26. Mai 2012 22:52 | |||||
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Getrieben von Trieben werden wir zerrieben,
brauche Ruh und ein Du, ohne jedes Tabu.
In der Stadt das Treiben so bunt,
neben mir da winselt ein Hund.
Eisiger Wind fällt herein,
ein Kind fängt an zu schrein.
Über den Köpfen da zählt,
was unten keiner erwählt.
Oben Schneeflocken spielen,
Menschen nach Waren schielen.
Augen sich nicht erheben,
an den Schaufenstern kleben,
stolpern darum überall,
sehen nicht der Sterne Zahl.
Wer achtet auf Sternenschein,
da flackert ja unser Sein,
unruhig treiben Gedanken,
lassen mein Leben wanken.
Seh nicht ins Angesicht dir,
ganz unruhig wird es in mir,
wann soll es denn nun werden,
Weihnachten hier auf Erden?
Getrieben von Trieben werden wir zerrieben,
brauche Ruh und ein Du, ohne jedes Tabu.
Augenblicke bestimmen unser Leben,
entscheiden über Glück und tiefen Fall,
was hab ich in Händen
und was kann ich wenden?
Augenblicke, nur Augenblicke, die alles entscheiden,
mein Leben ist nicht zu beneiden.
In allem drunter und drüber,
lässt es mich fragen,
wer oder was mein Leben trägt.
Zum Glück wurde es Weihnachten,
die Augenblicke bleiben zwar,
aber nicht im luftleeren Raum,
da ist einer,
der mich liebt und sich für mich gibt.
Er ordnet meine Augenblicke
und bringt mich auf den Weg.
Dieser Weg mag verschlungen sein,
oft fällt auch Nebel herein,
manchmal tappe ich nur ratlos und ohne Mut,
manchmal erfüllt mich auch die Wut.
Doch gerade dann, wenn ich’s nicht erwarte,
ergreift mich wieder seine Hand,
bringt mich zurück auf den Weg.
Er will, dass ich ans Ziel komm und achtet darauf,
ja, er will dass ich laut lachen und jubeln kann,
und dabei ungläubig schau,
dass ich wirklich angekommen.
Das ist Weihnacht!
Weihnacht 72
(3.12.1996)
Fassung 17.12.2002
Ein kalter Frosttag hat
alles erstarren lassen.
Die Felder und Wiesen
sind hart gefroren.
So setzte ich meine Schritte
quer über die harten Schollen.
Es knirscht der Boden unter mir,
ein wunderbares Gefühl.
Dazu die kalte Luft,
wie sie gut tut in den Lungen.
Einmal wieder durchschnaufen.
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Dahinschreitend sauge ich
diese Stimmung in mir ein.
Heute ist Heiliger Abend,
Heiliger Abend!
Davon scheint alles verklärt zu sein.
Was war nicht alles geschehen.
Wieder gesund.
Das erste Mal wieder draußen.
Ich kann es noch kaum fassen.
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Kaure nieder an einem Bach.
Schaue dem gurgelnden Wasser zu.
Es lässt sich nicht aufhalten,
auch wenn die Ränder erstarrt sind.
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Ist es zu fassen,
Gott ist Mensch geworden,
ist hineingekrochen in meine Armseligkeit.
Helfen will er.
Eigentlich müsste er mich abschreiben.
Aber nein, er liebt!
Verdient hätte ich das Gegenteil.
Wie einer der Hirten auf dem Felde,
so komme ich mir vor.
Verspieltes Leben, ohne große Perspektive.
Bis Dein Engel etwas anders sagt.
Erfüllt von dieser Weihnachtserfahrung
nehme ich den Heimweg unter die Füße.
Ich bin Weihnachten begegnet!
So erscheint nun alle Tradition
in einem neuen Licht.
Über allem liegt ein stiller Glanz.
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Es ist Weihnacht!
Du, das Leben
schenkst dein Leben,
ausgetauscht,
deins für meins,
Du bist Weihnachten,
schenkst Weihnachten,
du Kind in der Krippe,
du Mann am Kreuz.
Kamst ins Elend,
mein Elend,
damit ich wieder Schritte wagen kann.
Vertrauen will ich
und gehen,
so wie damals die Hirten.
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Gehen, stehen, sehen!
Herz voll Dank,
Mund voll Lob,
ja, es ist Weihnachten,
freut euch mit!