Kein Flash-Plugin vorhanden
Benutzername 
Passwort 
09. Februar 2012 17:53
Blogs aus der Wirtschaftsredaktion
wirtschaft-icon.jpg
Mitglied seit: 06.02.2009
 

Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

von RomanHuber am: 13.07.2010, 14:04 Uhr

 

In Österreich sind über 111.000 Menschen in Frühpension – gut drei Viertel davon über die berühmte Hacklerregelung. Angesichts dieser Zahlen kann man über die Forderungen von EU und Nationalbank nur schmunzeln. Die ausufernden Budgetdefizite machen nämlich eine Anhebung des Pensionsantrittalters erforderlich– der generelle Tenor: Menschen sollen bis zum 67. Lebensjahr arbeiten. Dabei gehen in Österreich gerade mal zehn Prozent mit 65 Jahren in Pension – der Rest früher.

 

Politiker verlangen immer wieder, dass die Frühpension eingedämmt wird. Allerdings scheitern sie an ihren parteiinternen Pensionistenverbänden. Man könnte fast meinen, die Regierung steckt mit Absicht den Kopf in den Sand. Denn so teuer die Folgekosten der Frühpensionierungen auch sind – kurzfristig hat die österreichische Praxis durchaus Vorteile.

 

Vor allem beim Thema Altersarbeitslosigkeit ist Frühpension ein probates Mittel der Problemlösung. Hätte man die 111.000 Frühpensionisten nicht in den Ruhestand geschickt, wäre die Zahl der Arbeitslosen um beinahe 50 Prozent höher. Ein Frühpensionist ist sogar ein doppelter Gewinn für die Statistik. Nicht nur, dass er offiziell nicht mehr arbeitslos ist, er fällt noch dazu aus der Gesamtzahl der arbeitsfähigen Bevölkerung – der Basiswert zur Errechnung der Arbeitslosigkeit.

 

Diese kurzsichtige Politik wird immer mehr zum Problem für die nachfolgende Generation. Unter den Jungunternehmen gehen 85 Prozent davon aus, dass sie keine staatliche Pension mehr bekommen werden. Bei Arbeitern und Angestellten trifft das auf ein Drittel zu. Zwei Drittel der Österreicher rechnen damit, dass der Generationenvertrag nicht mehr zu halten ist.

 

Was macht die Regierung angesichts solcher Zahlen? Man verhandelt eine „Hacklerregelung neu“. Die Kosten tragen die heute 20- bis 40-Jährigen, denn sie werden bis ins hohe Alter arbeiten müssen. Aber das interessiert bei der nächsten Wahl (noch) niemanden.

 

 

 

Roman Huber
0 Kommentare   Kommentieren
http://meinekleine.kleinezeitung.at/wirtschaft/stories/395636/modTrackback
Zurück
User ist offline
Tags/Schlagwörter
adria   alpe   bank   banken   bayernlb   eu   euro   ezb   finanzkrise   finanzmarkt   goldman   griechenland   hypo   job   kurzarbeit   magna   opel   spekulation   wirtschaft   wirtschaftskrise  
Meine Musiktipps

Bruce Springsteen
Working on a Dream
Meine Buchtipps
Meine Filmtipps
Meine Kommentare

Ihre Anmerkung ist natürlich richtig. We...
Ihre Anmerkung ist natürlich richtig. We...
von RomanHuber am: 03.12.2010, 09:44 Uhr

Auch das ist noch zu klein gedacht Herr...
Es sollte nicht nur auf die Handlungsfäh...
von globali am: 23.11.2010, 21:18 Uhr

Startvorteil Schweiz
Genau deshalb sind die Vergleiche zwisch...
von Pompadour am: 29.09.2010, 17:31 Uhr

ein schöner
jedoch völlig wertloser aufsatz. ausser...
von klotzi am: 15.12.2009, 13:30 Uhr

da gäbe es noch sinnhaftere alternativen...
unter ceteris paribus stimme ich zu: bei...
von emigrant am: 30.11.2009, 01:47 Uhr

RSS Box