26. Mai 2012 22:53 | |||||
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Geschlecht: männlich Hobbys: malen dichten chri... |
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Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
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Das Team von Kleine Zeitung Digital


Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten.

Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftige Gottesdienst.
Römer 12,1
Dienstag, 9.4.2007 Vernünftig? Rö 12,1-2
Wir bauen unser Leben auf, sichern und gestalten es. Wir haben unsere Normen, nach denen wir messen und urteilen. Für Paulus ist Ostern der Maßstab. Da wird auf einmal manches auf den Kopf gestellt und bekommt ein anderes Gewicht. Die Barmherzigkeit Gottes ist in unsre Welt gekommen. Ist es nicht vernünftig, dieser Barmherzigkeit Raum zu geben und in dieser Kraft das Leben zu gestalten? Gegen diese Barmherzigkeit wirkt alles, was wir festhalten wollen, wie eine klapprige Krücke, die nichts mit Lebensfülle zu tun hat. Habe Mut, wirklich vernünftig zu sein! Einsatz und Hingabe für Gott ist das Klügste, was wir tun können. Höre nicht auf die, die dich als wirklichkeitsfern und ein wenig naiv bezeichnen. Natürlich ist schon zu prüfen, ob wir wirklich Gott meinen oder nur eine eigene religiöse Idee verfolgen. Durch Hingabe an Gott werden unser Sinn und Verstand nicht umnebelt. Wir erhalten einen Weitblick und den Durchblick. Innere Prägung und äußeres Verhalten fangen an sich zu entsprechen. Gott will dich ganz und wartet auf deine Einwilligung: Zumutung oder nicht doch vernünftig? Habe Mut und setzte einen Schritt!

So sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des anderen Glied.
Römer 12,5
Mittwoch 10.4.2007 Zusammenspiel Rö 12,3-8
Wie schätzt du dich und deinen Dienst für Christus ein? Hier ist ein Knackpunkt deiner Lebensgestaltung. Es liegt tief in uns: Entweder wir spielen Chef und glauben dabei, wer weiß was, wer wir sind, oder wir jubeln einem zu und meinen, wie groß wir durch ihn sind. Das ist bequem und fordert nicht viel von uns. Beides hat sich noch nie gut ausgewirkt. Das biblische Bild vom Leib meint etwas anderes. Da wird nicht nach oben oder unten, mächtig oder schwach, begabt oder dumm sortiert. Jeder hat Gaben und Aufgaben. Kommen die nicht zum Zug, fehlt dem Leib Wesentliches! Verachten wir keine eingebrachte Gabe, denn nur Gott hat den Überblick und hat darum alles so geordnet. Jeder hat, genau passend, seine Gabe. Keiner hat keine und keiner hat alle Gaben! Vom Zusammenspiel der Gaben lebt der Leib Christi. Wir sollten Freiräume schaffen um Gaben zu entdecken, sie einzubringen und sie zu bewähren. Leider verhindert Hochmut und falsche Ansichten oft das Wachsen der Gemeinde Christi. Hören, achten, wertschätzen wir uns einander, und vor allem machen wir uns gegenseitig Mut, unsere Gaben einzubringen.
Persönlich: Hast du deine Gabe schon entdeckt? Wer könnte dir dabei helfen?



Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten. Dieses Jahr schreibe ich nun in der Pfingstwoche. Wünsche Geistes-Blitze und Erleuchtungen.
Sonntag, 11.5. Unvorstellbar beschenkt Eph 1,3-4
Unbegreifliches begreifen. Unaussprechbares aussprechen. Unvorstellbar und somit geschieht es auch nicht! Es ist geschehen! Ja, es ist geschehen! Unbegreiflich, unaussprechbar, unvorstellbar und doch ist es geschehen! Einfache Leute tun nichts einfaches, unbedarfte nichts unbedarftes, abgeschriebene nichts abgeschriebenes! Wie von einem gewaltigen Wind, wie von Feuer, Pfingsten! Pfingsten bricht ein! Pfingsten bricht aus! Pfingsten bricht durch! Gottes Kraft kein Traum, schafft meinem Leben Raum, durchwebt, durchlebt, schwebt, bebt. Gute Hoffnung in Hoffnungslosigkeit, ich weiß er wird alles richtig lenken. Unverschämte Zuversicht macht sich breit, leben kann ich aus Gottes Geschenken.
Ein weiter Horizont: ich bin gesegnet, darf zu Gott gehören, kann glauben, zehre von der Vergebung der Sünden, bekomme Wegweisung, bin sogar als Erbe mit bedacht. Und warum? Ich habe das nicht verdient, aber Gott will es einfach! Er macht etwas aus mir! Es wird besiegelt mit dem Heiligen Geist, der als Unterpfand Gottes Werk in uns treibt. „Sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist“ (Apg. 2,4). Also keiner war von dem Geschenk ausgeschlossen und das gilt auch für heute! Nimm es an und freue dich.


Lobet ihn mit Pauken und Reigen,
lobet ihn mit Seiten und Pfeifen.
Psalm 150,4


Ich male, dichte und musiziere, aber damit ein Werk entsteht, ist nicht das Können ausschlaggebend, die Seele muss angerührt sein. Da entstehen erst Kunst und das ist ihr Geheimnis. Wo Seele drinnen ist, spricht auch andere Seelen an. Wann wurde deine Seele das letzte Mal angerührt? In dem Psalm den wir heute lesen, lässt sich ein wahres inneres Erdbeben spüren. Ja, es ist ansteckend und es will auch anstecken. Wer bei diesem Psalm nicht sein Instrument auspackt oder anders kreativ anfängt Gott zu loben, der hat den Psalm nur gelesen, aber nicht verstanden. Also, wann ist deine Seele das letzte Mal angerührt worden? Es ist Pfingsten, Gott hat seine Schatzkammer für uns geöffnet, sollten wir nicht überwältigt darüber jubeln? Im Johannesevangelium (7,38f) sagt Jesus, dass durch dieses Geschenk von uns Ströme lebendigen Wassers fließen. Wir werden beschenkt und können darum Geschenke weitergeben. Wenn Gott uns anrührt, werden wir Dinge machen, die wir selbst bei uns nicht für möglich halten. Der heilige Geist weitet unseren Lebens- und Glaubenshorizont. Ein Orchester wartet auf dich, wann lässt du dich berühren, packst dein Instrument aus und spielst mit?
Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten. Dieses Jahr schreibe ich nun in der Pfingstwoche. Wünsche Geistes-Blitze und Erleuchtungen.


Wir sind reich beschenkt worden, was machen wir aus diesen Geschenken? Paulus blättert in der Geschichte Israels, beim Auszug wurde Israel reich beschenkt. Paulus setzt dies mit den Heilsgaben gleich, von denen wir heute leben, Taufe, Abendmahl, die Gegenwart Christi. Reich beschenkt, und dann? Nein, es liegt nicht an den Gaben, auch nicht an richtigen oder falschen Formen, unser Herz, unsere innere Schaltzentrale ist falsch gepolt, wir hören nicht auf Gott, sind ungehorsam. Die größte Verführung ist dabei zu meinen, alles im Griff zu haben und Gott zu gefallen. Paulus kennt dies auch aus seiner eigener Erfahrung (Gal 1,13f). Überschätzt euch nicht selbst, ihr wähnt euch als fromm, aber da ist Lust am Bösen, Götzendienst, Hurerei, man ist unzufrieden und murrt, versucht sogar Christus. Aber dafür hat man andere fromme Worte. Nicht bei dir? Ich erschrecke, ich weiß nicht wie ich vor Gott bestehen kann. Und dabei sind das bisher nur menschliche Versuchungen, wie kann ich dann überhaupt bestehen? Da ist Gottes Versprechen, wer dorthin flieht, wegsieht von sich, nicht mehr auf sich beharrt, der erlebt ein Wunder. Nur Jesus kann mir helfen und ihn bitte ich darum. Nur wer fleht, steht!

Mittwoch, 13.5. Gefährliche Spielchen 1. Kor 10,14-22
Christus hat uns befreit. Wie gestalte ich meine neue Freiheit. Bin ich in Gefahr unter neue Knechtschaften zu geraten und so meine Freiheit zu verlieren? Damals wie heute aktuelle Fragen. Wo stehst du? In Korinth waren viele Christen der Ansicht gelegentlich mit Bekannten an den Opfermahlzeiten in den Tempeln teilnehmen zu können. Für sie galten doch diese Götter nichts und sie sind verwundert, dass sich Paulus so aufregt. Er: Ist euch nicht bekannt, dass wer an einer Opfermahlzeit teilnimmt sich fest mit diesem Gott verbindet? Von wen oder was möchtest du dich beschlagnahmen lassen? Ging es den Korinther wirklich um ihre Freiheit oder doch nur darum ihren gesellschaftlichen Status Quo zu halten. Aber zu welchen Preis? Christus tritt uns in seinem Wort und im Abendmahl entgegen. Unser Leben soll etwas besonderes sein. Wir sollen nicht nur mit der Masse treiben. Die Kraft aus dem Abendmahl macht uns fähig anders zu sein. Das was Christus für uns tat verändert unser Leben, gibt Standvermögen und eine klare Richtung. Wollen wir das durch faule Kompromisse wieder verwässern und den Dämonen der Macht und des Ansehens, der Eigensucht und des Erfolges wieder Raum gewähren?

Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.
1. Korinther 10,31
Donnerstag, 14.5. Ich bin so frei 1. Kor 10,23 – 11,1
Muss man als Christ auch Vegetarier werden? In Korinth eine viel diskutierte Frage. Es gab auf dem Markt kaum Fleisch, dass nicht einer heidnischen Gottheit geweiht war. Es geht hier nicht um gesundheitliche Fragen oder Mitleid mit den Tieren. Die Frage war: Kann man solches Fleisch ohne geistlichen Schaden essen? Unsere Fragen sind andere und doch gibt es viele Parallelen. Betrachte heute deine Fragen unter den Antworten die Paulus gibt. Er schließt uns zunächst einen weiten Horizont auf. Christus ist der Herr! Die Erde ist sein, auch das Fleisch auf dem Markt. Darum brauchen wir uns nicht ängstlich ein schlechtes Gewissen zu machen. Das heißt aber nicht, dass wir gedankenlos mit allem umgehen sollen. Verstand ist immer einzuschalten! Was tut mir gut, was baut mich auf. Für Paulus zählt weiter, was er dem anderen zumuten kann. Durch Gewaltakte verbaut man, durch Rücksichtnahme öffnet man Herzen für das Wort Gottes. Verantwortung um Christi willen ist gefragt. Dabei darf ich mich aber nicht einer Diktatur der Schwachen beugen. Der Zugang zum Wort Gottes muss frei bleiben. Um sich zurechtzufinden hilft der Blick aufs Ziel.