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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

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von wonnemonat am: 08.06.2008, 16:52 Uhr
Seit dem 8. Juni 1878 gibt es in Graz die Straßenbahn. Zuerst waren es die mit Pferden bespannten Wagen, die, allerdings 21 Jahre lang bis zum Jahr 1899, durch die Straßen gezogen wurden.

Bj. 1878, Nachbau 1974

Mit diesen 2 PS war man wohl schneller als zu Fuß unterwegs.

Die Pferdetram betrieb die Grazer Tramway (GT) . Im Frühjahr 1895 beschloß die 1887 gegründete Grazer Tramway-Gesellschaft (GTG). ihr Pferdebahnnetz zu elektrifizieren, was mit der Inbetriebnahme der ersten 2 Linien am 15.6.1899 umgesetzt wurde. Die Pferdetram fuhr zum letzten Mal am 23.7.1899. 

                                      

Die ersten Wagen der "Elektrischen" waren wie die Pferdebahnwagen mit offenen Plattformen gestaltet.

TW Bj. 1898, BW 1880

     

Waren zuerst die von der Pferdebahn übernommenen farbigen Signalscheiben die Kennzeichnung der Linien (s.o. blauer Strich - Linie 6 Puntigam-Griesplatz), so wurden ab 1911 bereits die Linien mit Nummern versehen. In den 30er Jahren des 20. Jhdt verkehrten in Graz 8 Linien. Die Zahl der beförderten Fahrgäste um 1930 betrug jährlich rund 30 Millionen, eine beachtliche Zahl.

             

Im Jahr 1909 wurden der TW mit der Nr. 87 gliefert und auf 117 im Jahr 1952 umgebaut. Der BW stammt aus dem Jahr 1872 und ist seit 1928 in Graz.

Der legendäre 2er.

Die Linie 2 war, so meine Erinnerungen (ab den 50ern), als Ringlinie gestaltet. Es verkehrte nur der TW.

Die befahrene Strecke führte vom Hauptbahnhof durch die Annenstraße, Murgasse, Hauptplatz, Herrengasse, Jakominiplatz, Kaiser Josefplatz, Glacis und Bergmanngasse bis zur Humboldtstraße Ecke Wormgasse. Von dort fuhr der Triebwagen wieder dieselbe Strecke zurück. In der Humboldtstraße, gleich ums Eck bei der Wormgasse war mit einem Kopfgleis der Beginn des zweiten Teils dieser Linie, die keine direkte Verbindung mit dem ersten Teil hatte. Diese Strecke führte nun durch die Humboldtstraße,

         

Wickenburggasse, über die Keplerbrücke zum Lendplatz und dann die Keplerstrasse hinauf zum Hauptbahnhof, wo diese Linie wieder nur in einem Kopfgleis endete.

Damals waren aber auch schon die "Neuen" Trams Bj. 1950 unterwegs.

       

In den 60ern (Bj. 1963) kamen dann die ersten Triebwagenzüge der Reihe 260 nach Graz.

Über Wien kam später auch die Reihe 290 nach Graz.

Die Vielfalt der Gelenktriebwagen, die in Graz eingesetzt werden, wird durch die nachfolgenden Bilder veranschaulicht.

BR 500, Bj. 1977/1978

BR 580, Bj. 1963/65, in Graz 1995-1998

BR 600, Bj. 1986/87, mit Niederflurmittelteil verlängert 1999

BR 650 aus den Jahren 2000/2001

Die Cityrunner sind nun die zur Zeit modernsten Triebwagengelenkzüge in Graz. Jedoch ist schon die nächste Generation der neuen "Elektrischen" ausgesucht und bestellt.

Die einstmals in den Landesfarben grün und weiß gehaltenen Straßenbahnen in Graz sind nun zu Werbeträgern geworden.

Das war das Jubiläum 130 Jahre Straßenbahn in Graz

Zahlen und Informationen stammen aus dem Folder "130 Jahre Straßenbahn in Graz" sowie aus der Jubiläumsausgabe "100 Jahre elektrische Straßenbahn in Graz" der Grazer Verkehrsbetriebe

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von wonnemonat am: 29.01.2008, 11:18 Uhr

Mittlerweile wurde schon sehr viel Holz aufgearbeitet. Die beiden folgenden Aufnahmen wurden am 10. März gemacht

Die folgenden Aufnahmen wurden am Valentinstag des Jahres 2008 gemacht.

 

 

 

Paula's  Auswirkungen am Tag danach

 Der Sturm Paula hat vor allem in Kärnten und der Steiermark u.a. große Schäden am Waldbestand verursacht.

Der Buchkogel im Westen von Graz ist ein Naherholungsgebiet für viele Grazer, die in der Natur ihre sportlichen Aktivitäten suchen.

Der Weg bzw. die Forststrasse von St. Johann und Paul (welch eine Ironie) zum Buchkogel hin ist derzeit nicht passierbar.

Umgestürzte Bäume versperren den Weg. Zu dem großen Schaden kommt auch noch die viele Arbeit, um noch größeren Schaden durch den Borkenkäfer zu verhindern.

Regelrecht zerfetzt wurden viele Bäume durch die Wucht des Sturmes.

Umfallende Bäume lösten einen Dominoeffekt aus und rissen andere Bäume mit.

Sogar eine Buche wurde durch einen stürzenden Baum gespalten.

Die riesigen Wurzelballen wurden einfach aus der Erde gerissen. 

Der im Jahr 1997 von der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht  renovierte Buchkogelsteig wurde auch arg in Mitleidenschaft gezogen.

Alle Bilder hier im Album Sturm Paula 

buchkogel    paula    sturm    wald
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von wonnemonat am: 02.09.2007, 09:57 Uhr

Am 1. September fand eine Sonderfahrt mit der Höllentalbahn von Payerbach/Reichenau nach Reichenau und weiter nach Hirschwang statt. Diese Fahrt war für die Teilnehmer an der Erlebnisfahrt "Mit dem Roten Blitz über den Semmering" (eigener Bericht) vorbehalten.

Payerbach und Reichenau sind mit der Südbahn eng verbunden. Viele alte sehr gut erhaltene Villen aus der K&k-Zeit sind in diesem wunderschönen Höllental zu sehen. Im Schloß Reichenau ist auch die große Ausstellung "150 Jahre Südbahn" untergebracht und war Ziel dieser Sonderfahrt mit dem Roten Blitz und der Höllentalbahn.

Bei der Ankunft in Payerbach/Reichenau stand die Garnitur der ÖGLB bereits abfahrtbereit im Bahnhof. Diese sehr schön restaurierten Wagen sind wahre Prunkstücke.

Die "einfache" Technik dieser zur Jahrhundertwende zum 20 Jahrhundert fasziniert auch heute noch. Ausgestattet ist der Triebwagen mit den Steuergeräten, wie sie in den Strassenbahnen Verwendung fand. Einfach auch die Methode mit einem Seil den Bügel abzuziehen.

Der Fahrtregler von AEG und die Handbremse in Form einer Kurbel mit Feststellkranz am Boden. Der Hebel dient zur Besandung, wenn der Wagen schleudert (Antriebsräder drehen durch). An der Decke sind noch der Hauptschalter und am Fensterrahmen ist die Betätigungseinrichtung für die "automatische Vakuumbremse" angebracht.

Die Fahrt führt zuerst bergan, wo 25 Promille zu überwinden sind. Nach kurzer Zeit ist der Zenit erreicht und es geht, sachte gebremst hinab zur Haltestellt "Kurhaus".

Dort wurden die Fotografen in die Botanik geschickt. Die Strecke führt in einer nahezu 360 Grad messenden Kehre die so genannte Thalhofschleife hinab und bietet schöne Fotomotive mit der Rax im Hintergrund (leider Nebel).

Die Kurze Strecke bis Reichenau war schnell zurückgelegt und der Besuch der Ausstellung im Schloß war höchst interessant. Im Bahnhof Reichenau war Zeit den Original Triebwagen genauer zu betrachten.

Die wunderschön restaurierte Innenausstattung in ihrem Originalzustand. Die Holzbänke wurden in mühevoller Arbeit von den Mitgliedern des Vereins hergerichtet. Die großen Fenster sind wie früher mit einem Lederriemen gesichert und können beliebig tief heruntergelassen werden.

Interessant ist auch der Unterbau des Triebwagens. Der Antrieb der Achsen in den Drehgestellen erfolgt über große Zahnräder. Die Spurweite beträgt 760mm.

Hergestellt wurde dieses Triebfahrzeug in der ehemaligen Grazer Waggonfabirk in Graz, vorm Weitzer, nachmalig SGP. Das Produktionsschild befindet sich am Rahmen des Wagenkastens. Das Signalhorn wurde von einem Liebhaber gespendet und erst nachträglich eingebaut.

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Der ganze Stolz der Mitglieder des Vereins. Weiter ging die Fahrt nach Hirschwang, wo in den Hallen der weitere Fuhrpark und die Werkstätten der Höllentalbahn untergebracht sind.

Nach kurzer Zeit und einer Haltestelle weiter ist Hirschwang erreicht. Bedauerlich ist, dass die Bahn nicht bis zur Rax-Seilbahn weitergeführt wird.

Die Besichtigung der Remise war dann der Höhepunkt und Abschluß dieser Sonderfahrt.

Die stärkste Lok (Diesel) des Vereins stammt aus der Steiermark und war früher auf der Strecke nach Thörl im Einsatz. Es ist eine schwere und 200 Ps starke Lokomotive, die auch für den Einsatz im Personentransport zugelassen ist.

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Neben der "Fahrraddraisine" ist auch ein mit einem Puch-Motor ausgestattetes zweisitziges Gefährt zu bewundern, das auch schon eine beachtliche Geschwindigkeit von 50 km/h erreichte. Weitere Schienenfahrzeuge sind in der Halle zu bestaunen.

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Diese Draisine ist ebenfalls mit einem Motor mit Kickstarter ausgestattet. Eine kleine Diesellok wird als  Arbeitstier für den Streckenerhalt eingesetzt.

Das wohl beeindruckendste Gerät ist die älteste betriebsfähige Schmalspurlok aus dem Jahre 1903.

Früher im Bergbau eingesetzt, war das abenteuerlich anmutende Dach noch nicht aufgesetzt. Der Oberleitungsbügel war damals vermutlich auf dem Kabinendach angebracht. Liebevoll wird diese Lok "Das fahrende Gartenhaus" genannt.

Nach der Besichtigung ging es wieder zurück nach Payerbach und dann mit dem Roten Blitz weiter nach Graz.

150 Jahre Südbahn und viele nostalgische Erinnerungen an die große Zeit der Eisenbahn.

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von wonnemonat am: 01.09.2007, 22:59 Uhr

Mit dem Roten Blitz über den Semmering; 1. September 2007

Beim Roten Blitz handelt es sich um die Triebwagen VT und Beiwagen VB der Baureihe 10. Die Fahrt führte vom Grazer Köflacherbahnhof mit der Garnitur VT10.02 und dem Beiwagen VB 10.12 nach Payerbach / Reichenau als Sonderfahrt im Rahmen "150 Jahre Südbahn". Diese Erlebnisfahrt wurde mit dem Besuch der Ausstellung im Schloss Reichenau und der Betriebsanlagen der Höllentalbahn gekrönt. Nach Reichenau und Hirschwang brachte uns die Höllentalbahn (siehe eigener Bericht).

Der Arbeitsplatz des Triebwagenführers. Die "Schienenbusse"

waren bereits in der Mitte des 20. Jahrhunderts mit modernster Technik ausgerüstet. Eine automatische Kupplung, lediglich die Versorgungsleitungen mussten von Hand verbunden werden, war bereits vorhanden. Bemerkenswert ist auch das Fehlen der Puffer, lediglich Bügel sind angebracht. Hergestellt wurden diese Schienenfahrzeuge in UERDINGEN / Deutschland. 

Kurze Fotohalte in Bruck an der Mur und Mürzzuschlag.

  

Im Bahnhof Mürzzuschlag ist ein Sonderzug mit der restaurierten österreichischen Elok 1010.10 eingetroffen. Die 1010 war nicht lange im Regelbetrieb auf dem Semmering zu Hause. Sie bediente bald die Westbahn, auch heute noch.

Die Bergfahrt war für den mehr als 50 Jahre alten Triebwagen keine besondere Anstrengung.

Die Tunnelausfahrt und die Einfahrt in den Bahnhof Semmering.

  

Und dann die Begegnung Roter Blitz / Blauer Blitz,

Eine ungewöhnliche Perspektive bietet der Beiwagen, weil man ungehindert zurückschauen kann.

Der Krauseltunnel, wie er nur selten zu sehen ist. Kurz zuvor passierte ein bergwärts fahrender Schnellzug und ist im Hintergrund gerade noch zu sehen.

Die Talfahrt wurde nur kurz in Breitenstein unterbrochen. In Payerbach / R. wird der Triebwagen umgesetzt und die Garnitur für die Rückfahrt bereitgestellt.

Der Blick zum Schwarzaviadukt auf den bergwärts und talwärts fahrenden Verkehr.

Weiter geht es jetzt aber in das Höllental nach Reichenau und Hirschwang. Die "Elektrische" Schmalspurbahn steht schon bereit.

Aber das ist eine andere Geschichte!

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von wonnemonat am: 11.06.2007, 20:33 Uhr

Am 10. Juni 2007 führten die "steirischen Eisenbahnfreunde"  gemeinsam mit dem Heizhaus Strasshof und den ÖBB ErlebnisBahn einen Sonderzug mit den Dampflokomotiven 671, dem "fahrenden Denkmal" und der 17c372 vom Grazer Köflacherbahnhof nach Mürzzuschlag.

Bereits um 7:00 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein los.

Die kurze Fahrt zum Grazer Hauptbahnhof dauerte nur wenige Minuten. Pünktlich um 7:30 fährt der Zug mit dicken Rauchwolken in Richtung Norden.

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  Entlang der gesamten Strecke erwarten uns viele Fotografen und Filmer, die dieses Ereignis für die Zukunft festhalten wollen.

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In relativ kurzen Abständen werden immer wieder Fotohalte eingelegt, um den Passagieren die Möglichkeit zu geben, diese Augenblicke festzuhalten. Dabei wird eifrig an der Technik der mehr als 150 Jahre alten 671er Hand angelegt.

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Doch dann geht es zügig weiter, was den Heizern der 671 und der 372 sicher einige Schweißperlen auf die Stirn zaubert.

Mittlerweile kommt auch der Schaffner und verlangt in alter Manier die Fahrkarten. Als Besonderheit ist die alte Schaffnerzange mit an Bord.

Das ist natürlich eine ganz besondere Überraschung für den 3 Jahre alten Fahrgast.

Es wird ihm sicherlich in Erinnerung bleiben, weil so eine Dampfzugfahrt wird sich nicht allzuoft wiederholen.

Wieder heißt es eine Überholung abzuwarten und die Gelegenheit für Fotos zu nützen. Der Heizer hat für den kommenden Streckenabschnitt bereits kräftig nachgelegt, was an der dicken Rauchfahne kaum zu übersehen ist. Dieses Bild gehörte zur Eisenbahnfahrt im vorigen Jahrhundert einfach dazu. Außerdem wurde Wasser gefasst.

Die Sonne kann sich kaum durchsetzen, so dick sind die Schwaden.

 

Im Bahnhof Pernegg begegnet uns ein Schnellzug mit dem Taurus 1116 264-1, mit der Sonderlackierung "Österr. Rotes Kreuz".

Nach dieser Begegenung von sehr unterschiedlichen Epochen der Bahn geht es weiter nach Bruck an der Mur.

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Nach kurzem Aufenthalt geht die Fahrt  weiter, der Mürz aufwärts folgend.

Die Einfahrt in den Bahnhof Mürzzuschlag wird von den vielen Gästen, die der Eröffnung des denkmalgeschützten Rundlokschuppens beigewohnt haben, mit viel Jubel begleitet.

Vor dem denkmalgeschützten Rundlokschuppen ist die bis heute in Betrieb stehende und über 90 Jahre alte Drehscheibe.

In der Zeit, wo der Zugverkehr über den Semmering nur von Dampflokomotiven betrieben wurde, war eine Drehscheibe unerlässlich. Da Dampflokomotiven so ausgelegt sind, dass sie nur in der Vorwärtsfahrt ihre höchsten Leistungen erbrachten, und auch die Sicht für den Lokführer nicht vom Tender behindert wurde, mussten sie in die jeweilige Fahrtrichtung gedreht werden.

Das Gleis auf der Drehscheibe ist 20m lang und ist selbst für die größten Lokomotiven ausreichend. Kurz nach der Jahrhundertwende zum 20. Jhdt. kam diese Drehscheibe nach Mürzzuschlag und versieht heute noch ihren Dienst. 

Das SÜDBAHN Museum eröffnete im Rundlokschuppen seine zweite Ausstellungshalle. Mit der größten österreichischen Draisinen- und Motorbahnwagensammlung wird diese Halle gebührend verwendet.

Das Urrad des Herrn Karl Drais, nach dem die Draisinen benannt sind.

  

  

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 Neben diesen interessanten Exponaten der Draisinen- und Motorwagen sind noch viele andere Fahrzeuge und auch Werkzeuge zum Gleisbau ausgestellt. Alles hier zu zeigen wäre nicht möglich. Deshalb hinfahren und anschauen.

Der Nachmittag war dann für die Präsentation der Dampflokomotiven 671 und 372 sowie den  "RailJet" Lokomotiven der Baureihe 1116 TAURUS in den für den Wettbewerb ausgewählten Farbgebungen vorbehalten.

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Und dann kam Sie: die 1116 200-5, das Siegermodell aus dem Wettbewerb für die neuen Züge JETRAIL, die ab dem Fahrplanwechsel 2008/2009 eingesetzt werden sollen. Diese Garnituren werden mit bis zu 230 km/h schnell auf der Westbahn zwischen Wien und Bregenz/Zürich und zwischen München, Wien und Budapest unterwegs sein.

Spirit of Vienna

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Den zweiten Platz errang die Farbgebung mit dem Namen "Spirit of Linz"

                        

Und den dritten Platz errang die "Spirit of Salzburg".

                        

Diese Fahrt und die Ausstellung waren ein echter Erfolg. Die Heimreise mit der 671 nach Graz dauerte wieder viereinhalb Stunden. Rußgeschwärzt und mit vielen Erinnerungen an diese alten Zeiten des Dampfbetriebes endete dieser erlebnisreiche Tag mit dem Sonnenuntergang.

Ein herzliches Danke an die Steirischen Eisenbahnfreunde StEF.

       

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von wonnemonat am: 22.05.2007, 19:11 Uhr

                                 Der Köflacherbahnhof in Graz.

        

       

Westlich vom Grazer Hauptbahnhof ist der Köflacherbahnhof, nur wenige hundert Meter entfernt.

VT 70 fährt zum HBF.

Der Köflacherbahnhof ist heute ein für den Personenverkehr zweigleisiger Durchgangsbahnhof mit sehr vielen Rangier- , Abstell- und Betriebsgleisen.

Die Bahnstrecke von Köflach nach Graz  war für den Kohlenabtransport von den weststeirischen Bergwerken rund um Köflach und Bärnbach errichtet worden. Auf dem Areal zwischen dem Hauptbahnhof und dem Köflacherbahnhof war die große Entladestation für die Kohlenwagen, die einfach um ihre Längsachse gedreht wurden.

Der neue Bahnsteig ist unterirdisch vom Bahnhofsgebäude und von der Alten Poststrasse erreichbar. Durch den Umbau ist ein gefahrloses Ein- und Aussteigen ermöglicht worden. Die Züge verkehren auf den Strecken Graz - Köflach und Graz - Wies-Eibiswald. Die Abzweigung nach Wies ist in Lieboch. 

Hauptsächlich wird diese Bahn für den Pendlerverkehr genutzt.

Vorwiegend werden heute Wendezüge eingesetzt. Diese mit der Jenbach-Diesellokomotive bespannten Garnituren bestehen im Regelfall aus zwei Doppelstockwaggons. 

Diese sind oftmals mit sehr großflächigen Kunstwerken versehen. Damit ist den "Sprayern" die Motivation genommen, ihre Kunstwerke auf den Wagen zu verewigen. Vor diesen Großraumwagen wurden Triebwagen der Reihe VT 70 eingesetzt.

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Die Triebwagen der Baureihe VT 10 von Uerdingen, waren in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts die modernsten Errungenschaften im Personenverkehr auf diesen Strecken. Die liebevolle Bezeichnung "Roter Blitz" wurde zu einem Markenzeichen. Der Slogan "Mit dem Roten Blitz in die schöne Westeiermark" war jahrelang die Werbung in der Unterführung am Hauptbahnhof.

       

Diese Triebwagen läuteten das Ende des Dampfbetriebes für den Personenverkehr auf diesen Strecken ein.

Bernhard Pfeifer, 22.5.2007

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von wonnemonat am: 22.05.2007, 12:27 Uhr

    

Für die Lokparade, anlässlich des 150-Jahr Jubiläums der Südbahn, wurde das "Stählerne Denkmal", die legendäre Dampflokomotive der GrazKöflacherBahn (jetzt GKE) mit der Nummer 671 auf Hochglanz gebracht.

Ich möchte mit den folgenden Bildern dieses schöne und nahezu 150 Jahre im Dienst stehende "Dampfross" präsentieren.

   

Auf dem Köflacherbahnhof in Graz ist diese im Jahr 1860 gebaute Lokomotive beheimatet.

Der charakteristische Kegelrauchfang war für die Dampflokomotiven der zweiten Hälfte des 19 Jahrhunderts typisch. Die Vorderansicht einer Dampflok zeigt die Zugangstüren zur Rauchkammer, die im Rahmen der Wartung und Vorbereitung auf den Einsatz gereinigt werden muss.

Der Arbeitsplatz für Lokführer und Heizer war in der Regel ein sehr der Witterung ausgesetzter und von Hitze und Kälte geprägter Ort. Die offene Plattform ist überdies Zugluft, Staub und Schmutz ausgesetzt.

Der Führerstand ist mit Manometern, Hebeln für die Steuerung und Bremsen und vor allem mit der Feuerbüchs-Tür ausgestattet.

            

Der Antrieb der 671 erfolgt auf 3 gekuppelte Achsen. Sehr schön zu sehen ist der äußere Rahmen und die direkt auf die Achsen wirkende Kraftübertragung.  Die Treibstange wirkt auf das 3. Rad, von dem auch die Schieberschubstange zum Steuerzylinder nach vorne führt.

Die komplexe Steuerung einer Dampfmaschine wird mit Hebeln erreicht. Der Arbeitszylinder erhält über den Steuerzylinder die regelbare Dampffüllung, wodurch der Kolben im Zylinder bewegt wird. Dieser ist mit der Schubstange verbunden und überträgt die Kraft auf die Antriebsachse, die wieder mit den anderen Achsen durch die Kuppelstange verbunden ist.

Von oben nach unten:

Schieberstange für den Steuerzylinder

Arbeitszylinder mit dem Gleitlager und die Schubstange (Pleuel)

Kuppelstange an der vordersten Achse.

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Die Schwinge, hier links von der Mitte des Bildes, regelt die Dampfmenge und ist auch für die Wahl der Fahrtrichtung vorgesehen.

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Die Übertragung der Kraft wirkt auf die Antriebsachse und ist mit der Gegenkurbel, die die Steuerstange bewegt, fest verbunden.

Für den Fahrbetrieb sind noch Zusatzaggregate erfoderlich, so muss Strom erzeugt werden, Druckluft für die Bremsen und früher wurde auch die Heizung mit Dampf betrieben.

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Und so wurde diese nahezu 150 Jahre alte Dame, die älteste in Betrieb befindliche Dampflokomotive der Welt, dem Publikum am 19. Mai bei der großen Dampflokparade präsentiert.

Bernhard Pfeifer, 22.5.2007

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von wonnemonat am: 20.05.2007, 08:30 Uhr

         

 Anlässlich des 150Jahr Jubiläums der Südbahn Wien Triest führte der Verein 1020.042-6 in Zusammenarbeit mit ÖBB-Erlebnisbahn Nostalgiefahrten mit der E-Lok 1020 042-6 über den Semmering. Das Sponsoring dafür übernahm die Firma RailTop GmbH, Innhaber Robert Doll, Eigentümer der E-Lok und des Barwagens.  An dieser Stelle darf ich mich für diese schönen Fahrten herzlich bedanken.

Am 18. Mai 2007 führte 1020 042-6 den "Semmering Express" von Graz Hbf nach Wiener Neustadt Hbf über den Semmering. Diese, seinerzeit in Bludenz als Berglok für den Arlberg stationierte 120t schwere E-Lok konnte als Seltenheit am Semmering bewundert werden. Für den Semmering kam sie aus technischen Gründen nie zum dauerhaften Einsatz.

Die Fahrt nach Wiener Neustadt wurde schon 20 Minuten nach der Abfahrt in Graz in Peggau angehalten. Der Aufenthalt dauerte 4 Stunden, weil im Bhf Bruck/Mur das Stellwerk ausgefallen war.

Murtal, bei Frohnleiten

Dadurch verzögerte sich die Weiterfahrt dermaßen, dass der in Mürzzuschlag eingeplante längere Aufenthalt entfiel.

Nur ein kurzer Fotostopp in Mürzzuschlag war möglich.

        

Im Bahnhof Semmering konnte dann ein längerer Aufenthalt für Aufnahmen genützt werden.

     

 Die Begegnung mit einer 1142 und der Taurus Bundesheerlok 1016 im Bahnhof Semmering brachte einige Epochen der E-Lok Baureihen zusammen.

Die Geschichte der Semmeringbahn ist so umfangreich, dass sie hier nicht näher ausgeführt werden kann.

Die Talfahrt über den Semmering vermittelte viele Eindrücke dieses Weltkulturerbes.

Kalte Rinne, Viadukt 164m lang, 10/5 Gewölbe (oben/unten)

Nach dem unmittelbar an das Viadukt anschließenden

Polerostunnel folgt der kürzeste Tunnel dieser Strecke. Mit nur 13,55m ist der Krauseltunnel ein beliebtes Vorbild für Modellbahner.

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Krauseltunnel, 13,55m

Die Talfahrt bringt weitere Begegnungen.

Kurz vor Payerbach Reichenau wird noch das 228m lange, 25m hohe und mit 13 Gewölben ausgestattete Schwarza Viadukt überquert.

Der "RailtTop Express" am 19. Mai 2007 führte den Sonderzug von Wien Südbahnhof wieder über den Semmering zurück nach Graz zur großen Dampflokparade am Grazer Köflacherbahnhof.

Die Abfahrt in Wien war bereits um 6:22 Uhr. Im Morgenlicht nähern wir uns wieder Payerbach/Reichenau.

Wunderschön ist der  Blick auf das Schwarza Viadukt.

Die Ausfahrt aus dem Bahhof Payerbach/Reichenau führt sogleich auf das Schwarza Viadukt.

                                        

Wieder geht es über die Kalte Rinne bergwärts.

Das Viadukt über den unteren Adlitzgraben ist 151m lang, 24m hoch und hat 8 Gewölbe.

Im Bahnhof  Semmering steht das Denkmal Carl Ritter von Ghega (1802-1860), das am 22. Juli 1868 feierlich enthüllt wurde.

Bereits am 17. Juli 1854 wurde der planmäßige Personenverkehr über den Semmering aufgenommen. Die feierliche Eröffnung der Südbahn erfolgte aber erst, nach Fertigstellung der durchgehenden Verbindung bis zur Adria, am 27. August 1857. 

Ankunft in Graz Hauptbahnhof.

Diese Fahrten waren eine besondere Attraktion im Rahmen der Feiern zum Jubiläum der seinerzeit ersten Gebirgsbahn der Welt über den Semmering.

Der Firma RailTop, insbesondere dem Inhaber Robert Doll, sei an dieser Stelle der Dank ausgesprochen. Dem Club "1020.042-6" gilt der Dank für die Pflege und Erhaltung eines wertvollen Modells in der Geschichte der Eisenbahn.

Weitere Bilder sind im Album "E-Lok 1020 042-6" zu sehen.

Bernhard Pfeifer, 20.5.2007

 

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von wonnemonat am: 19.05.2007, 21:22 Uhr

Mit Volldampf in den Süden  -  17. Mai 2007

Ganz unter diesem Motto stand der 17. Mai 2007. Der Köflacherbahnhof in Graz war auserwählt, diesem Jubiläum alle Ehre zu erweisen.

Die Veranstaltungen rund um dieses Ereignis fanden in mehreren Orten der Steiermark an dieser Bahnlinie von Wien nach Triest statt. In Lieboch wurde an diesem Tag das Technische Eisenbahnmuseum eröffnet. Aus diesem Anlass fand eine Sternfahrt mit Dampflokomotiven zu dieser Ausstellungseröffnung statt. Die Ankunft dieser Sonderzüge am Grazer Köflacherbahnhof und die Weiterfahrt nach Lieboch ist in den folgenden Bildern festgehalten.

Die Ankunft des Sonderzuges aus Wien mit den Dampflokomotiven 629.01 und 109.13 am Köflacherbahnhof in Graz.

      

Die Lokomotiven 629.01 und 109.13 wurden getrennt.

Die 109.13 verblieb an der Garnitur.

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Mittlerweile ist aus Salzburg der Sonderzug mit der 01.533 eingelangt.

Die Abfahrt der 01.533 mit dem charakteristischen Auspuffgeräusch dieser größten und schnellsten Lokomotive der Südbahn, lies die Herzen der Eisenbahnfreunde höher schlagen.

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Die rund 2 Meter im Durchmesser großen Räder verleihen dieser Dampflok eine hohe Geschwindigleit.

        

 Ausfahrt aus dem Köflacher Bahnhof nach Lieboch.

      

Ein typisches Bild aus der Ära der Dampflokomotiven

     

Die inzwischen eingetroffene 52.4984  mit dem Sonderzug aus Knittelfeld fährt nun weiter nach Lieboch.

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Die Ausfahrt aus dem Bahnhof.

      

Als letzter Zug nach Lieboch verläßt die 109.13 aus Wien den Köflacherbahnhof.

  

 

 

Viele Eisenbahnfreunde konnten diesen gelungenen Auftakt zur Ausstellungseröfnnung in Lieboch miterleben.

Bernhard Pfeifer, 19.5.2007

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von wonnemonat am: 26.03.2007, 18:30 Uhr

Der späte Wintereinbruch zum Frühlingsbeginn hat im Wald schwere Schäden verursacht.

An der Ostflanke des Buchkogels, im Westen von Graz, wurden sehr viele Buchen durch den schweren Schnee im Zusammenwirken mir den heftigen Windböen  förmlich umgeworfen.

Diese rissen andere Bäume einfach mit.

Auffallend ist auch, dass der Waldboden zu diesem Zeitpunkt sehr trocken war, vielleicht auch eine Ursache für das ausheben der Bäume samt Wurzelstock.

 

       

Man kommt nur sehr schwer und mit einiger Kletterei über diese Hindernisse hinweg. Der Wurzelballen ist komplett aus dem Erdreich herausgehoben worden.

 

 

 

 

Beachtenswert ist auch, dass ein Baum direkt am Waldboden vom Wurzelstock abgebrochen ist. Deutlich kann mann die Wurzelansätze am Stamm erkennen.

 

 

 

          

Der Wurzelstock verblieb im Waldboden.

Auf die Mitarbeiter der  Forstbetriebe wartet ein hartes Stück Arbeit. Schade ist es um den schönen Baumbestand.

Während der Wintermonate wurden sehr viele Festmeter Holz am Buchkogel "geerntet". Wochenlang waren die Wanderwege zeitweise gesperrt. Tiefe Furchen sind durch das schwere Gerät entstanden und viel Restholz und Äste sind liegengeblieben. Um dieses Naherholungsgebiet wieder freundlicher zu machen sind noch sehr viele Arbeiten zu erledigen. Ich hoffe, dass dies auch erfolgen wird.

Die Aufnahmen wurden am 26.3.2007 gemacht, weshalb kein Schnee mehr zu sehen ist.

Benrhrad Pfeifer

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