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10. Februar 2012 15:40
"Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht?" "Ich!"
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

Album "Einstimmung"
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von ulrisch am: 03.12.2007, 08:54 Uhr

Mit diesen You-Tube-Videos kann man sich in die rechte Adventsstimmung bringen:

 

Dennoch ist die beste Art sich in Adventsstimmung zu bringen: Ein Kaminfeuer, Kerzenschein, ein Glühwein und mit Gitarre begleitete Adventslieder.  

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von ulrisch am: 23.11.2007, 08:39 Uhr

In einer Welt, die das Dunkel kennt, das Nein zum Leben, zum Menschen, zur Natur, ist es kein Wagnis, sich anzupassen und das Nein weiterzugeben. Das Abenteuer heißt: Ja zu sagen. Mein Ja. Leise vielleicht, aber unüberhörbar. Ja zu mir selbst, meinen Möglichkeiten, Grenzen und Träumen. Offen bleiben und vertrauensvoll. Meine Meinung vertreten. Älter werden, ohne das Kind in mir aufzugeben. Ja sagen zu den anderen. Jemanden neu entdecken, den ich zu kennen glaube. Mich binden und loslassen können. Streiten, ohne zu zerstören. teilen, was mir wichtig ist. In mir bewahren, was selten wird: Güte und Mitleid, Dankbarkeit, Zärtlichkeit. Ja sagen zu dieser Zeit. Nicht alles abschieben auf „die da Oben“. Selbst etwas tun. Meine Bequemlichkeit überwinden. Dazulernen und unterwegs bleiben, gemeinsam mit anderen Frieden versuchen, im Kleinen beschützen und stärken, was scheinbar schwach ist. Ein Kind, einen alten Menschen. Mein Ja zum Leben in einer Welt, die das Nein kennt, ist ein Abenteuer. Eines, das Sinn hat.

 

 

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von ulrisch am: 03.07.2007, 11:40 Uhr

Beginn: Gotteslob Nummer 221 Strophen 7-10

Dank: Gotteslob 546 Strophen 1 und 4

Hier ist unser gutes altes Gotteslob echt von Nutzen.  Da kommt der heilige Thomas nicht zu kurz.

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von ulrisch am: 31.07.2007, 09:50 Uhr

(passende Gottesloblieder: 616;615; passende Gotteslobgebete: 5,3;6,7) 

Heute feiert die Kirche den heiligen Ignatius von Loyola. Mit ihm tu ich mir schon ein wenig schwer - oder eher mit den Jesuiten? Ich war 1 Jahr auf einer Jesuitenschule (St. Georgen in Frankfurt. Da habe ich die Jesuiten ein wenig kennengelernt. Von vielen wird in Frage gestellt, ob sie überhaupt katholisch sind; aber das würde ich nicht tun. Ich schätze sie als Kämpfer für Christus und seine Kirche. Aber:
Sie wissen, dass sie gut sind, und das ist sicher ein Problem. Ich sage immer, wenn man weiß, dass man gut ist, ist es schon vorbei.  

Ich muss zugeben, dass ich schon etwas schadenfroh war, als ich sah, wie schlecht die Jesuiten im Film "Via con Dios" dargestellt werden: Mit dicken Autos an Verletzten vorbeifahrend; Maria die Füße abschleckend; mit Anzug und Stola die Sonntagsmesse feiernd. Im liebe Klischees und dieser Film ist voll davon: Klischees gegen die Jesuiten.

 

 

Andererseits wird mir Ignatius, der Gründer der Jesuiten, immer symphatischer. Ihn kann man sicher in einem Atemzug mit Franziskus und Benedikt nennen. Dies betrifft seine radikale Christusnachfolge, aber auch seine Ansicht über den Gehorsam.

In der Ordensausbildung wollen die Lehrer einem immer wieder einreden, dass Kadavergehorsam etwas schlechtes ist. Was ein Glück sieht das Onlinelexikon Wikepedia auch die positive Seite des Kadavergehorsams. Und genau in diesem Zusammehang wird auf Ignatius verwiesen.

Wir sollen uns dessen be­wusst sein, dass ein jeder von denen, die im Gehorsam leben, sich von der göttlichen Vorsehung mittels des Oberen führen und leiten lassen muss, als sei er ein toter Kör­per, der sich wohin auch immer bringen und auf welche Wei­se auch immer behandeln lässt, oder wie ein Stab eines alten Man­nes, der dient, wo und wozu auch immer ihn der benutzen will, der ihn in der Hand hält.“ In der lateinischen Übersetzung heißt es 'perinde ac si cadaver essent', woraus das Missver­ständnis eines angeblichen „Kadavergehorsams“ entstanden zu sein scheint. (vgl. Literatur: Knauer) 

 So will ich heute gemeinsam mit der ganzen Kirche in den Hymnus einstimmen:

Magnae cohortis principem

Ignatium laus concinat,

clarum loquelis, actibus

ducem cientem milites.

 

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von ulrisch am: 05.10.2007, 09:44 Uhr

Gestern waren drei Heiligenkreuzer Studenten in Wien in der Franziskanerkirche: Hochamt zum Hochfest des heiligen Franziskus. Die Predigt hielt Pater Rupert Johannes OP. Hier Auszüge aus der Predigt: Franziskus hat den Aussätzigen geküsst. Dieses Ereignis war für sein Leben so prägend, dass er es in seinem Testament extra noch mal erwähnt (was mir bitter war ist imir zur Süßigkeit geworden). Aber bevor Franziskus geküsst hat, wurde er von Gott geküsst. Er ist gleichsam ein Geküsster. Der Kuss stellt die bleibende Einheit da - die Seele ruht. Franziskus wollte diesen Kuss der Einheit weitergeben. Sein ganzes Leben prägte ihn die Frage: "Wie kann ich ein Freund Christi sein, wenn ich nicht die liebe, für die ER sein Leben gegeben hat."

 

Die RUHE führt zu einer Haltung, in der ich nicht anklage.

Ich klage nicht an und bin dadurch RUHIG.

Gott hat mich (Franziskus) zuerst geküsst. 

Ich danke Pater Rupert Johannes für diese gute Predigt. Man muss wissen: In Wien hält der Guardian der Franziskaner jedes Jahr das Hochamt am Dominikustag bei den Dominikanern & am Franziskustag kommt der Prior der Dominkaner zu den Franziskanern. Die beiden Orden prägt eine gemeinsame Geschichte und eine Freundschaft seit 800 Jahren.  

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von ulrisch am 19.02.2008, 23:24Uhr
jpg, 47 KB
Steffel by night
Vollmond Feber 08
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von ulrisch am: 20.02.2008, 15:56 Uhr
In einem Monat haben wir Ostern (erster Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond). So findet der Mondkalender auch bei uns weiter seinen Einzug.

 

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von ulrisch am: 18.05.2008, 08:10 Uhr

 

Heute feiern wir den Dreifaltigkeitssonntag. Wir Mönche von Admont erinnern und an die Exerzitien, die uns Abt Martin von Einsiedeln in der Karwoche hielt. Dabei stellte er uns immer wieder obige Plastik von Schwester Caritas Müller vor. Darin sehen wir: Wir sind hineingenommen in die dreifaltige Liebe und werden von ihm umsorgt. Herrliches Bild für diesen unseren einen Gott.

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von ulrisch am: 13.06.2008, 09:51 Uhr

Dieser junge Pater vertraut auf Gott.

 

 "Jesus, ich vertraue Dir" ist eines der kürzesten Gebete. Man kann es immer und überall wiederholen und so kommt man ins Land der Ruhe. 

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von ulrisch am: 20.09.2008, 21:55 Uhr

Wir sind im Ennstal und auf der ganzen Welt.

Eine Familie vereint in Jesus Christus. Katholische Kirche. Willkommen zu Hause.

verwandte Links:

Catholics Come Home

Vatikan - Der Heilige Stuhl

 

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von ulrisch am: 04.12.2008, 06:57 Uhr

Wir Benediktiner weisen ja gerne auf den Namen unseres Ordensvaters hin: Benedikt, der Gesegnete.

P. Werner Christoph Brahtz CO, Dr.theol., aus Wien hat mich jetzt wieder auf Benedicta aufmerksam gemacht: Benedicta Tu In Mulieribus - Gesegnet bist du unter allen Frauen. 

Bei seinem Vortrag stand der Pater in der Heiligenkreuzer Bernardikapelle zwischen dem Verkündigungsengel und der Magd Maria. Er deutete beide Figuren und zeigte uns wie weit sie doch für uns Menschen voneinander entfernt scheinen:

Wir leben im „Schon“ und „Noch nicht“. Im ganzen Leben begegnet uns diese Spannung. So ZB im Konvent: Da leben Ewige Professen, die schon ihr ganzes Leben Gott geweiht haben, da leben Zeitlich Professen, Novizen und Kanditaten…

Professritus von Heiligenkreuz oder in Admont:
Abt fragt: „Was begehrst du?“
falsche Antwort
des Professen wäre: Perfektion. Ich will superheilig werden. Ein vorzeigbares Stift. Friede, Freude, Eierkuchen…
richtige Antwort: Die Barmherzigkeit Gottes und des Ordens (in Heiligenkreuz) bzw. Die Barmherzigkeit Gottes und eurer klösterlichen Gemeinschaft (in Admont).

Wie äußert sich die Barmherzigkeit Gottes? Schon mal grundlegend darin, dass wir da sind: Wir Mönche, hier, an diesem Ort. DAS IST GNADE! In unserm Leben empfangen wir Barmherzigkeit und schenken Barmherzigkeit. SO sind wir Mitarbeiter an der Gnade.Da der Vortragende Professor an einer Mittelschule ist, konnte er sich nicht verkneifen uns eine Hausübung aufzugeben: Die feierliche Segnung des Professen so umschreiben, dass ein Gebet für mich entsteht: ZB: Blicke auf mich, deinen Diener, dass ich den alten Menschen ablege…  neuen Menschen anlege, der nach Gottes Willen geschaffen ist…

 

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von ulrisch am: 12.12.2008, 16:11 Uhr

Lieber aufmerksamer Leser. 

Ich mache an dieser Stelle nur selten eine Buchempfehlung. Doch habe ich eine Onlineausgabe entdeckt, deren Inhalt hoch aktuell ist, obwohl das Buch schon 75 Jahre alt ist. Die Nichtpriester und Nichtordensleute unter euch sollten das Buch nicht lesen, da es nur eventuelle Vorurteile bestätigt.

Es ist nur für Kleriker und Ordensleute bestimmt und behandelt folgende Themen - gleich zum Anklicken. 

Einleitung
Kleidung
Essen
Anrede
Vorstellen und Grüßen
Besuche
Briefe
Aussprache
In der Stadt
Sport
Geldsachen
Zartheit
Affektiertheit
Unter Brüdern
In der Sakristei
Der Aushilfspriester
Lästigfallen
Takt

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von ulrisch am: 22.12.2008, 20:02 Uhr

Paulus schreibt an die Korinther (1Kor 3,2 ) Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht feste Speise; denn ihr konntet sie noch nicht vertragen. Ihr könnt es aber auch jetzt noch nicht,.

Ähnlich geht es den Kirchengemeinden an Weihnachten. Da strömen die Kinder zur Kinderkrippenfeier in die Kirche und mit ihnen die Eltern und Großeltern. Aber viele Erwachsene denken dann gar nicht mehr daran auch das weitere Angebot an Christmetten und Hochämter wahr zu nehmen. Vertragen sie nur die Milch, die wir eigentlich für die Kinder bereit stellen?

Das Kirchenschiff kann die Mengen bei einigen Gottesdiensten im Jahr nicht fassen. Folklore und Kinderprogramm ist oft das einzige das zieht.

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von ulrisch am: 26.12.2008, 07:28 Uhr

Was wäre Weihnachten ohne das Transeamus?

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von ulrisch am: 26.12.2008, 07:29 Uhr

Was wäre Weihnachten ohne das Transeamus?

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von ulrisch am: 16.01.2009, 08:09 Uhr

Mit diesem Klingelton läßt sich ein hessischer Mönch in Admont jeden Morgen wecken:

Der hr3 Weckermarsch

Guten Morgen Admont, Guten Morgen Steirmark!!!
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von ulrisch am: 16.01.2009, 08:12 Uhr

Mit diesem Klingelton läßt sich ein hessischer Mönch in Admont jeden Morgen wecken:

Der hr3 Weckermarsch

Guten Morgen Admont, Guten Morgen Steiermark!!!
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von ulrisch am: 16.01.2009, 22:18 Uhr
Von Mönche
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von ulrisch am: 18.01.2009, 14:00 Uhr

Kirchen-Fan
Alle Einwohner des Dorfes Kien im Berner Oberland gehören der reformierten Kirche an – alle ausser einer. Der 17-jährige Michel Allenbach ist ein Fan der katholischen Kirche. Seine Begeisterung ist so gross, dass er im Garten sogar eine Kapelle gebaut hat. Soviel Eigenwille und Mut im Dienste der katholischen Kirche hat den Bischof derart beeindruckt auch uns Admonter Mönche. Super.

 

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von ulrisch am: 02.02.2009, 14:06 Uhr

Das Fest der Darstellung des Herrn ist auch das Fest des gottgeweihten Lebens. Hier berichtet Pater Bernhard aus Kremsmünster selbstkritisch und dennoch froh und zuversichtlich über benediktinisches Ordensleben. 

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von ulrisch am: 18.02.2009, 20:15 Uhr
"Wir müssen immer auf der Höhe sein, aber nicht auf der Höhe der Zeit, sondern auf der Höhe Gottes." (Papst Benedict XVI. am Mittwoch, den 11.02.09 bei der Generalaudienz, wo auch unser Bischof Egon mit seinen Dechanten anwesend war)
 
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von ulrisch am: 21.02.2009, 11:57 Uhr

An diesem Sonntag wird unser Pater Samuel folgende Predigt in seinen Pfarren halten:

Liebe Schwestern, liebe Brüder!
Fasching haben wir nun wieder.
Seit jeher ist es angebracht,
dass man in dieser Zeit auch lacht.
Dass Christen frohe Menschen sind,
das weiß ja wirklich jedes Kind.
Drum hoff’ ich, es wird mir gelingen
zum Schmunzeln - Denken Sie zu bringen.

….

Auch eine Krise hat die Kirch ergriffen:
Ein Weihbischof wurd’ ausgepfiffen.
Nicht nur von Medien, den Feinen,
auch Dechanten tun ihn gar verneinen.
Die Wogen gingen runter, rauf,
da kündigt er die Weihe auf.
Die Bischöfe sahen Gefahr in Verzug
und setzten sich zusammen klug.
Sie schrieben einen Hirtenbrief,
der alle zur Vernunft aufrief.
Am nächsten Sonntag wir ihn hörn,
heut würd der Fasching dabei störn.

Und nun ein Wort, nehmt`s mir nicht krumm
ganz klar; vom Evangelium.
Vier Männer bringen einen Mann
zu Jesus auf`ner Bahre an.
Und weil das Haus war übervoll,
da dachten sie sich, einfach toll!
Durchs Dach hinab sie ihn nun lassen,
wo Schriftgelehrte mit Jesus saßen.
Jesus sagt ihm: „Mann steh auf!
Nimm deine Bahr – herum jetzt lauf!
Deine Sünden sind dir all vergeben,
in Freude sollst du wieder leben.“
Die Menschen staunten: Ei der Daus!
Der Mann ging fröhlich gleich nach Haus.

So wollen wir uns auch nicht zieren
die Sache selbst aus zu probieren.
Die ganze Kirch’ und unsre Plagen
zu Jesus auf der Bahr’ zu tragen.
Er möge heilen, was zu heilen ist.
Vertrauen tun wir dir, Herr Christ,
dass du machst alles wieder gut,
gib deiner Kirch’ und uns den Mut
zu leben treu, nach deinem Wort,
dass Kirche wird ein Hoffnungsort,
authentisch, so wie du es magst,
verbunden auch mit unserm Papst.
...

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von ulrisch am: 25.02.2009, 05:38 Uhr

Von Aschermittwoch bis zur Osternacht singen wir Mönche kein Halleluja mehr; dieser österliche Gesang muss verstummen.


Wir denken in dieser Fastenzeit an unsere Niedrigkeit (aus Staub hat Gott den Menschen geformt) und an die Passion des Herrn. Da ist uns nicht mehr zum Halleluja-Singen zumute. Der Herr segne Sie und uns in diesen vierzig Tagen (Quadragesima)

verwandter Artikel:

Staub und Leben (Worte des Bischofs von Fulda)

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von ulrisch am: 26.02.2009, 19:36 Uhr

Es ist etwas Schönes mit Kindern den Kreuzweg des Herrn zu beten und sie mal erzählen zu lassen. 

Trieben Pfarrkirche - Kreuzweg

 

Trieben alte Sankt Andreaskirche Kreuzweg.JPG

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von ulrisch am: 02.04.2009, 12:05 Uhr

Heute vor vier Jahren starb Johannes Paul II.. 


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von ulrisch am: 05.04.2009, 08:47 Uhr

Als erste Lesung hören wir heute das dritte Lied vom Gottesknecht; und das fängt durchaus ganz benediktinisch an:

Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. (Jesaja 50,4 ff.)

Höre, mein Sohn

Einmal erinnert es mich an das 2. und das 64. Kapitel, welche die Aufgabe des Abtes beschreiben: Er soll seine Brüder ermutigen. Aber vielmehr müssen wir natürlich beim Lesen dieses Jesajatextes an die ersten Worte der Regel denken: HÖRE MEIN SOHN.

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von ulrisch am: 09.04.2009, 09:02 Uhr

Zur Einstimmung auf die drei heiligen Tage...

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von ulrisch am: 11.04.2009, 16:34 Uhr

...und laufen tue ich auch wieder...das ist gut fürs Gemüt...


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von ulrisch am: 17.04.2009, 20:45 Uhr

 

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von ulrisch am: 28.04.2009, 11:13 Uhr

Nächsten Sonntag feiern wir den Sonntag des guten Hirten. An diesem Tag beten die Christen besonders um Priesterberufe. 

Wir brauchen gute Hirten, denen es nicht nur um Fleisch und Wolle geht...

Das beste Beispiel eines guten Hirten gibt Jesus.


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von ulrisch am: 01.05.2009, 08:43 Uhr

Der Sonntag bietet sich auch dazu an über Freundschaft zu predigen. Da wird im Evangelium [Evangelium vom 4. Ostersonntag B] von der Beziehung des guten Hirten zu seinen Jüngern geredet. Diese Beziehung schildert Jesus ziemlich innig: Ich kenne die, die zu mir gehören, und sie kennen mich.

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von ulrisch am: 03.05.2009, 15:21 Uhr

Danke liebe Fratres, dass ihr mich heute nach dem Mittagsmahl zum Laufen gezwungen/ motiviert habt. Es hat sich gelohnt. Euer running monk


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von ulrisch am: 13.05.2009, 09:45 Uhr

So süße Getränke trinken wir in Österreich - und wir denken es ist gesund. Ich habe mal eine Lebensmittelampel für beliebte und dazu vermeintlich gesunde Getränke erstellt.

 

 

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von ulrisch am: 15.05.2009, 09:34 Uhr

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/39/StPakhom.jpg

Heute feiern wir Mönche den Vater Pachomius. Lange Zeit wollte man ihn nicht wirklich hören; er galt und gilt zwar als Begründer des gemeinschaftlichen klösterlichen Lebens, aber was er uns berichtet, entsprach lange nicht dem Idealbild einer Mönchsgemeinschaft. 

Ein Gemeinschaft mit Problemen? Eine Gemeinschaft, wo jeder einzelne gegen Versuchungen anzukämpfen hat? Davon berichtet Pachomius und seine Vita

Aber Klöster haben sich oft als perfekt hingestellt. Waren so von sich überzeugt, dass sie solche Worte nicht hören wollten - und dann auch noch vom ersten gemeinschaftlichen Kloster überhaupt. Nein, danke. Über unsere Probleme - Stillschweigen. 

Danke, heiliger Pachomius, dass Du die Probleme beim Namen nennst. Dass Du den Eiferern zeigst, dass ihr Weg direkt in die Hölle führt. Dass Du uns einen Weg der Mitte gezeigt hast: Zwischen Arbeit und Gebet. Zwischen Alleinsein und Gemeinschaft. Zwischen tiefer Beziehung zu Gott und den Menschen. 

Mönche sind Menschen mit Gebrechen; sie sind oft Asketen zweiter Wahl; aber gerade das lässt sie erkennen wie groß und barmherzig unser Gott ist und dass man sich immer wieder bemühen muss aufzustehen. 

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von ulrisch am: 15.05.2009, 21:57 Uhr
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von ulrisch am: 31.05.2009, 21:03 Uhr

Pfarrer Rainer-Matthias Müller (Schulpfarrer in Saarlois) hat es mal wieder geschafft und sein Benediktinerstift Admont in die (Pfingst-)Predigt eingebaut.

Im letzten Abschnitt kommt unser Stift mit einem Satz vor. Schön...

Pfingstpredigt als pdf

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von ulrisch am: 14.06.2009, 19:54 Uhr

Inzwischen geht mir die Fragerei mächtig auf den Keks: Und wieviele waren bei der Prozession? Waren viele Leute da?

Auf was kommt es in der Heiligen Messe noch an? Was für Maßstäbe legen wir Christen uns an? Jesus hat das eine verlorene Schaf gesucht, die eine Drachme gefunden... Da waren die anderen 99 egal. Wir sind so damit beschäftigt die 99 zu zählen. 

...sollte ich jemals Pfarrer werden, dann werde ich am Zählsonntag ne Zahl erfinden und die nach Graz melden. 

 

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von ulrisch am: 18.06.2009, 20:13 Uhr

Nein, Kampfsport beherrschen wir Admonter Mönche nicht, aber kämpfen tun wir auch. Benedikt schreibt in seiner Regel:

Wir müssen unser Herz und unseren Leib zum Kampf rüsten, um den göttlichen Weisungen gehorchen zu können. (Prolog)

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von ulrisch am: 30.06.2009, 06:05 Uhr

Morgen (Mittwoch) kann man das Messformular "zum Kostbaren Blut" nehmen; der 1. Juli war im alten Kalender dem Kostbaren Blut geweiht.

Und weil es so schön ist, hier zwei Lieder nach gängigen Melodien:

T: Justin Aug. Henkel CPPS
M: Pange, lingua GL 543

1. Singet alle Preis dem Lamme,
das sein Blut für uns vergoss,
da es sterbend an dem Stamme
an sein Herz uns alle schloss.
Lob und Preis sei deinem Blut,
Jesu, unser höchstes Gut.

2. Dass der Mut uns nimmer wanke,
hält das Gotteslamm bereit
uns sein Blut zum Segenstranke
in des Lebens Kampf und Steit.
Lob und Preis sei deinem Blut,
Jesu, unser höchstes Gut.

3. Durch die Liebe dein in Gnaden
wasche uns, o Jesu Blut,
tilge allen Sünden schaden,
gib zum Guten Kraft und Mut!
Lob und Preis sei deinem Blut,
Jesu, unser höchstes Gut.

T: Justin Aug. Henkel CPPS
M: Wir weih´ n der Erde Gaben GL 480


1. Nun singet Dankeslieder
zu Jesu Lob und Ruhm,
lasst Jesu Blut uns ehren
als unser Eigentum.
Lasst uns für alle Sünder
sein Blut zur Sühne weih´n;
o mög´es doch für keinen
umsonst vergossen sein.

2. Wie können wir es ehren
in Christi Sinn und Geist?
Wenn wir die Pfade wandeln,
die sein Gesetz uns weist.
Drum singet Dankeslieder
zu seinem Lob und Ruhm.
Lasst Jesu Blut uns ehren
als unser Eigentum

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von ulrisch am: 30.06.2009, 10:59 Uhr

geht es Euch auch so, dass ihr immer wieder Gedenktag vergesst.

Ein Pater in Admont hat seinen Geburtstagskalender an der Türinnenseite hängen; da schaut er dann immer drauf, um zu sehen welchen Geburtstag er wieder vergessen hat...

Habe mir jetzt einen praktischen Stempel zugelegt:

 

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von ulrisch am: 30.06.2009, 17:18 Uhr

Oft schauen sich mehr als tausend Besucher am Tag unsere Klosterbibliothek an; dabei bestaunen sie auch die vier Skulpuren des Barockkünstlers "Josef Stammel" "Die vier letzten Dinge". Die zweite Skulptur heißt "Das Gericht" - es geht um die einzelne Seele, die sich des Himmels eben nicht sicher ist. Ein dickes Buch zu seinen Füßen beschreibt alles Gute und Schlechte, das dieser Mensch getan hat. 

Menschen aller Orten und aller Zeiten stellten und stellen sich diese letzte Rechenschaft vor. 

Hier der erste Teil eines Films, der eine solche persönliche Gerichtsverhandlung beschreibt. Wie die Geschichte ausgehen wird, das entscheidet jeder von uns für sich.


Das Schlusspointe sei hier aber vorweggenommen: Die 6.000 - Punkte gibt es nur gratis von Jesus. 

Der Film ist zwar nicht katholisch, aber er greift Wichtiges auf, dass grundlegend ist für unseren christlichen Glauben.

Verwandter Link:

Charles J. Chaput über das „neue Leben in Christus“
(dieser Artikel zitiert auch den seligen Franz Jägerstätter

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von ulrisch am: 30.06.2009, 22:57 Uhr

 

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