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26. Mai 2012 22:53
Das Leben malen mit Worten, Tönen und Farben
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

Album "Lichtstrahlen"
von zausevogel am: 09.04.2007, 09:19 Uhr
Seit 1991 schreibe ich, jeweils eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten.
 


Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen.
Matthäus 28,8

Sonntag, 8.4.2007        Aufbruch        Mt 28,1-10

Große Spannung hatte sich aufgestaut. Sie verstanden nichts. Fragen über Fragen. Sie waren durcheinander, wussten sich keinen Rat. Der Sabbat, diese gebotene Ruhe, war ihnen wie ein Gefängnis. Aber nun bricht der neue Tag an. Jetzt können sie gehen und sehen, anfangen zu begreifen. Doch mitnichten! Kein Trauertrott, kein sich in Schmerz und Leid Ergehen und Fallenlassen. Auf-, durchgebrochen, die Grundfeste wird erschüttert. Was ist wahr, was Trug? Starke Wächter versinken in Bewusstlosigkeit, den Ohnmächtigen weitet sich der Horizont. „Fürchtet euch nicht!“ Sie hören und gehen, der Nebel lichtet sich, sie sehen und begreifen, lassen sich darauf ein. Nicht nur für sich. Sie, die Unwürdigen bekommen einen Auftrag, und sie eilen mit Furcht und Freude. Noch ist es wie im Traum, bis plötzlich er dasteht. Er, das ist Realität! Sie begreifen ihn, spüren mit allen Sinnen, es träumen die anderen. Erneut hören sie den Auftrag. Durchbruch! Sie eilen zum Aufbruch.
Konkret: Komme mit allem „Aufgestauten“ zu Jesus. Sei bereit für neue Wege. Sie können anders sein, als du es dir vorstellst. Ostern bringt dir Lösung und Befreiung, aber ist zugleich auch Auftrag.

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von zausevogel am: 09.04.2007, 09:19 Uhr
Seit 1991 schreibe ich, jeweils eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten.

 


Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Matthäus 28,20

Montag 9.4.2007      Heile Welt?      Mt 28,11-20

Zwei verschiedene Bewegungen: Die eine ist getrieben von Angst und Missgunst. Es wird beraten, wie am besten zu vertuschen und beschwichtigen sei. Man setzt sich nicht auseinander mit dem, was geschehen ist. Es wird gelogen und viel Geld gezahlt. Ihre „heile Welt“ soll heil bleiben. Die andere Bewegung folgt einer Einladung. Es ist ein weiter Weg in gespannte Erwartung. Was wird kommen? Seht und prüft! Nur wer auf die wahren Machtverhältnisse setzt, baut auf festes Fundament. Und weil es Gottes Wille ist, dass Menschen mit dem Leben bekannt gemacht werden, gehören diese Machtverhältnisse auch kundgemacht. Unsere „unheile Welt“ soll heil werden. Die Aktion der Lüge und Vertuschung scheint mehr Erfolg zu haben, sie passt oft so schön in unser Lebenskonzept. Lassen wir uns nicht von diesem kurzfristigen Blendwerk täuschen. Jesus erinnert an den Gottesnamen JHWH, den er uns erneut zuspricht: „Ich bin bei euch“. Das ist unser Schatz, Kraftquelle und Siegel. Lasst euch von der Lüge nichts vormachen, wir haben einen herrlichen Auftrag für den es sich lohnt, zu leben und sich einzusetzen.
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von zausevogel am: 11.05.2008, 14:43 Uhr

Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten.

Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftige Gottesdienst.
Römer 12,1

Dienstag, 9.4.2007       Vernünftig?       Rö 12,1-2

Wir bauen unser Leben auf, sichern und gestalten es. Wir haben unsere Normen, nach denen wir messen und urteilen. Für Paulus ist Ostern der Maßstab. Da wird auf einmal manches auf den Kopf gestellt und bekommt ein anderes Gewicht. Die Barmherzigkeit Gottes ist in unsre Welt gekommen. Ist es nicht vernünftig, dieser Barmherzigkeit Raum zu geben und in dieser Kraft das Leben zu gestalten? Gegen diese Barmherzigkeit wirkt alles, was wir festhalten wollen, wie eine klapprige Krücke, die nichts mit Lebensfülle zu tun hat. Habe Mut, wirklich vernünftig zu sein! Einsatz und Hingabe für Gott ist das Klügste, was wir tun können. Höre nicht auf die, die dich als wirklichkeitsfern und ein wenig naiv bezeichnen. Natürlich ist schon zu prüfen, ob wir wirklich Gott meinen oder nur eine eigene religiöse Idee verfolgen. Durch Hingabe an Gott werden unser Sinn und Verstand nicht umnebelt. Wir erhalten einen Weitblick und den Durchblick. Innere Prägung und äußeres Verhalten fangen an sich zu entsprechen. Gott will dich ganz und wartet auf deine Einwilligung: Zumutung oder nicht doch vernünftig? Habe Mut und setzte einen Schritt!

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von zausevogel am: 11.05.2008, 14:43 Uhr
Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten.

So sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des anderen Glied.
Römer 12,5

Mittwoch 10.4.2007    Zusammenspiel    Rö 12,3-8

Wie schätzt du dich und deinen Dienst für Christus ein? Hier ist ein Knackpunkt deiner Lebensgestaltung. Es liegt tief in uns: Entweder wir spielen Chef und glauben dabei, wer weiß was, wer wir sind, oder wir jubeln einem zu und meinen, wie groß wir durch ihn sind. Das ist bequem und fordert nicht viel von uns. Beides hat sich noch nie gut ausgewirkt. Das biblische Bild vom Leib meint etwas anderes. Da wird nicht nach oben oder unten, mächtig oder schwach, begabt oder dumm sortiert. Jeder hat Gaben und Aufgaben. Kommen die nicht zum Zug, fehlt dem Leib Wesentliches! Verachten wir keine eingebrachte Gabe, denn nur Gott hat den Überblick und hat darum alles so geordnet. Jeder hat, genau passend, seine Gabe. Keiner hat keine und keiner hat alle Gaben! Vom Zusammenspiel der Gaben lebt der Leib Christi. Wir sollten Freiräume schaffen um Gaben zu entdecken, sie einzubringen und sie zu bewähren. Leider verhindert Hochmut und falsche Ansichten oft das Wachsen der Gemeinde Christi. Hören, achten, wertschätzen wir uns einander, und vor allem machen wir uns gegenseitig Mut, unsere Gaben einzubringen.
Persönlich: Hast du deine Gabe schon entdeckt? Wer könnte dir dabei helfen?

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von zausevogel am: 11.05.2008, 14:43 Uhr
Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten.


Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.
Römer 12,12

Donnerstag, 11.4.2007   Wunschgemeinde  Rö 12,9-21

Wie geht es dir in und mit deiner Gemeinde? Ich hoffe doch, dass sie dir nicht gleichgültig ist. Hast du manchmal Wünsche? Was könnte da anders und besser laufen? Wünsche zu haben ist in Ordnung. Sie treiben uns dazu, nach Lösungen zu suchen. Paulus will uns dabei helfen. Interessant ist, dass er nicht bei der Gemeinde im Allgemeinen ansetzt, sondern bei dir und mir. Wer ist denn Gemeinde? Sind es die anderen? Macht Gemeinde nicht gerade auch das aus, was ich bereit bin einzubringen? Gemeinde, das sind zunächst einmal du und ich! Die Frage ist nicht, was habe ich zu erwarten, sondern was vermag ich einzubringen. In diesem Sinne sollten wir die Sätze über Liebe, Achthaben, Anteilnehmen und füreinander Einstehen lesen. Bei den Sätzen des Paulus komme ich mir ziemlich erbärmlich vor. Muss ich mich nicht erst verändern? Ja und nein! Hier wird kein Bild egoistischer Selbstverwirklichung entworfen, denn nicht ich stehe im Mittelpunkt, sondern die Gemeinde.
Darum: Nicht ich, er muss mich verändern. Nur so passt es.
Gebet: Jesus, verändere mich, gestalte mein Leben. Ich möchte deinen Reichtum und deine Gaben einbringen. Bei uns soll Gemeinde wachsen.

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von zausevogel am: 11.05.2008, 14:43 Uhr
Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten.

 


Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat.
Römer 13,1

Freitag, 12.4.2007     Ordnungen     Rö 13,1-7

Christus stellt uns ganz bewusst in diese Welt mit ihren Ordnungen. Hier heißt es, Glauben zu leben und zu bewähren. Die damaligen politischen Verhältnisse waren alles andere als vorbildlich. Aber wir haben immer nur die gegebenen Umstände. Das fordert heraus. Einfacher wäre doch, so meinten immer wieder einige, alles umzuwerfen und einen reinen Gottesstaat aufzurichten. Aber diese Modelle sind alle gescheitert und waren unbarmherziger und liebloser als so manche ungeistlichen Formen. Akzeptierst du Ordnungen, die dir vielleicht nicht so ganz einleuchten? Und vor allem: Bist du bereit dir etwas sagen zu lassen? Frage dich, was dein eigentlicher Beweggrund ist, wenn du dich gegen Ordnungen auflehnst? Egoismus und Egozentrik, besonders auch in ihrer frommen Spielart, machen blind für die alltäglichen Notwendigkeiten. Da es aber notwendig ist für das Zusammenleben und Gemeinwohl, hat Gott dafür auch Strukturen gegeben, die es ermöglichen, trotz aller Mängeln ein geordnetes Gemeinwesen zu führen. Sich darin einzubringen und die gegebenen Ordnungen zu verbessern ist nicht verboten, sondern Aufgabe, vor der wir uns nicht verschließen dürfen.

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von zausevogel am: 11.05.2008, 14:43 Uhr
Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten. Heute nun die letzte Andacht. Mehr von mir in den Lichtstrahlen 2008 (11.-17.Mai).

 


Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber ist nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.
Römer 13,12

Samstag, 13.4.2007      Höchste Zeit       Rö 13,8-14

Wir verbrauchen unsere Zeit, fragt sich nur, für was? Von Zeit zu Zeit ist es notwendig, Bilanz zu ziehen, damit wir uns nicht selbst verlieren. Wo haben wir falsche Schwerpunkte gesetzt und sind gefangen in einem Strickwerk von Gegebenheiten und Schuld? Vielleicht ist es notwendig, einen Schlussstrich zu ziehen und neu zu beginnen. Aber wie? Paulus beschreibt es als einen Kleiderwechsel. Manchmal ist es mitten in einem Christenleben notwendig, mit Christus ganz neu anzufangen. Erinnere dich an deine ersten Schritte mit Christus. Habe Mut noch einmal deine ersten Gebete zu sprechen. Ziehe den Herrn Jesus Christus an wie völlig frische Kleidung. Er ist die Liebe. Wenn er in deinem Leben ist, ist auch Liebe in dir. Nur mit dieser Kraft kannst du dein Leben gestalten, sodass du mit Gott, deinem Nächsten und mit dir selbst zurechtkommst. Durch diese Liebe zerfließt dein Leben nicht. Bleibe auf dem Weg, gehe weiter, gib dich nicht auf! Das Ziel ist nicht mehr fern. Mag die Gegenwart noch so dunkel sein, es beginnt zu tagen. Nimm Jesu Vergebung für dich in Anspruch und lebe in seiner Liebe. Es ist höchste Zeit, wach auf!
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von zausevogel am: 11.05.2008, 14:41 Uhr

Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten. Dieses Jahr schreibe ich nun in der Pfingstwoche. Wünsche Geistes-Blitze und Erleuchtungen.
























Der heilige Geist ist das Unterpfand unseres Erbes, zu unserer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.  Epheser 1,14



Sonntag, 11.5.  Unvorstellbar beschenkt  Eph 1,3-4


Unbegreifliches begreifen. Unaussprechbares aussprechen. Unvorstellbar und somit geschieht es auch nicht! Es ist geschehen! Ja, es ist geschehen! Unbegreiflich, unaussprechbar, unvorstellbar und doch ist es geschehen! Einfache Leute tun nichts einfaches, unbedarfte nichts unbedarftes, abgeschriebene nichts abgeschriebenes! Wie von einem gewaltigen Wind, wie von Feuer, Pfingsten! Pfingsten bricht ein! Pfingsten bricht aus! Pfingsten bricht durch! Gottes Kraft kein Traum, schafft meinem Leben Raum, durchwebt, durchlebt, schwebt, bebt. Gute Hoffnung in Hoffnungslosigkeit, ich weiß er wird alles richtig lenken. Unverschämte Zuversicht macht sich breit, leben kann ich aus Gottes Geschenken.

Ein weiter Horizont: ich bin gesegnet, darf zu Gott gehören, kann glauben, zehre von der Vergebung der Sünden, bekomme Wegweisung, bin sogar als Erbe mit bedacht. Und warum? Ich habe das nicht verdient, aber Gott will es einfach! Er macht etwas aus mir! Es wird besiegelt mit dem Heiligen Geist, der als Unterpfand Gottes Werk in uns treibt. „Sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist“ (Apg. 2,4). Also keiner war von dem Geschenk ausgeschlossen und das gilt auch für heute! Nimm es an und freue dich.

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von zausevogel am: 12.05.2008, 11:46 Uhr
Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten. Dieses Jahr schreibe ich nun in der Pfingstwoche. Wünsche Geistes-Blitze und Erleuchtungen.




Lobet ihn mit Pauken und Reigen,
lobet ihn mit Seiten und Pfeifen. 
Psalm 150,4





 Montag, 12.5.  Orchester sucht Mitspieler  Ps 150


Ich male, dichte und musiziere, aber damit ein Werk entsteht, ist nicht das Können ausschlaggebend, die Seele muss angerührt sein. Da entstehen erst Kunst und das ist ihr Geheimnis. Wo Seele drinnen ist, spricht auch andere Seelen an. Wann wurde deine Seele das letzte Mal angerührt? In dem Psalm den wir heute lesen, lässt sich ein wahres inneres Erdbeben spüren. Ja, es ist ansteckend und es will auch anstecken. Wer bei diesem Psalm nicht sein Instrument auspackt oder anders kreativ anfängt Gott zu loben, der hat den Psalm nur gelesen, aber nicht verstanden. Also, wann ist deine Seele das letzte Mal angerührt worden? Es ist Pfingsten, Gott hat seine Schatzkammer für uns geöffnet, sollten wir nicht überwältigt darüber jubeln? Im Johannesevangelium (7,38f) sagt Jesus, dass durch dieses Geschenk von uns Ströme lebendigen Wassers fließen. Wir werden beschenkt und können darum Geschenke weitergeben. Wenn Gott uns anrührt, werden wir Dinge machen, die wir selbst bei uns nicht für möglich halten. Der heilige Geist weitet unseren Lebens- und Glaubenshorizont. Ein Orchester wartet auf dich, wann lässt du dich berühren, packst dein Instrument aus und spielst mit?


 



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von zausevogel am: 15.05.2008, 10:49 Uhr

Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten. Dieses Jahr schreibe ich nun in der Pfingstwoche. Wünsche Geistes-Blitze und Erleuchtungen.




 

Wer meint er stehe mag zusehen, dass er nicht falle. 

1. Korinther 10,12

 
Dienstag, 13.5.  Nur wer fleht, steht!  1. Kor 10,1-13

Wir sind reich beschenkt worden, was machen wir aus diesen Geschenken? Paulus blättert in der Geschichte Israels, beim Auszug wurde Israel reich beschenkt. Paulus setzt dies mit den Heilsgaben gleich, von denen wir heute leben, Taufe, Abendmahl, die Gegenwart Christi. Reich beschenkt, und dann? Nein, es liegt nicht an den Gaben, auch nicht an richtigen oder falschen Formen, unser Herz, unsere innere Schaltzentrale ist falsch gepolt, wir hören nicht auf Gott, sind ungehorsam. Die größte Verführung ist dabei zu meinen, alles im Griff zu haben und Gott zu gefallen. Paulus kennt dies auch aus seiner eigener Erfahrung (Gal 1,13f). Überschätzt euch nicht selbst, ihr wähnt euch als fromm, aber da ist Lust am Bösen, Götzendienst, Hurerei, man ist unzufrieden und murrt, versucht sogar Christus. Aber dafür hat man andere fromme Worte. Nicht bei dir? Ich erschrecke, ich weiß nicht wie ich vor Gott bestehen kann. Und dabei sind das bisher nur menschliche Versuchungen, wie kann ich dann überhaupt bestehen? Da ist Gottes Versprechen, wer dorthin flieht, wegsieht von sich, nicht mehr auf sich beharrt, der erlebt ein Wunder. Nur Jesus kann mir helfen und ihn bitte ich darum. Nur wer fleht, steht!

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von zausevogel am: 15.05.2008, 10:49 Uhr
Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten. Dieses Jahr schreibe ich nun in der Pfingstwoche. Wünsche Geistes-Blitze und Erleuchtungen.




Ihr könnt nicht zugleich den Kelche des Herrn trinken und den Kelch der bösen Geister; ihr könnt nicht zugleich am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der bösen Geister. 
1. Korinther 10,21

 

Mittwoch, 13.5.  Gefährliche Spielchen  1. Kor 10,14-22

Christus hat uns befreit. Wie gestalte ich meine neue Freiheit. Bin ich in Gefahr unter neue Knechtschaften zu geraten und so meine Freiheit zu verlieren? Damals wie heute aktuelle Fragen. Wo stehst du? In Korinth waren viele Christen der Ansicht gelegentlich mit Bekannten an den Opfermahlzeiten in den Tempeln teilnehmen zu können. Für sie galten doch diese Götter nichts und sie sind verwundert, dass sich Paulus so aufregt. Er: Ist euch nicht bekannt, dass wer an einer Opfermahlzeit teilnimmt sich fest mit diesem Gott verbindet? Von wen oder was möchtest du dich beschlagnahmen lassen? Ging es den Korinther wirklich um ihre Freiheit oder doch nur darum ihren gesellschaftlichen Status Quo zu halten. Aber zu welchen Preis? Christus tritt uns in seinem Wort und im Abendmahl entgegen. Unser Leben soll etwas besonderes sein. Wir sollen nicht nur mit der Masse treiben. Die Kraft aus dem Abendmahl macht uns fähig anders zu sein. Das was Christus für uns tat verändert unser Leben, gibt Standvermögen und eine klare Richtung. Wollen wir das durch faule Kompromisse wieder verwässern und den Dämonen der Macht und des Ansehens, der Eigensucht und des Erfolges wieder Raum gewähren?

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von zausevogel am: 15.05.2008, 10:49 Uhr
Seit 1991 schreibe ich, jeweils für eine Woche, in den Lichtstrahlen (Born-Verlag, Kassel) die Andachten. Dieses Jahr schreibe ich nun in der Pfingstwoche. Wünsche Geistes-Blitze und Erleuchtungen.





Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre. 
1. Korinther 10,31

 

Donnerstag, 14.5.  Ich bin so frei  1. Kor 10,23 – 11,1

Muss man als Christ auch Vegetarier werden? In Korinth eine viel diskutierte Frage. Es gab auf dem Markt kaum Fleisch, dass nicht einer heidnischen Gottheit geweiht war. Es geht hier nicht um gesundheitliche Fragen oder Mitleid mit den Tieren. Die Frage war: Kann man solches  Fleisch ohne geistlichen Schaden essen? Unsere Fragen sind andere und doch gibt es viele Parallelen. Betrachte heute deine Fragen unter den Antworten die Paulus gibt. Er schließt uns zunächst einen weiten Horizont auf. Christus ist der Herr! Die Erde ist sein, auch das Fleisch auf dem Markt. Darum brauchen wir uns nicht ängstlich ein schlechtes Gewissen zu machen. Das heißt aber nicht, dass wir gedankenlos mit allem umgehen sollen. Verstand ist immer einzuschalten! Was tut mir gut, was baut mich auf. Für Paulus zählt weiter, was er dem anderen zumuten kann. Durch Gewaltakte verbaut man, durch Rücksichtnahme öffnet man Herzen für das Wort Gottes. Verantwortung um Christi willen ist gefragt. Dabei darf ich mich aber nicht einer Diktatur der Schwachen beugen. Der Zugang zum Wort Gottes muss frei bleiben. Um sich zurechtzufinden hilft der Blick aufs Ziel.

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von zausevogel am: 26.07.2009, 11:56 Uhr
Herr, der König freut sich in deiner Kraft, und wie sehr fröhlich ist er über deine Hilfe!
Psalm 21,2



 




Königlich
Wir haben keinen König mehr und ich selbst bin auch kein König. Und doch ist dieser Psalm kein verstaubtes Überbleibsel. Zum Ersten hat sich seit Jesus Christus in unserer Würde und Stellung vor Gott Wesentliches geändert. In Jesus bin ich ein Kind Gottes mit königlicher Würde. Darum können wir den Psalm sehr persönlich nehmen. Ich komme ins Staunen, welche Würde Jesus uns aufschließt. Zum Zweiten ist dieser Psalm ein Bittgebet für den König. Damals wusste man, dass, neben den anderen politischen Aktivitäten, Gebet wesentlich zur politischen Verantwortung gehörte. Der Psalm will zur Fürbitte für alle Verantwortlichen in Jugendkreis, Gemeinde, Stadt, Land und Staat ermutigen. Je höher die Verantwortung, desto mehr Gebet ist vonnöten. Das Wohl unserer Verantwortlichen, das Wohl unserer Gemeinde und unseres Volkes, aber auch unser ganz persönliches Wohl hängt wesentlich von Gottes Hilfe ab. Deshalb wurde der Psalm geschrieben und immer wieder gesungen und gebetet. Auch wir sollten erneut in die Verantwortung mit einsteigen, besonders deshalb, weil unsere Probleme viel globaler und schwieriger zu lösen sind. Wir haben Hilfe nötig! Bitten wir darum und schlagen Gottes Hilfe nicht aus.
Psalm 21
Lesestipp: 1. Petr 2,1-10

Seit 1991 schreibe ich jeweils für eine Woche in den "Lichtstrahlen" (Born-Verlag, Kassel) die Andachten.

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