26. Mai 2012 23:36 | |||||
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Präsentation der Jahresbilanz der Hypo Alpe Adria (Hypo AA) 2004: Vollmundig prophezeit Wolfgang Kulterer, die Hypo AA werde noch bis 2009 ihr rasantes Wachstum fortsetzen. Fünf Jahre später steht die Bank vor einem Milliardenverlust und sucht dringend frisches Geld.
Die Eigentümerin der Hypo Group Alpe Adria, die Bayern LB, will die Krot nicht alleine fressen und fordert Tribut von den Minderheitsaktionären Land Kärnten und Grazer Wechselseitige (Grawe). Ob die Münchner Bank damit Erfolg hat, bleibt abzuwarten.
Nachträglich muss man sagen, dass Grawe und Land Kärnten alles richtig gemacht haben. Bis 2007 haben die Beiden die Mehrheit an der Bank gehalten und von dem rasanten Wachstum profitiert. Vor allem das Geschäft im ehemaligen Jugoslawien war für diesen Erfolg verantwortlich. Die Landesgarantie im Rücken scheuten die Bankmanager kein Risiko und konnten lange Zeit fabelhafte Gewinne erzielen.
Nach dem Bilanzskandal bei der Hypo AA im Jahr 2006 gingen Grawe und Land Kärnten rasch auf die Suche nach einem neuen Käufer. In der Bayern LB fanden sie einen willigen Partner für die Landesbank. 1,625 Milliarden Euro legten die Bayern hin, um die Mehrheit an der Hypo AA zu erwerben und legten noch mal 600 Millionen an neuem Kapital nach.
In der Nachschau war der Kauf für die Bayern ein Fiasko. Im Rahmen der Finanzkrise zeigte sich, dass das Ausfallrisiko der Kredite in Süd-Ost-Europa enorm hoch ist. Milliardenabschreibungen und enorme Verluste waren die Folge. Seit dem Verkauf an die Bayern brauchte die Bank 700 Millionen Euro an frischem Eigenkapital und 900 Millionen Euro aus dem Bankenhilfspaket. Nun droht ein Verlust von rund einer Milliarde Euro.
Mein Fazit: Der Verkauf der Hypo AA war das Beste, was das Land Kärnten und die Grawe machen konnten.
Roman Huber