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26. Mai 2012 22:52
Das Leben malen mit Worten, Tönen und Farben
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Das Team von Kleine Zeitung Digital

Album "Weihnachten"
von zausevogel am: 23.12.2006, 10:24 Uhr

Getrieben von Trieben werden wir zerrieben,

brauche Ruh und ein Du, ohne jedes Tabu.

  

In der Stadt das Treiben so bunt,

neben mir da winselt ein Hund.

Eisiger Wind fällt herein,

ein Kind fängt an zu schrein.

 

Über den Köpfen da zählt,

was unten keiner erwählt.

Oben Schneeflocken spielen,

Menschen nach Waren schielen.

 

Augen sich nicht erheben,

an den Schaufenstern kleben,

stolpern darum überall,

sehen nicht der Sterne Zahl.

 

Wer achtet auf Sternenschein,

da flackert ja unser Sein,

unruhig treiben Gedanken,

lassen mein Leben wanken.

 

Seh nicht ins Angesicht dir,

ganz unruhig wird es in mir,

wann soll es denn nun werden,

Weihnachten hier auf Erden?

  

Getrieben von Trieben werden wir zerrieben,

brauche Ruh und ein Du, ohne jedes Tabu.

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von zausevogel am: 23.12.2006, 10:18 Uhr

Augenblicke bestimmen unser Leben,

entscheiden über Glück und tiefen Fall,

was hab ich in Händen

und was kann ich wenden?

 

Augenblicke, nur Augenblicke, die alles entscheiden,

mein Leben ist nicht zu beneiden.

In allem drunter und drüber,

lässt es mich fragen,

wer oder was mein Leben trägt.

 

Zum Glück wurde es Weihnachten,

die Augenblicke bleiben zwar,

aber nicht im luftleeren Raum,

da ist einer,

der mich liebt und sich für mich gibt.

Er ordnet meine Augenblicke

und bringt mich auf den Weg.

 

Dieser Weg mag verschlungen sein,

oft fällt auch Nebel herein,

manchmal tappe ich nur ratlos und ohne Mut,

manchmal erfüllt mich auch die Wut.

 

Doch gerade dann, wenn ich’s nicht erwarte,

ergreift mich wieder seine Hand,

bringt mich zurück auf den Weg.

 

Er will, dass ich ans Ziel komm und achtet darauf,

ja, er will dass ich laut lachen und jubeln kann,

und dabei ungläubig schau,

dass ich wirklich angekommen.

 

Das ist Weihnacht!

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von zausevogel am 11.08.2006, 18:39Uhr
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31.12.
Pastell 21 x 29,5
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von zausevogel am 24.12.2006, 11:11Uhr
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Stille über'n See
Pastell auf Papier; 21 x 29,5
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von zausevogel am: 24.12.2006, 11:14 Uhr

Weihnacht 72

(3.12.1996)

Fassung 17.12.2002 

Ein kalter Frosttag hat

alles erstarren lassen.

Die Felder und Wiesen

sind hart gefroren.

So setzte ich meine Schritte

quer über die harten Schollen.

Es knirscht der Boden unter mir,

ein wunderbares Gefühl.

Dazu die kalte Luft,

wie sie gut tut in den Lungen.

Einmal wieder durchschnaufen. 

Verlegen

Dahinschreitend sauge ich

diese Stimmung in mir ein.

Heute ist Heiliger Abend,

Heiliger Abend!

Davon scheint alles verklärt zu sein.

Was war nicht alles geschehen.

Wieder gesund.

Das erste Mal wieder draußen.

Ich kann es noch kaum fassen. 

Überrascht

Kaure nieder an einem Bach.

Schaue dem gurgelnden Wasser zu.

Es lässt sich nicht aufhalten,

auch wenn die Ränder erstarrt sind. 

Lächeln

Ist es zu fassen,

Gott ist Mensch geworden,

ist hineingekrochen in meine Armseligkeit.

Helfen will er.

Eigentlich müsste er mich abschreiben.

Aber nein, er liebt!

Verdient hätte ich das Gegenteil.

Lachen 

Wie einer der Hirten auf dem Felde,

so komme ich mir vor.

Verspieltes Leben, ohne große Perspektive.

Bis Dein Engel etwas anders sagt. 

Cool 

Erfüllt von dieser Weihnachtserfahrung

nehme ich den Heimweg unter die Füße.

Ich bin Weihnachten begegnet!

So erscheint nun alle Tradition

in einem neuen Licht.

Über allem liegt ein stiller Glanz. 

Lächeln

Es ist Weihnacht!

Du, das Leben

schenkst dein Leben,

ausgetauscht,

deins für meins,

Du bist Weihnachten,

schenkst Weihnachten,

du Kind in der Krippe,

du Mann am Kreuz.

Kamst ins Elend,

mein Elend,

damit ich wieder Schritte wagen kann.

Vertrauen will ich

und gehen,

so wie damals die Hirten.

Lachen

Gehen, stehen, sehen!

Herz voll Dank,

Mund voll Lob,

ja, es ist Weihnachten,

freut euch mit!

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