika und vielen anderen Ländern verhungern immer mehr Menschen und das Essen wird immer teurer. Sogar Österreicher kommen mit Gummihanschuhen und sammeln noch frisches Essen und verpackte Gertränke aus den Mülleimern. Keiner von den Händlern wollte mit den Fernsehreportern sprechen. Diese Händler und Konzerne sollten Gefängnisstrafen von vielen Jahren bekommen. Na dann Mahlzeit!  

essen    leben
3 Kommentare   Kommentieren
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Kommentare
Liebe soyrita!
von StetschnigRoswitha am: 09.12.2008, 17:46 Uhr
Ich leide mit dir über das Unvermögen der Menschheit, dafür zu sorgen, dass alle Menschen zu essen haben. Ich kann nur meine kleinen Beiträge mit monatlichen Spenden leisten. Und ich gehe mit Lebensmitteln sorgfältig um. Heute habe ich altes Brot kleingeschnitten, um mir damit demnächst eine würzige Brotsuppe zu machen. Dabei denke ich an all die Hungernden. Ob Gedanken auch helfen können? Jeder Gedanke ist ja reine Energie.
Ich habe persönlich schon viel Hunger gehabt - bin 1944 geboren, mein Vater starb in Russland, meine Mutter lebte mit uns 2 Kindern von einer Not zur anderen. Und im Alter von 39 Jahren stand ich ohneGeld, ohne Beruf und Arbeitslosengeld da, lebte mit Milch und eingebrocktem Brot, bis ich endlich eine Teilzeitbeschäftigung fand, um mir das Heizmaterial für den Winter zu beschaffen.
Und deshalb ist mein erstes Wort am Morgen und mein letztes am Abend "DANKE" an das Leben.
Ich wünsche dir glückliche Adventtage mit dem inneren Licht.
lg Roswitha
Wegwerfgesellschaft
von william am: 10.12.2008, 22:28 Uhr
In Sued Afrika haben sich alle Kaufhaeuser zusammengetan und taeglich wird abends nicht verkauftes an Vereine weitergegeben, die damit 10.000den taeglich zumindest eine Mahlzeit geben kann. Besonders interessant: die verschiedenen Religionen arbeiten zusammen, die Moslems neben den Christen und neben den Juden. Kirche oeffnen ihre Tueren und taeglich wird Nahrung an Beduerftige ausgehaendigt.
Leider sehen wir aber auch, dass Ernaehrungspakete von Europa nach Afrika geschickt werden, aber nie an "den Mann" kommen. Letztes Beispiel: 1/2 kg. Paeckchen von Trockenmilch, beschriftet: Donated by Germany for the People of Zimbabwe. Diese Fracht wird von der Regierung beschlagnahmt und fuer teures Geld an die Bevoelkerung verkauft. Der Reingewinn fliesst dann wieder in den Westen, um damit Luxuswaren fuer die Politiker zu kaufen. Die Politiker in Zimbabwe fahren ausschliesslich nur das neueste Merzedes Modell - Ausnahme: Seine Excellenz, Herr Mugabe laesst sich nur im Rollce Royce herumfahren - von denen hat er drei...
Wir alle tragen eine Mitschuld an unserer Wegwerfgesellschaft - was lehren wir unseren Kindern und was fuer ein Erbe wird die naechste Generation von uns wohl uebernehmen muessen?
Gruesse aus Kapstadt, william
von marero am: 18.12.2008, 19:51 Uhr
zu diesem thema lass ich dir einen satz da, den ich kürzlich entdeckt habe und der eigentlich alles sagt darüber, was heute als problem anerkannt wird und was nicht und denke, dass du das´ähnlich siehst:

Amerika und Europa haben innerhalb weniger Wochen ein Rettungspaket für die Banken in Höhe von 2000 Milliarden Dollar bereitgestellt. Jedoch haben die Industriestaaten es bis heute nicht geschafft, die schon zur Jahrtausendwende angezielten 50 Milliarden Dollar zusammenzubekommen, um die Millenniumsziele, darunter die Halbierung des Hungers, bis 2015 zu erreichen.

lg
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